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Viel Dusel unter Flutlicht

Gute Augen und dicke Kleidung brauchte man am Donnerstagabend, als Meteor im Kerzenschein-Ambiente auf den Köpenicker SC traf.

Zu Beginn des Spiels zeigte Meteor den engagierten Gästen, wer der Herr im Hause ist. Zwar nur mit wenig Chancen gesegnet, bestimmte die Heimelf doch zunächst das Spielgeschehen.
Die erste gefährliche Aktion unseres Teams ließ auch gar nicht lange auf sich warten. Nach knapp zehn gespielten Minuten legte Nidal Swaidan den Ball gekonnt mit der Brust auf Mikail Vural. Dessen Flanke senkte sich gefährlich zum kurzen Pfosten, wo Ibrahim Cisse den Ball, gestört von der gegnerischen Defensive, nur knapp neben den Pfosten stocherte.

Köpenick kam das erste Mal in der 20. Minute vor unser Tor, als Tom Kursawe nach einem Einwurf aus der Distanz abzog, den Ball aber klar über das Tor jagte. Nur kurz darauf kam der Ball über Nidal und Mikail zu Ferhat Cinar, dessen Schuss aber ebenso den Kasten verfehlte.
Ansonsten gab das Spiel zunächst offensiv nicht viel her. Beide Mannschaften standen Defensiv gut und die meist lang nach vorn geschlagenen Bälle fanden zu selten ihre Abnehmer.

Wie aus dem Nichts lag dann aber nach einer halben Stunde der Ball erstmals im Netz. Tom Kursawe hatte Maximilian Zengler gut in Szene gesetzt, der anschließend keine Schwierigkeiten damit hatte, den Ball an Keanu Hantke vorbei zur 1:0-Gästeführung ins Tor zu schießen.
Nach dem Rückstand verlor Meteor die Spielbestimmung. Im Gegenteil, viele Fehlpässe und ein zu statischer Spielaufbau brachten die Köpenicker immer besser ins Spiel. Meteor versuchte zwar nach vorne zu spielen, aber Ungenauigkeiten und zu langsames Schalten im Spielaufbau brachten dem KSC nun auch die ein oder andere Konterchance. So auch mit der letzten Szene der ersten Halbzeit. Nach einem Ballverlust Meteors im eigenen Angriff, konterte sich Köpenick bis in den Strafraum der 06er. Im dortigen Gewusel sah der gute Schiedsrichter ein Handspiel von Nidal und entschied auf Elfmeter. Maximilian Zengler trat für die in rot spielenden Gäste an und verwandelte den Ball am in die richtige Ecke hechtenden Hantke vorbei ins Tor zur 2:0-Gäste-Halbzeitführung.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste aufhörte. Es waren gerade einmal fünf Minuten gespielt, als ein Konter der Gäste über Zengler und Tom Buderbach ins Tor unseres Teams geköpft wurde. Richtigerweise entschied Schiedsrichter Heiko Prang auf Abseits, so dass das Spiel nach 50 Minuten nicht schon entschieden war.

Kurz darauf konnte aber auch Meteor endlich wieder Offensivakzente setzen. Einen Distanzschuss von Yasin Hamlecioglu ließ Gäste-Keeper Adrian Thiemann nach vorne abklatschen. Den Nachschuss, der wegen Abseits allerdings eh abgepfiffen wurde, setzte Ibo Cisse jedoch neben das Tor.
Nach einer gespielten Stunde schien sich Meteor nun nochmal zusammenzureißen. Vor allem Yasin schien nun ins Spiel gefunden zu haben. Zunächst konnte sein Freistoß aus 35 Metern durch den Gäste-Keeper nur zur Ecke gelenkt werden. Fünf Minuten später erreichte seine Flanke Ibo, der aber aus spitzem Winkel am Torhüter scheiterte.

