post

Fünfter Sieg im fünften Heimspiel

Meteor mutiert immer mehr zur Heimmacht. Durch einen verdienten 4:0-Erfolg gegen den VfB Berlin baut die Mannschaft von Trainer Loeffler nicht nur ihre Siegesserie auf nun sieben Siege aus, sondern gewinnt im fünften Heimspiel auch zum fünften mal.

Zu Beginn des Spiels sah es noch nicht nach einem Feuerwerk aus. Ja, Meteor hatte von Beginn an mehr Ballbesitz und vereinzelt kam die Heimelf auch zu Angriffen, insgesamt wirkte das Spiel gegen tiefstehende Friedrichshainer jedoch recht behäbig. Dies änderte sich jedoch nach etwa 20 Minuten, als die Männer von der Ungarnstraße immer besser ins Spiel kamen. Vor allem ein Onur Güzer in Höchstform brachte die Gäste fast zum Verzweifeln.

Und so dauerte es auch nicht mehr lange, bis sich Meteor dafür belohnte. In der 25. Minute schlug Onur eine sensationelle Flanke in den gegnerischen Strafraum, wo der eingelaufene Ibrahima “Ibo” Cisse mit dem rechten Fuß zum 1:0 ins Eck vollenden konnte. Und die Heimelf blieb nun bissig. Trotz viel Ballbesitz sollte bis zur Pause aber nichts Zählbares mehr herausspringen.

Nach dem Seitenwechsel kamen zunächst die Gäste besser aus der Kabine. Aus rund 25 Metern zielte ein Friedrichshainer etwas zu genau und traf nur den Außenpfosten. Den abprallenden Ball versuchte ein Friedrichshainer Teamkamerad aus spitzem Winkel im Tor unterzubringen, Tolga Ilgin bekam aber noch die Hände dazwischen und wehrte den Ball in die Mitte ab. Dort stand Ümit Yenisen völlig blank, schoss das Leder aber über das leere Tor.

Diese Situation hatte für die Heimelf aber einen “Hallo-Wach-Effekt”. Sofort übernahm man wieder die Spielkontrolle und machte Druck aufs gegnerische Tor. Und nach knapp zehn gespielten Minuten der zweiten Halbzeit war es wieder Onur Güzer, der einen perfekten Ball in den Lauf von Bahadir Katirci spielte, welchen dieser zu 2:0-Führung verwandelte. Spätestens jetzt war klar, dass Meteor sich den Sieg nicht mehr nehmen lassen würde. In einem fairen Spiel, das dem besonnend pfeifenden Schiedsrichter Aaron Kruschinski keine größeren Schwierigkeiten bereitete, waren die Gäste der Heimelf nun ausgeliefert. Und doch – auch so ein Spiel will erst einmal gewonnen werden, zumal mit Hakan Cankaya, Fredy Balde und Kenney Sey auch drei Stammspieler nicht mitspielen konnten.
Die verbliebenen Spieler machten ihre Sache aber richtig gut. Wieder war es zu sehen, dass Meteor auch in der Breite eine gut aufgestellte Mannschaft vorzuweisen hat.

Nur gute fünf Minuten nach dem 2:0 erhöhte Ibo mit seinem zweiten Treffer auf 3:0. Özkan Sarac hatte sich zuvor gut auf den Außen durchgesetzt und eine Flanke direkt auf den Fuß des Weddinger Torjägers gespielt. Der bedankte sich mit seinem 12. Saisontreffer. Meteor machte weiter Druck, die Ostberliner versuchten in der Defensive aber wieder die Oberhand zu gewinnen. Und bis zur 87. Minute gelang es ihnen auch ganz gut – bis Onur Güzer seinen dritten Assist einsammelte. Bahadir Katirci leitete einen schnellen Konter auf Onur ein, der von außen scharf in den Strafraum passte. Der mitgelaufene Ibo Cisse verpasste zwar den Ball, hinter ihm war aber der kurz zuvor eingewechselte Isaka Traore durchgestartet und konnte die Vorlage zum 4:0-Endstand nutzen.

