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Auftaktsieg für Meteor

Eine starke erste Halbzeit reicht Meteor, um gegen die FSV Hansa 07 erfolgreich in die Saison zu starten.

Die Mannen um Trainer Tobias Loeffler hatten sich etwas vorgenommen, das war von Beginn an zu sehen. Die in den neuen Blau-Gelben Trikots auflaufende Heimelf presste vom Anpfiff an die Kreuzberger Gäste in die eigene Hälfte. Und bereits die erste Chance führte zur frühen Meteor-Führung. Cem Yemenli war zuvor auf der linken Seite durchgebrochen und hatte den Ball zu Ibrahima „Ibo“ Cisse in den Strafraum geflankt. Dessen Schussversuch rutschte ihm zwar über den Schlappen, Ferhat Cinar stand aber goldrichtig und erzielte nach gut zwei Minuten das erste Saisontor für unser Team.

Meteor schien das aber nicht zu reichen und Hansa wirkte etwas überrumpelt von der forschen Spielweise der Heimelf. Bis zur zehnten Spielminute hatten sowohl Hakan Cankaya, als auch zwei Mal Ibo das 2:0 auf dem Fuß, verfehlten den Kasten jedoch um wenige Zentimeter.

Die Weddinger schienen wie im Rausch, Angriff um Angriff rollte auf das Gästetor, auch wenn die Chancen nun weniger wurden. Hansa war überhaupt nicht im Spiel und in der 23. Minuten verzog Ibo überhastet aus aussichtsreicher Situation, nachdem Yasin Hamlecioglu ihn zuvor Steil geschickt hatte.

Nur eine Minute später machte Yasin es dann selbst. Einen weiten hohen Ball Onur Güzers nahm er gekonnt mit der Brust herunter, zog zwei Verteidiger auf sich und legte den Ball am herauseilenden Torhüter zum 2:0 ins Gästetor.

Keine fünf Minuten später war unser Team dann zum dritten Mal erfolgreich. Özkan Sarac, auffälligster Akteur auf dem Platz, lief über die rechte Seite seinen Gegenspielern davon und passte den Ball flach in die Mitte des gegnerischen Strafraums. Ibo hatte dort keine Schwierigkeiten den Ball zum verdienten 3:0 über die Linie zu schießen.

Meteor war das klar überlegende Team, Hansa 07 hatte dem starken Spiel der Heimmannschaft kaum etwas entgegenzusetzen. Und so gehörte auch die letzte Chance der ersten Halbzeit der Heimelf. Wieder war es ein Flügellauf, der beinahe zum Torerfolg führte. Bahadir Katirci brachte eine Außenristflanke in den Strafraum, die Ibo in Vorwärtsbewegung nur mit der Hacke erwischte. Christian Haberecht im Tor der Gäste konnte den Ball jedoch noch vor der Linie nach vorne abwehren, Ibos Nachstochern führte jedoch nur zum Abstoß.

Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste. Allerdings komplett auf den Kopf gestellt. Was auch immer Hansa-Trainer Julian Pohl seinen Spielern mitgegeben hatte, es schien Wirkung zu zeigen. Meteor nun fahrig in den eigenen Aktionen, hatte Schwierigkeiten die anstürmenden Gäste zu verteidigen. In der 48. Minute wäre es fast passiert. Nach einer Flanke Jan Brunners war Jaap Pedersen durch, verstolperte aber freistehend. Nur eine Minute bekam unser Team einen Eckball nicht geklärt, hat dann aber Glück, dass erneut Jaap Pedersen den Ball nicht im Tor unterbringen konnte.

Auf der anderen Seite kam aber auch Meteor zu Chancen, wenn auch fast nur noch durch Konter. Nach einer knappen Stunde schickte Bahadir Yasin steil, der zog aber im 1 gegen 1 gegen Torhüter Haberecht den Kürzeren.

Im direkten Gegenzug fiel das 3:1. Einem Ballverlust Meteors vorausgehend, konterte sich Hansa über den in Halbzeit zwei auffälligen Finn Krone bis zum heimischen Strafraum. Dessen zurückgelegten Ball schoss Jan Brunner zum mittlerweile verdienten Anschluss ins Tor.

Fast hätten die Kreuzberger nur zwei Minuten später das nächste Tor erzielt, Finn Krone traf aber nur das Außennetz. Meteor war in der zweiten Halbzeit kaum wiederzuerkennen. Nervöse Abspielfehler, verlorene Zweikämpfe – all das, was in der ersten Halbzeit richtig gut lief, lief nun gar nicht mehr.

Nach der durch den Schiedsrichter verordneten Trinkpause gab es aber nochmal einen Ruck in der Mannschaft. Zwar klappte noch immer nicht alles, gegnerische Chancen wurden allerdings auch keine mehr zugelassen. Mit der letzten Situation des Spiels durften die Zuschauer, sofern sie zu Meteor hielten, sogar noch einmal jubeln. Ibo drang in den Strafraum ein, lockte dabei den gegnerischen Torhüter raus und legte anschließend zurück auf Onur Güzer. Dessen Gewaltschuss flatterte flach zum 4:1-Endstand ins Netz.

Am Ende überwog die Freude über den erfolgreichen Saisonstart, die zweite Halbzeit zeigte der Mannschaft aber noch auf, wo sie in den kommenden Wochen ansetzen muss.

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