Als nur noch fünf Minuten zu spielen waren dribbelte sich Yasin durch drei Mann hindurch, steckte den Ball auf Bahadir Katirci, der über den rechten Flügel Ibo in der Mitte des Strafraums anspielte, von wo letzterer den Ball zum 1:2 unter die Latte setzen konnte. Nun war nochmal die Hoffnung geweckt und Meteor startete einen Sturmlauf aufs Gästetor. Nach einem Einwurf zog Quentin Rohde aus 30 Metern ab, verfehlte das Tor jedoch um wenige Zentimeter. Nur eine Minute später gab es Freistoß für Meteor. Yasin schlug den Ball weit in den Strafraum hinein, wo Ümre Eser per Kopf den vielumjubelten Ausgleich erzielte. Am Ende hätte es mit einem wenig Glück sogar noch den Dreier geben können. Yasins Distanzschuss verfehlte in der 93. Minute das Gästetor jedoch hauchzart.
So blieb es bis zum Abpfiff bei einem sehr glücklichen Punktgewinn für Meteor. Wieder einmal konnte mit viel Moral eine verschlafene Anfangszeit repariert werden.

Für den Anschluss hatte unsere Ü40 noch eine ganz besondere Feier vorbereitet. Mit handgemachter Köfte, Fladenbrot und jeder Menge Getränke wurde noch bis in die tiefe Nacht hinein gefeiert.
Vielen Dank an allen fleißigen Helfern!

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Flutlichtspiel in der Ungarnstraße

Am Gründonnerstag tritt unsere Mannschaft zum dritten Mal in Serie zu Hause in der Ungarnstraße an.
Gegner ist an diesem siebten Spieltag der Köpenicker SC. Moment – der siebte Spieltag im März? Richtig gelesen. Nachdem das im Sommer angesetzte Spiel nach einer schweren Verletzung auf unserer Seite durch den Schiedsrichter abgebrochen wurde, hat das Sportgericht entschieden dieses Spiel zu annullieren und neu anzusetzen. So kommt es, dass wir den siebten Spieltag in diesen schneeumtriebenen Tagen noch einmal bestreiten dürfen.
Unsere Köpenicker Gäste spielen, wie schon am vergangenen Wochenende die Britzer, eine sehr unausgeglichene Saison. Starken Spielen folgen oft überraschende Einbrüche. So findet sich der KSC auf einem Platz im noch gesicherten Mittelfeld wieder. Unterschätzen werden wir den Tabellen-Elften aber sicherlich nicht, erinnern wir uns doch noch an das ursprünglich angesetzte Spiel, bei dem die Köpenicker mit 1:0 in Führung lagen. Auch der Grünauer BC, bei dem sich unser Team nur mit viel Mühe einen Dreier erkämpfen konnte, wurde vom KSC mit 4:0 vom Platz geschossen.

Also liebe Fans und ihr anderen Fußballinteressierten, es verspricht ein spannendes Spiel zu werden. Da es sonst keine weiteren planmäßig angesetzten Spiele gibt, dürfte das Spiel auch den geneigten neutralen Zuschauer ansprechen. Egal ob 06er, KSCler oder neutraler Fan, ihr seid morgen alle ganz herzlich eingeladen, wenn es heißt: Meteor 06 – Köpenicker SC.

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Serie gerissen

Nach vier Siegen ins Serie hat es unsere Jungs nun erwischt

In einem denkwürdigen Spiel trafen am letzten Wochenende auf dem Sportplatz Ungarnstraße unsere 06er auf den VfB Concordia Britz. Tolles Wetter, viele Zuschauer, jede Menge Strafraumszenen – für den neutralen Fan mag es eine tolle Veranstaltung gewesen sein. Und dennoch, auf der Heimseite waren am Ende alle unzufrieden. Aber von vorne…

Es waren gerade einmal drei Minuten gespielt, da hatte Ibrahima „Ibo“ Cisse das 1:0 für Meteor auf dem Fuß, brachte den Ball aber nicht im Tor unter. Gute fünf Minuten später tat es ihm aber ein Britzer Angreifer nach, als unsere Verteidigung es nicht schaffte den Ball aus dem Strafraum zu schlagen, der Angreifer aber freistehend verstolperte. Weitere fünf Minuten später zog Ibrahim El-Asmer aus ca. 35 Metern ab, scheiterte aber an unserem gut aufgelegten Torhüter Tolga Ilgin.