Als Fazit bleibt zu schreiben, dass Meteor wieder einmal ein sehr souveränes Spiel abgeliefert hat und auch dank eines überragenden Smatty Ziyed zum dritten Mal in den letzten vier Spielen ohne Gegentreffer blieb. Und auch wenn wieder die starke Mannschaftsleistung über allem stand, ein Sonderlob gebührt neben Smatty auch Bahadir Katirci, der unermüdlich das Feld pflügte und Onur Güzer, der einmal mehr zeigte, dass Alter auch bloß eine Zahl ist.

post

Spitzenspiel an der Ungarnstraße

Am Sonntag um 12:15 Uhr erwartet Meteor auf dem heimischen Sportplatz Ungarnstraße den Tabellenvierten VfB Berlin Friedrichshain.

Derzeit macht Fußball viel Spaß, wenn man es mit Meteor hält. Sechs Ligaerfolge in Serie, ein toller zweiter Tabellenplatz und ein Team, das von Spiel zu Spiel konstanter auftritt, lässt alle Meteoriten gutgelaunt durchs Leben gehen. Vor allem auf dem heimischen Sportplatz kann sich die Bilanz sehen lassen. Vier Spiele, vier Siege und 16:8 Tore – Meteor hat sich zu einer richtigen Heimmacht entwickelt. Der VfB Berlin Friedrichshain schickt sich nun an, diese Erfolgsbilanz etwas zu schmälern.

Dem Tabellenvierten, der nach vier Siegen in Folge zuletzt drei Mal nicht gewinnen konnte, gelang bisher Beeindruckendes. Während selbst der Tabellenelfte Blau-Weiß Spandau noch eine positive Tordifferenz vorzuweisen hat, haben die Friedrichshainer bei 14:19 Toren eine negative zu verzeichnen. Nichtsdestotrotz, in erster Linie zählen die ergatterten Punkte und davon hat die Mannschaft von Axel Klaucke nur drei weniger als unser ärgster Verfolger BSC Rehberge.

Das letzte Aufeinandertreffen beider Vereine in der Ungarnstraße gewann die Heimelf mit 3:0, zweifacher Torschütze war damals, unsere Nummer 5, Onur Güzer. Aber schon im damaligen Rückspiel zeigten die Gäste, dass mit ihnen zu rechnen ist. Mit 3:2 gewann der VfB gegen Meteor, durch ein ganz spätes Tor von Szabo Zsolt, der auch in dieser Spielzeit noch immer für die Ostberliner seine Töppen schnürt.

Wir möchten uns weiter oben festsetzen und brauchen dafür jede Unterstützung von draußen. Also Freunde des gepflegten Amateurfußballs, am Sonntag zählt es, kommt alle raus zur Ungarnstraße und unterstützt die Mannschaft von Tobias Loeffler!

post

Meteor siegt weiter

Meteor gewinnt mit 2:0 bei Lichtenberg 47 II und festigt mit dem sechsten Ligaerfolg in Serie seine Ambitionen auf einen oberen Tabellenplatz.

Gegen tiefstehende und gut verteidigende Lichtenberger tat sich Meteor von Beginn an schwer sich Chancen herauszuspielen. Zwar hatten die Mannen von Tobias Loeffler wesentlich mehr Ballbesitz, am Strafraum der heimischen Lichtenberger war aber meist Schluss.
So musste wieder einmal die Paradedisziplin der Weddinger herhalten, nämlich eine Standardsituation. Eine knappe Viertelstunde war gespielt, als Irfan Yetim einen Freistoß direkt in den Winkel des gegnerischen Gehäuses drehte. Paul Täubert im Tor der 47er war bei diesem 0:1 chancenlos.

Und Meteor kontrollierte weiter das Spielgeschehen. Für den neutralen Zuschauer mochte das Spiel etwas zäh herüberkommen, die Trainer beider Mannschaften konnten sich aber über gute taktische Leistungen ihrer Teams erfreuen. So blieb es dann auch bis kurz vor der Pause, dann wurde es jedoch etwas wild und Schiedsrichter Maurice Topel griff etwas strenger durch. Nach drei gelben Karten binnen fünf Minuten beruhigte sich das Geschehen auf dem Platz aber wieder und mit einer verdienten 1:0-Auswärtsführung ging Meteor in einem taktisch geprägten Spiel in die Kabine.