Und nun begann Meteor sich Hochkaräter um Hochkaräter zu erspielen. Nach einem Konter konnte sich Nidal Swaidan gegen seinen Gegenspieler durchsetzen und rannte allein auf das Britzer Tor zu. Sein überhasteter Abschluss landete allerdings in den Armen von Leon Ketel.
Nur wenige Sekunden später war es erneut Nidal, der sich außen gut durchsetzte und den Ball auf Ibo flankte. Dieser nahm den Ball gekonnt an, drehte sich aufs Tor, schloss aber zu zentral ab, sodass der Britzer Torhüter keine Schwierigkeiten hatte den Ball zu parieren.
Nach einer knappen halben Stunde erkämpfte sich Yasim Hamlecioglu im Mittelfeld den Ball, schickte Ibo steil, aber erneut konnte Ketel im Britzer Tor den Ball abwehren. Den Abpraller holte sich Fredy Balde, aber auch er scheiterte mit seinem zentral geschossenen Ball am starken Britzer Schlussmann.

Meteor war nun richtig im Spielfluss, aber auch weitere Angriffe blieben letztlich erfolglos.

Als gedanklich die ersten bereits in der Kabine waren, wurde es Hitzig auf dem Spielfeld. Nachdem zunächst zwei unserer Spieler vom Gegner ungesehen gefoult wurden, konnte auch Meteor einen Britzer Spieler an der Mittellinie nur regelwidrig stoppen. Über den nun folgenden Pfiff gab es einige Meinungsverschiedenheiten auf dem Platz, was dazu führte, dass Irfan Yetim die gelbe Karte sah. Nach einer Aktion im Weggehen, die die Schiedsrichterin irrtümlicherweise auf sich bezog, sah Irfan die rote Karte und musste zum Duschen. Nun schien die bis dahin gar nicht negativ auffällige Schiedsrichterin aber leider völlig ihre Linie zu verlieren. Gab es in den ersten 40 Minuten in einem relativ fairen Spiel nur eine gelbe Karte, gab es in den letzten 50 Minuten 12 gelbe Karten, und zwei Platzverweise, ohne dass sich etwas an der Spielhärte geändert hätte.
Aber gut, mit einem 0:0 ging es in die Pause.

Nur fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff passte das Sprichwort „Wer die Chancen nicht macht, wird eiskalt bestraft“ wie die Faust auf Meteors Auge. Nach einer weit raus geschlagenen Ecke von Deniz Gassen auf Nico Groß, zog letzterer aus rund 20 Metern ab. Der Ball flog direkt zu Merlin Schulz, der keine Probleme damit hatte den Ball freistehend zum 0:1 in den Kasten von Tolga zu schieben.
In Unterzahl gelang es Meteor nun nicht mehr so das Spiel zu machen, wie noch in der ersten Halbzeit und so kamen nun auch die Gäste häufiger vor das Weddinger Tor. So auch in der 56. Minute, als Ibrahim El-Asmer freistehend gleich zwei Mal am stark parierenden Tolga Ilgin scheiterte, was Britz-Trainer Heiko Lambert zum Ausruf „So schießen wir ihn berühmt“ veranlasste.
Zwei Minuten darauf hatte aber Meteor nochmal die Riesenchance zum Ausgleich, als Onur Güzer Fredy Balde steil schickte, der jedoch beim Versuch den Torwart zu umspielen hängen blieb.

Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff fiel dann die Entscheidung. Und erneut war es eine Standardsituation, die wir nicht geklärt bekamen. Eine Ecke von Ibrahim El-Asmer wurde durch Meteor nur unzureichend geklärt, der Ball gelangte zu Nico Groß und dieser ließ Tolga aus der Distanz keine Chance, nachdem sein Schuss kurz vor dem Tor nochmal abgefälscht wurde.
Die Partie schien nun auch in den Köpfen der beteiligten Spieler gelaufen zu sein. Britz begann das Ergebnis zu verwalten und von Meteor kam auch nicht mehr viel.
Die letzte Chance gehörte aber nochmal uns, als Nidal in der 94. Minute noch einmal zum Flügellauf ansetzte und in der Mitte Ibo bediente. Wie es sich aber schon durchs ganze Spiel zog, konnte auch diese Chance nicht genutzt werden.
So ging das Spiel mit einem 0:2 zu Ende, was aufgrund der cleveren Spielweise der Gäste wohl auch nicht ganz unverdient war. Das Spiel wäre aber nicht vollständig gewesen, wenn nicht auch die Schiedsrichterin noch einmal ihren Auftritt gehabt hätte. In der fünften Minute der Nachspielzeit sah auch noch Onur Güzer seine zweite gelbe Karte und durfte daher noch zwei Minuten vor seinen Teamkameraden unter die Dusche.

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Hinspiel vergessen machen

Am Sonntag trifft unser Team um 13:00 Uhr auf dem heimischen Sportplatz Ungarnstraße auf den VfB Concordia Britz. Die Britzer spielen eine durchwachsene Saison, sind aber schwer einzuschätzen. So konnten der Tabellenelfte vor zwei Wochen gegen den Tabellendritten BSV 1892 ein starkes 1:1 erringen, um nur eine Woche später vom Tabellennachbarn aus Lichtenberg mit 1:4 nach Hause geschickt zu werden.

Im Hinspiel musste sich außerdem unser Team mit 1:3 in Britz geschlagen geben. Dass wir damals überhaupt ein Tor erzielen konnten, verdankten wir auch dem Gastgeber, der uns durch ein Eigentor zwischenzeitlich in Führung brachte. Geholfen hat es damals zwar nicht, gelernt haben unsere Jungs jedoch auch aus diesem Spiel.

Und so wird am Sonntag eine Mannschaft in Blau-Gelben Trikots auf dem Platz stehen, die mit Selbstbewusstsein, Kampf und Teamgeist alles daran setzen wird den fünften Sieg in Serie zu erlangen, um drei Punkte im Wedding zu behalten.

Liebe Unterstützer unserer 06er, bitte kommt auch am Sonntag wieder zum Sportplatz Ungarnstraße, wenn es heißt: Heimspiel für Meteor!

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Serie kampflos ausgebaut

Gegen den Rixdorfer SV gab es keine Überraschungen. Sind Spiele gegen vermeintlich kleinere Mannschaften oftmals durch mehr Krampf als Kampf geprägt, war am vergangenen Wochenende der Weg von der Kabine zum Anstoßpunkt noch das anstrengendste.

Nach nur fünf Minuten gaben sich die Rixdorfer, die nur mit sieben Spielern angetreten waren, kampflos geschlagen. So bleibt am Ende des Tages ein geschenkter 6:0-Erfolg und eine ausgebaute Serie von nun vier Siegen und neun ungeschlagenen Spielen bestehen.

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Drei Punkte sind Pflicht

Nach zwei Auswärtsspielen in Folge, die beide auch äußerst erfolgreich bestritten werden konnten, gibt es nun am Sonntag endlich wieder ein Heimspiel! Wir empfangen um 13:00 Uhr auf dem Sportplatz Ungarnstraße den Tabellenletzten Rixdorfer SV.

Zwar werden die Rixdorfer mit der sowohl schwächsten Offensive, als auch Defensive sicher als Underdog ins Spiel gehen, unterschätzen werden wir das Team aus Neukölln ganz bestimmt nicht.
Was passieren kann, wenn man nicht voll fokussiert ist, mussten die Rudower in Rixdorf erleben, als der hochfavorisierte Tabellendritte nach Halbzeitrückstand nur knapp mit 3:2 gewann.

Liebe Fans, bitte unterstützt uns auch am Sonntag wieder, sodass wir mit Eurer Hilfe die nächsten drei Punkte im Wedding behalten!