Die zweite Halbzeit ähnelte der ersten. Meteor machte das Spiel, Lichtenberg stand sicher hinten drin und das 2:0 fiel nach einem Freistoß. Diesen hatte Onur Güzer in den Strafraum geschlagen, wo Ibrahima Cisse schneller reagierte als 47-Goalie Täuber und den Ball zum 2:0 in den gegnerischen Kasten köpfte. Nun musste sich die Heimelf etwas mehr öffnen, um doch noch ins Spiel zurückzukommen und kam so auch zu einigen Angriffen. Tolga Ilgin im Meteor-Kasten machte aber erneut ein gutes Spiel, hielt seine Vorderleute beisammen und seinen Kasten sauber.
Aber auch Meteor kam, vor allem in Kontersituationen, noch einige Male gefährlich vor das gegnerische Tor, spielte die Angriffe aber nicht mehr sauber zu Ende, so dass es schlussendlich bei einem knappen, aber verdienten 2:0-Erfolg für die Gäste blieb.

Da Meteorverfolger BSC Rehberge nur zu einem 0:0-Unentschieden in Gatow kam, haben die blau-gelben Weddinger nun bereits sieben Punkte Vorsprung auf den dritten Tabellenplatz. Es gilt nun im Training weiter so gut und strukturiert zu arbeiten, um die bisherige Konstanz zu wahren und auch in den nächsten Wochen erfolgreich sein zu können.

post

Weiter geht’s in Lichtenberg

Eine fußballfreie Woche liegt hinter uns und alle konnten mal eine Woche lang die Füße hochlegen. Nun geht es aber wieder ans Eingemachte. Am heutigen Dienstag steht wieder Training auf dem Plan und Trainer Tobias Loeffler hat begonnen die Mannschaft auf das kommende Spiel in Lichtenberg vorzubereiten. Denn wie sagte schon Matthias Sammer so treffend – das nächste Spiel ist immer das nächste.

Und so freuen wir uns darauf, am kommenden Sonntag bei der Zweitvertretung vom SV Lichtenberg 47 antreten zu dürfen. Angepfiffen wird dieses Mal erst um 16:00 Uhr, da die Lichtenberger ihre Erste zuvor als Einheizer in der Hans-Zoschke-Arena auf den Platz schickt. Mit unserer bisherigen Saisonleistung haben wir uns das aber auch verdient.

Die Zweite von Lichtenberg ist eigentlich gut in die Saison gestartet. Nach drei Spieltagen war die Mannschaft von Claas Wagner noch punktverlustfrei ganz oben mit dabei. Anschließend mussten sich die Ostberliner aber gleich fünf Mal in Serie geschlagen geben, wodurch sie bis auf Rang 12 durchgereicht wurden.
Diese Niederlagenserie endete aber am vergangenen Wochenende im AOK-Landespokal der zweiten Herren, als die Zweitvertretung Sparta Lichtenbergs im Elfmeterschießen geschlagen werden konnte. Die Lichtenberger kommen also mit ordentlichem Rückenwind zur Partie.

Den hat aber auch unsere Mannschaft. Nach fünf Ligasiegen in Serie und einem Vorsprung von fünf Punkten auf Rang drei ist das Selbstbewusstsein bei Meteor hoch. Gerade in den letzten Spielen konnten die Weddinger zeigen, dass ihre Leistungsfähigkeit im Vergleich zum Saisonbeginn noch einmal deutlich nach oben gegangen ist. Spielerisch, mit stabiler Defensive und einem fairen Spielstil versucht die Mannschaft ihre Spiele zu gewinnen. Und bis auf einzelne Aktionen sah das zuletzt sehr gut aus.

So gut, dass es sich für jeden Meteorunterstützer lohnen würde uns nach Lichtenberg zu begleiten. Das Team wird alles aus sich herausholen, um auch aus Lichtenberg nicht mit leeren Händen nach Hause zu kommen.
Also Terminkalender raus und eintragen: Sonntag um 16:00 Uhr auf dem Sportplatz Bornitzstraße – wir werden da sein und hoffen auf eure Unterstützung.

post

Mit Siegesserie in die Trainingspause

Der größte Jubel brandete bereits einige Minuten nach dem Abpfiff auf. Meteor-Trainer Tobias Loeffler hatte seiner Mannschaft, zur Belohnung für überragende Leistungen in den letzten Wochen, gerade eine Woche Trainingsfrei gegeben.
Und überwiegend überragend war die Leistung der Meteoriten auch gegen Empor Berlin. Das im Vorbericht angekündigte Spektakel fand in der ersten Halbzeit tatsächlich statt. Es ging Hin und Her auf dem Platz, beide Offensivreihen nötigten der jeweils gegnerischen Abwehr alles ab. Insbesondere Meteor-Keeper Tolga Ilgin hatte einen Sahnetag erwischt und ließ die Stürmer Empors gleich reihenweise verzweifeln. Schon in den ersten fünf Minuten musste er zweimal fest zupacken, um einen frühen Rückstand zu vermeiden.