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Sieg der Moral

Der Grünauer BC empfing unsere Elf bei lauwarmem Frühlingswetter auf dem heimischen Sportplatz. Und die gestiegenen Temperaturen sorgten offensichtlich für jede Menge Spielfreude auf beiden Seiten – die Zuschauer konnten ganze neun Tore bestaunen.

Zunächst schien alles für den Gastgeber zu laufen. Schon in der achten Spielminute ging der Grünauer BC mit 1:0 in Führung. Nachdem Steven Wiesner eine Ecke in den Gelb-Blauen Strafraum geschlagen hatte, bekam unser Team den Ball nicht geklärt und Michel Enders konnte zum 1:0 für die Hausherren einschießen. Während der Großteil der rund 50 Zuschauer noch feierte, lag der Ball auf einmal im Kasten der Grünauer. Hakan Cankaya hatte keine 60 Sekunden später den zu weit vor dem Tor stehenden heimischen Aushilfstorwart durch einen schönen Lupfer zum 1:1 überwunden.

Den weiteren Verlauf der ersten Hälfte prägten vor allem Fehlpässe – aber auch noch einige Tore. Mit dem zweiten Torschuss der Grünauer fiel das 2:1. Kapitän Tim Mittermüller verwandelte einen Foulelfmeter, nachdem zuvor ein Grünauer regelwidrig im Strafraum der Weddinger gestoppt wurde. Torhüter Keanu Hantke hatte zwar die richtige Ecke erahnt, konnte aber den platzierten Schuss nicht halten.
Was Grünau kann, können wir schon lange – dachten sich jedenfalls unsere Männer auf dem Platz. Nur zwei Minuten nach der erneuten Heimführung erzielte Irfan Yetim mal wieder per direkt verwandelten Freistoß den 2:2-Ausgleichstreffer.

Vier Tore nach 18 Minuten – ähnliches passiert sonst nur bei Spielen des FC Bayern gegen den HSV.

Fast wären es neun Minuten später sogar schon fünf Tore gewesen. Nach einem Freistoß von Sebastian Brosius konnte Meteor den eigenen Strafraum erneut nicht bereinigen und plötzlich lag der Ball zum dritten Mal in unserem Kasten. Der Schiedsrichter entschied jedoch auf Abseits und so wurde das Spiel mit einem Freistoß fortgesetzt.
Meteors Spiel war in der ersten Halbzeit sehr nervös. Viele Pässe wurden hektisch dem Gegner geschenkt, wodurch wir bei einigen Angriffen zwar gute Ansätze zeigen konnten, aber zu selten zum Abschluss kamen. Auf der anderen Seite forderte uns auch ein starker Gegner vieles ab.

In der 34. Minute war es dann aber doch passiert. Meteor ging zum dritten Mal in Rückstand. Einen weiten Abstoß von Pascal Würfel erreichte Timo Naumann, der anschließend nicht angegriffen wurde, noch einige Schritte gehen und schließlich zum 3:2 für die Heimmannschaft einnetzen konnte. Wieder mussten unsere Jungs einen Rückstand hinterherlaufen. Aber wer die letzten Spiele gesehen hat, der hat auch sehen können, dass der Teamgeist und der Siegeswille stimmen. Meteor versuchte das Ergebnis also noch vor der Pause wieder zu korrigieren. Fast wäre es Ibrahima Cisse sogar noch gelungen. Nach einem weiten Ball von Onur Güzer, konnte Ibo den Ball gut behaupten, sich um seinen Gegenspieler drehen und aufs Tor schießen. Leider kam noch ein Verteidiger mit dem Fuß dazwischen, so dass es beim 3:2-Halbzeit-Rückstand für Meteor blieb.

Die zweite Halbzeit begann Furios. Nach einem Foulspiel der Grünauer in der 50. Minute schickte der heute sehr inkonsequent pfeifende Schiedsrichter zunächst unseren diskutierenden Geschäftsführer von der Bank. Den anschließenden Freistoß von Irfan Yetim ließ Torhüter Würfel nach vorne abklatschen, den Nachschuss verwandelte unsere Tormaschine Ibrahima Cisse zum 3:3-Ausgleich. Leider musste er Sekunden später auch schon zum Duschen, nachdem sich der Schiedsrichter von seinem Jubellauf nicht sehr begeistert zeigte. War diese Gelb-Rote Karte vielleicht noch angemessen, zeugten neun weitere Gelbe Karten, verteilt auf beide Mannschaften, in einem eigentlich fairen Spiel von wenig Fingerspitzengefühl des Unparteiischen. Nichtsdestotrotz, die Unterzahl hatten wir uns selbst eingebrockt. Und nun wuchs unsere Mannschaft über sich hinaus. Zu keiner Zeit hatte man das Gefühl, dass Grünau in Überzahl spielt. Und dennoch, 20 Minuten vor dem Ende ging das Heimteam zum vierten Mal in Führung. Stefan Urbanowicz brachte eine Flanke in den Strafraum. Diese konnte zwar zunächst noch geklärt werden, den Nachschuss verwandelte allerdings Kapitän Mittermüller zum 4:3.

Aber unsere Männer ließen die Köpfe nicht hängen und drehten in Unterzahl nun richtig auf. Und wie bereits in der ersten Halbzeit, dauerte es nicht lange, bis Meteor zum vierten Mal ausgleichen konnte. Nidal Swaidan schüttelte Außen gleich zwei Gegenspieler ab und setzte Hakan Cankaya durch einen Pass gut in Szene. Hakan zog von der Strafraumgrenze ab und verwandelte den Ball zum 4:4.

Beim Heimteam schienen nun die Kräfte völlig einzubrechen. Immer wieder konnten unsere Außenspieler Nidal Swaidan und Fredy Baude ihren Gegenspielern davonlaufen. So auch in der 83. Minute, als Nidal ihnen einmal mehr davonlief und schließlich auch noch den Torhüter der Gastgeber überwinden konnte. Nach vier Rückständen konnte sich Meteor nun über die erste Führung des Spiels freuen.

In den letzten zehn Minuten passierte nicht mehr viel und so konnten wir am Ende einen glücklichen, aber nicht unverdienten 5:4-Auswärtserfolg beim Grünauer BC mitnehmen und dadurch unsere Serie auf nunmehr acht Spielen ohne Niederlage ausbauen.

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Starke Form bestätigen

Das nächste Auswärtsspiel steht vor der Tür.

Am Sonntag treffen unsere Jungs um 14:00 Uhr in Berlin Grünau auf den heimischen Grünauer BC. Für die Randberliner lief es bis zum 11. Spieltag richtig gut in der Bezirksliga, waren sie doch bis zu diesem Zeitpunkt noch Tabellenführer.
In den drei Rückrundenspielen konnte der Ballspielclub jedoch bisher nur einen Punkt mitnehmen, weshalb man inzwischen auf Rang fünf abgerutscht ist.

Ganz anders sieht es hingegen für unsere Männer aus, die ihrerseits sieben von neun möglichen Rückrundenpunkten geholt haben. Vor allem die Souveränität mit der diese Spiele bisher begangen wurden, war überzeugend. So werden wir auch am Sonntag voller Selbstbewusstsein in das Spiel gehen, um beim Favoriten etwas Zählbares mitzunehmen. Wer uns auf dem Grünauer Sportplatz Buntzelberg unterstützen möchte, fährt am besten mit der Tram 13 ab Osram-Höfe bis zur Bornholmer Straße, um von dort mit der S8 direkt bis zum S-Bahnhof Grünau zu fahren. Von dort sind es keine 500 Meter mehr zu Fuß bis zum Fußballplatz, am Kirchsteig 101, 12524 Berlin.
Wir zählen auf Euch!

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Sonntagsschuss ins Glück

Eine gute taktische Leistung, ein Sonntagsschuss und ein Elfmeter verhelfen Meteor zu einem verdienten 2:0-Auswärtserfolg beim SV Buchholz.