In der siebten Minute setzte Hakan Cankaya ein erstes Ausrufezeichen für Meteor, als sein Freistoß aufs Torwarteck vom Lattenkreuz nicht hinter die Linie prallte, sondern von einem Verteidiger geklärt werden konnte.
Im direkten Gegenzug konnte Tolga sich erneut auszeichnen, als nach einem weitergeleiteten Einwurf Justino Lengo freistehend aus drei Metern an ihm scheiterte.
Weitere zwei Minuten später schickte Ferhat Cinar mit einem gut getimtem Pass Mikail Vural. Der ging in den Strafraum und wurde dort regelwidrig gelegt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Ibrahima Cisse sicher zur 1:0-Führung.

Und mit diesem Tempo ging es weiter. Gerade 16 Minuten waren gespielt, da tauchte Tjerk Ortmann frei vor Tolga Ilgin auf, behielt aber gegen den starken Schlussmann das Nachsehen.
Der nächste Angriff gehörte wieder der Heimelf aus dem Wedding. Der wieselflinke Fredy Balde erlief sich im Mittelfeld den Ball und sprintete in den gegnerischen Strafraum. Und erneut verhielten sich die Gäste ungeschickt in der Verteidigung und verursachten einen Strafstoß. Ibo trat erneut an den Punkt und versenkte den Ball cool in die linke Ecke.

Nach einer halben Stunde schlief Meteor bei einem schnellen Freistoß der Gäste. Einen kurz gespielten Ball flankte Florian Klose direkt auf den freistehenden Maximilian Keil, der keine Schwierigkeiten hatte per Kopf zum 2:1-Anschlusstreffer zu vollenden.
Nur drei Minuten später fast der Ausgleich. Dieses Mal vereitelte Tolga mit einer guten Parade einen stark geschossenen Freistoß durch Paul Malzahn.
Auf der anderen Seite stand Hakan Cankaya in der 39. Minute völlig blank, nachdem ein flacher Ball von Fredy Balde ihn erreichte, schoss aber haarscharf am Tor vorbei. Ein Wahnsinnsspiel mit jeder Menge Torraumszenen gab es für die Zuschauer zu sehen.
Denn auch in der nächsten Spielsituation standen Hakan und Fredy im Mittelpunkt. In der 41. Minute schlug Hakan einen Freistoß in den Strafraum Empors. Den zu kurz geklärten Ball verwandelte Fredy zur 3:1-Führung für die Heimelf.

Damit war die erste Halbzeit aber immer noch nicht vorbei. Nun war es wieder Empor das Jubeln durfte. Nach einer Ecke Justino Lengos, Tolga hatte zuvor gut gehalten, wurde der Ball eigentlich weit genug vom Tor weggeklärt. Dort kam allerdings Florian Klose an den Ball und schlug eine Flanke direkt auf Paul Malzahn, der den Ball zum 3:2 ins Tor der Weddinger bugsierte.

Fünf Tore in der ersten Halbzeit, das Spiel bot was es versprochen hatte. Und ähnlich offensiv begann auch die Zweite. Fünf Minuten drängte Empor auf den Anschlusstreffer. Dann schlug Meteor wieder zu. Hakan Cankaya schlug aus dem Halbfeld einen Freistoß in den Gäste-Strafraum. Empors Hintermannschaft schaltete bereits ab, da man den Ball bereits ins Aus gehen sah. Kenney Sey, der insgesamt ein gutes Spiel machte, kam aber noch an den Ball und köpfte ihn in die Mitte zu Irfan Yetim, der per Hechtkopfball zum 4:2 abschloss.