Wie schon im vergangenen Heimspiel begann Meteor hellwach und hatte bereits nach wenigen Sekunden einen ersten Torversuch. Nach einer hohen Flanke zielte Ziad El-Daoud mit dem Kopf jedoch etwas zu hoch. In der Folge wurde das Spiel allerdings ziemlich zerfahren. Bei schönstem Sonnenschein, aber auch eisigen Temperaturen, brachten jede Menge Fehlpässe und kleinere Fouls auf beiden Seiten das Spiel immer wieder zum Stillstand. Zwar erarbeitete sich Meteor mit der Zeit leichte Feldvorteile, größere Chancen gab es aber für beide Mannschaften zunächst nicht.

Das änderte sich in der 23. Minute, als Yasin Hamlecioglu eine stark getretene Flanke von Nidal Swaidan gekonnt und äußerst ansehnlich per Volleyschuss aus gut 20 Metern ins Tor der Gastgeber zur 1:0-Führung verwandelte.
Wer nun aber dachte, dass durch diese Führung etwas Ruhe ins Spiel kommen sollte, der sah sich getäuscht. Wie schon in den Minuten vor dem Treffer, dominierten hektische Abspielversuche und kleinere Nickligkeiten das Spielgeschehen. Aber auch der Gastgeber aus Buchholz machte es nicht viel besser. Außer einigen schnellen Vorstößen, die noch vor unserem Strafraum endeten, war nicht viel drin in dieser Halbzeit.

Nur einmal in dieser Phase geriet die weiße Weste von Meteor-Goalie Keanu Hantke in Gefahr. Ein Eckball von Armando Schmoldt, kurz vor der Halbzeitpause, konnte unser Team nicht aus dem Strafraum klären, wodurch Karsten Dertli zentral völlig frei vor Hantke stand, den Ball aber über das Tor lederte.

Die zweite Halbzeit begann mit einer Doppelchance für Meteor. Erneut waren nur wenige Sekunden gespielt, als Ibrahima Cisse in Schussdistanz kam, aber etwas zu hoch zielte. Nur eine Minute später kombinierten sich Hakan Cankaya und Yasin Hamlecioglu mit einer Doppelpassstafette durch die Buchholzer Abwehr. Yasin konnte sich dieses Mal jedoch nicht belohnen, sondern scheiterte am Torhüter der Heimmannschaft.

Da sich Geschichte bekanntlich wiederholt, war aber auch in der zweiten Halbzeit nach dem Anfangsfeuer erstmal wieder die Luft raus. Jedenfalls dann, wenn es darum ging Torchancen zu kreieren. Mehr Feuer im Spiel war hingegen bei der Zweikampfführung beider Teams. Zwar insgesamt keine unfaire Partie, gab es dennoch bis zum Abpfiff viele kleinere Fouls, die einen vernünftigen Spielfluss kaum zuließen.
So überrascht es nicht, dass beide Torhüter in diesem Spiel nahezu gar nicht geprüft wurden.

Nichtsdestotrotz gab es aber noch ein Tor zu feiern. Jedenfalls dann, wenn man es mit unseren Farben hält. Fünf Minuten vor dem Ende lief der kurz zuvor eingewechselte Fredy Balde seinem Gegenspieler davon, drang in den Strafraum ein und konnte nur regelwidrig gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Ibrahima Cisse souverän zum 2:0-Endstand für unsere Weddinger Jungs. Unnötigerweise brodelte nach dem Tor neben dem Platz die Stimmung bei einigen Hitzköpfen etwas hoch, wodurch auch die Jungs auf dem Platz aus der Ruhe gebracht wurden. Anstatt nun die letzten fünf Minuten ruhig runter zu spielen, verhalf die Hektik den Buchholzern nochmal zu einer zweiten Luft. Glücklicherweise endeten alle Angriffsbemühungen der Gastgeber noch vor unserem Strafraum, so dass keine größere Gefahr mehr aufkam. Die letzte Chance des Spiels gehörte aber nochmal unserem Team. Einen abgefangenen Angriff der Buchholzer konterten Balde und El-Daoud aus, letzterer zielte aber zu hoch und schoss den Ball über das Tor.

Unmittelbar darauf pfiff der heute nicht immer souverän agierende Schiedsrichter ab und wir konnten uns über den zweiten Sieg in Serie freuen.

Unser Trainer Tobias Loeffler befand nach dem Spiel:
Wir waren zwar das gesamte Spiel überlegen, konnten diese Überlegenheit jedoch nicht in Tore umsetzen. Dennoch war dieser 2:0-Sieg auch in seiner Knappheit verdient, weil wir unsere deutliche spielerische Überlegenheit nicht mit der Zielstrebigkeit verwirklicht haben, wie wir es gekonnt hätten.
Darum bin ich mit der Umsetzung unseres Spiels auch nicht ganz so zufrieden, obwohl ich mich natürlich freue, dass wir in Buchholz drei Punkte mitgenommen und auch hinten die Null gehalten haben.

Was mir auch nicht gefallen hat war, dass wir uns provozieren lassen haben und dadurch unruhig im Spiel geworden sind. Vor allem die Situation in der Halbzeitpause, als es im Kabinengang zur Diskussion wegen Ibras Piercing kam, hat die Jungs aus der Ruhe gebracht. Das hat man in der zweiten Halbzeit auch klar gesehen. Auch die Unruhe von außen kurz vor Spielende war sicher nicht förderlich für unsere Mannschaft auf dem Spielfeld. Wir dürfen uns da nicht so leicht aus der Ruhe bringen lassen. Dadurch war die Stimmung nach dem Spiel nicht so gut, wie etwa nach dem Sieg in der Vorwoche, obwohl eben drei Punkte auf Gegners Platz jede Freude berechtigt gewesen wäre.
Nichtsdestotrotz war auch dieses Spiel wieder ein Schritt nach vorn. Hinten standen wir sicher und wir haben das Spiel souverän gewonnen. Die sportliche Entwicklung der Mannschaft stimmt also, denn in der Hinrunde hätten wir solch ein Spiel wahrscheinlich nicht gewonnen.

Insgesamt sind wir aber noch lange nicht da wo wir hinwollen, weshalb wir auch weiter keinen Schlendrian aufkommen lassen werden, sondern daran arbeiten, dass wir zukünftig gegen solche Gegner noch klarer gewinnen können.

Tore:
0:1 Yasin Hamlecioglu 23′
0:2 Ibrahima Cisse (FE) 84′

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Punktejagd in Buchholz

Am Samstag geht es für Meteor 06 nach Pankow zum SV Buchholz. Im Hinspiel gewannen unsere Jungs gegen den derzeitigen Tabellenzwölften durch zwei ganz späte Tore mit 4:2. Viele Tore verspricht dabei auch das Rückspiel. Bei Spielen mit Beteiligung des Gastgebers aus Französisch Buchholz fielen in den vergangenen fünf Spielen immer fünf oder mehr Tore. Zu unterschätzen sind die Buchholzer dabei aber nie, das musste am vergangenen Spieltag auch der Grünauer BC erfahren, der trotz einer 3:0-Führung am Ende mit nur einem Punkt dastand.

Aber auch unser Team wird vom Gastgeber sicher nicht unterschätzt werden. Nach nunmehr sechs Spielen ohne Niederlage werden unsere Jungs hochmotiviert in das Spiel gehen. Wir würden uns über ebenso motivierte Fans freuen, die uns nach Pankow begleiten und lautstark unterstützen.
Die Anfahrt zum Helmut-Faeder-Sportplatz erweist sich dabei als äußert einfach.
So kann man mit der Tram 50 von der Station Osram-Höfe direkt durchfahren bis zur Haltestelle Blankenfelder Straße. Von dort ist das Stadion fußläufig in nur fünf Minuten zu erreichen.
Also keine Ausreden, hin zum Spiel und #Fußballerleben