Im direkten Gegenzug konnte sich Tolga noch einmal auszeichnen, dann schien die Luft bei den Gästen raus zu sein. Nach einer Stunde tauchte Fredy bei einem Konter völlig frei vor Gäste-Torwart Nico Hackbarth auf, hatte aber zu viel Zeit zum Nachdenken und vertändelte gegen einen hinterherspurtenden Verteidiger.
Nur eine Minute später lief wieder Fredy konternd allen davon, brachte einen Kopfballlupfer allerdings nicht im gegnerischen Kasten unter. Auf der anderen Seite passierte zunächst nicht mehr viel. Meteor spielte das Spiel nun ruhig herunter und ließ hinten nicht mehr viel zu. Eigene Gefahr kam jedoch auch nur noch nach Standards auf. So auch gute zehn Minuten vor Schluss, als Hakan Cankaya wieder einen seiner gefährlichen Freistöße in den gegnerischen Strafraum schlug. Dort wurde der Ball nicht konsequent geklärt, sodass Kenney Sey an der Fünfmeterlinie frei zum Abschluss kam. Der großgewachsene Verteidiger traf zum 5:2-Endstand.

Die letzten beiden Gelegenheiten gehörten noch einmal den Gästen. In der Nachspielzeit konnte sich aber erneut Tolga Ilgin gleich zwei Mal im direkten Duell auszeichnen und ließ nichts mehr anbrennen. Kurz darauf Pfiff Schiedsrichter Jan Becher das Spiel ab und Meteor durfte sich über eine perfekte Englische Woche und die Sicherung des zweiten Tabellenplatzes freuen.

post

Heimspiel verspricht Spektakel

Tore satt verspricht die kommende Partie Meteors gegen die zweiten Herren vom SV Empor Berlin.

34:18 – Eine Tordifferenz, die andere Vereine in 20 Spielen nicht schaffen, hat unser kommender Gast in gerade einmal sieben Spielen erzielt. 52 Treffer in sieben Spielen bedeuten aber auch knapp 7,5 Tore pro Spiel. Nimmt man nun die 39 Treffer dazu, die bei Spielen mit Beteiligung Meteors fielen, dann verspricht das Spiel auf jeden Fall ein Spektakel für die Zuschauer zu werden.

Weniger spektakulär, dafür aber umso erfolgreicher wird sich Meteor-Trainer Tobias Loeffler das Spiel wünschen. Nachdem zuletzt eine klare Leistungssteigerung bei den Blau-Gelben aus dem Wedding zu erkennen war, soll nun auch gegen Empor II ein weiterer Schritt nach vorn gemacht werden. Und seien wir ehrlich, wer wünscht sich nicht eine Englische Woche mit drei Siegen?

Dass wir uns am Ende des Spiels über den nächsten Dreier freuen können, dafür muss das Team zuvor im Spiel alles geben. Gerade die Offensive der Gäste aus Berlins Mitte will erst einmal verteidigt werden. Mit einer mannschaftlichen Geschlossenheit und einer Leistung wie in der zweiten Halbzeit des Wartenberg-Spiels kann uns das aber gelingen.

Dafür brauchen wir aber auch euch, liebe Meteor-Unterstützer. Gerade eure positiven Anfeuerungsrufe von außen können dem Team noch einige Prozente Leistungsschub geben.
Also kommt am Sonntag um 12:15 Uhr zum Sportplatz Ungarnstraße, wir freuen uns auf euch!

post

Meteor kann auch zu Null

Nach einer starken Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gewinnt Meteor verdient mit 4:0 beim Wartenberger SV.

In der dreißigsten Minute gab es für die Gäste aus dem Wedding eine Eckballserie, aus der keine größere Chance entstand. Wenn ein Spielbericht so anfängt, dann schien auf dem Platz nicht besonders viel losgewesen zu sein. Und so war es in der ersten halben Stunde zwischen Wartenberg und Meteor auch. Beide Mannschaften neutralisierten sich gegenseitig und so gab es auf beiden Seiten kaum offensive Akzente.
Zum Ende der ersten Halbzeit wurden wenigstens die Gastgeber etwas wacher und kamen so zu ersten Chancen. Nachdem in der 34. Minute Pierre Schreiber, nach Vorlage von Maximilian Piechocki, den Ball noch ans Außennetz jagte, fand er eine Minute später im gut herausgelaufenen Meteor-Tormann Tolga Ilgin seinen Meister. Den dritten Abschlussversuch binnen fünf Minuten zimmerte Schreiber freistehend über das Tor, nachdem sich Piechocki zuvor über außen in den Strafraum Meteors getankt und den Ball gut zurückgelegt hatte.

Rick Jacobi im Tor der Gastgeber musste überhaupt erst in der 41. Minute eingreifen, nachdem Hakan Cankaya aus 20 Metern abgezogen hatte. Im Nachsetzen hielt er den Ball jedoch vor dem anstürmenden Ibrahima Cisse fest in seinen Händen.
Nur wenige Sekunden später hatte Wartenberg seine größte Chance. Tolga Ilgin verschätzte sich im Herauslaufen und Maximilian Piechocki stand plötzlich frei vorm leeren Tor. Aus schwierigem Winkel legte er den Ball aber knapp neben den Kasten.

Wartenberg war nun der Führung viel näher. Wie es aber nun oft so ist – machst du deine Chancen nicht, jubelt irgendwann der Gegner. Und so war es auch an diesem Tag der Deutschen Einheit. Onur Güzer erkämpfte sich fast an der Mittellinie den Ball und schlug eine weite Flanke in den Wartenberger Strafraum. Irfan Yetim stand dort völlig blank und hatte keine Schwierigkeiten, den Ball zur schmeichelhaften 1:0-Gästeführung über die Linie zu Köpfen. “Ich wusste genau wohin Onur den Ball schlägt und musste mich nur dorthin stellen” waren im Anschluss die Worte des Torschützen.
In einer chancenarmen Partie, in der beide Mannschaften offensichtlich noch im Feiertagsmodus waren, ging Meteor mit einer glücklichen 1:0-Pausenführung in die Kabine.

Auch aus der zweiten Halbzeit kamen die Gastgeber zunächst mit mehr Elan. Tolga Ilgin war es zu verdanken, dass es auch nach 48 Minuten noch 1:0 für Meteor stand. Und urplötzlich änderte sich der Spielverlauf. Zunächst scheiterte Ibo im direkten Gegenzug noch freistehend am Torhüter Wartenbergs. Nur wenige Sekunden später erkämpfte sich Fredy Balde im Mittelfeld den Ball und passte diesen direkt zu Hakan Cankaya. Der wiederum schickte Fredy steil und der Flügelflitzer traf zur 2:0-Gästeführung.

Nun schienen die Mannen des Wartenberger SV gebrochen zu sein. In den nächsten 20 Minuten rollte Angriff um Angriff auf das Tor von Rick Jacobi. Aber entweder scheiterte Meteor am Torhüter oder an sich selbst. In der 62. Minute war es dann aber doch so weit. Erneut war es Hakan Cankaya der Fredy steil schickte. Der ging unbegleitet in den gegnerischen Strafraum und vollendete im direkten Duell mit dem Torhüter zum 3:0 für Meteor.
Nur drei Minuten später wieder ein schöner Spielzug der Gäste. Nach einer Ballstafette zwischen Kenney Sey, Irfan Yetim und Özkan Sarac, schickte letztgenannter Ibo steil. Der großgewachsene Stürmer lief seinem Gegenspieler davon und vollendete zum 4:0.
Gab es in der ersten Halbzeit so gut wie gar keine Torchancen, gab es die nun en masse.
Zwei Minuten nach Ibos Tor hätte Fredy fast seinen dritten Treffer erzielt. Eine Ecke Hakan Cankayas wurde per Kopf auf den Fuß von Fredy geklärt. Dessen Schuss konnte ein Wartenberger Verteidiger gerade noch so von der Linie klären. In der nächsten Spielsituation der nächste Angriff der Gäste. Ibo schickte Bahardir Katirci, der in der Mitte Fredy Balde übersah und freistehend am heimischen Torhüter scheiterte. Beim Stand von 4:0 ist das aber auch kein Beinbruch.

Mit dieser Chance war nun auch das Angriffsfeuer Meteors ausgebrannt. In den letzten 20 Minuten konzentrierte sich die Mannschaft von Tobias Loeffler auf ein gutes Stellungsspiel und eine sichere Defensive. Zehn Minuten vor dem Abpfiff gab es noch einmal eine kleinere Unsicherheit in Meteors Hintermannschaft, als Kevin Löbe auf Pierre Schreiber passen konnte und dessen Schuss durch Tolga Ilgin gerade noch so an die Latte gelenkt wurde.

Mehr passierte in einer Partie mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten nicht mehr und Meteor freute sich über einen, aufgrund der zweiten Halbzeit letztendlich auch verdienten, 4:0-Auswärtserfolg.

post

Immer was los bei Meteor

Bereits zum zweiten Mal in Folge dreht Meteor einen 1:3-Rückstand und gewinnt noch mit 4:3.

Ein schwaches Herz sollte man derzeit nicht in der Brust haben, wenn man es mit Meteor hält. Wie schon in der vergangenen Woche musste unsere Elf auch beim FV Blau-Weiß Spandau einem 1:3-Rückstand hinterherlaufen. Dabei hatte zunächst alles sehr gut begonnen.

Bereits in der vierten Spielminute brachte Ibrahima Cisse die Blau-Gelben mit 1:0 in Front, als eine Ecke von Hasan Ulusan durch den kompletten Spandauer Strafraum lief, ohne geklärt zu werden. Ibo stand an der rechten Fünfmeterlinie goldrichtig und verwandelte sicher zur Gästeführung.
Und Meteor blieb weiter im Angriffsmodus. Mit teilweise 80% Ballbesitz ließen die Gäste Ball und Gegner laufen. Einzig größere Tormöglichkeiten ließen auf sich warten.
Auf der anderen Seite dauerte es bis zur 23. Minute, bis die Gastgeber erstmals ansatzweise vor den Kasten von Tolga Ilgin kamen. Dann aber gleich richtig. Nachdem Dennis Ludwig nicht richtig angegriffen wurde und sich gegen zwei Verteidiger durchsetzen konnte, zielte er aus gut 25 Metern genau in den rechten Winkel. Tolga Ilgin war chancenlos, als der Ball zum 1:1 im Tor der Weddinger einschlug.

Das Team von Tobias Loeffler wollte aber gleich wieder nachsetzen. Und fast wäre es ihnen auch gelungen, als ein Freistoß Hasan Ulusans nur knapp vor dem einschussbereiten Irfan Yetim zur Ecke geklärt werden konnte.
Diese brachte Meteor nichts. Dafür aber den Gastgebern einen schnellen Konter über Nico Rohdes, der mit einem schönen Pass Dennis Ludwig in Szene setzen konnte. Der hatte keine größeren Probleme das Spielgerät zur 2:1-Heimführung ins Weddinger Tor zu schießen.
Meteor macht das Spiel, Spandau die Tore – so ist Fußball manchmal eben. Wie Meteor den Gegner aber regelrecht dazu einlud, darüber wird Trainer Tobias Loeffler wohl im Training nochmal zu sprechen kommen.
Und doch, Meteor ließ sich nicht hängen und versuchte nun selbst den Ausgleich zu erzielen.

Dann aber der nächste Bock in der Hintermannschaft. Kenney Sey hatte sich in der 35. Minute schon den Ball erkämpft, Dennis Ludwig, bester Mann auf Seiten der Heimmannschaft, holte sich diesen aber zurück und erzielte nicht nur die 3:1 Führung für Spandau, sondern auch einen lupenreinen Hattrick. Drei Torabschlüsse, drei Tore – viel Effektiver kann Fußball gar nicht sein.
Im direkten Gegenzug hätte Kenney seinen Lapsus fast wieder ausgeglichen, als er einen Freistoß Irfan Yetims freistehend nur knapp neben das Tor köpfte.

Dass auch die Blau-Weiße Heimmannschaft mal danebenschießen kann, bewiesen sie in der 39. Minute. Ziad El-Daoud vertendelte gegen Tuerk Ücem Erdogan den Ball, der umspielte Tolga Ilgin und brachte anschließend das Kunststück fertig den Ball am leeren Tor vorbei zu schieben. Glück gehabt Meteor, denn mit dem 3:1 Spandaus ging es auch in die Halbzeitpause.

Dort bewies der Spielberichtsschreiber nostradamsche Fähigkeiten, als er ein frühes Tor und den Sieg voraussagte (Haben auch andere getan, klingt dann aber weniger toll für den Schreiberling).
Und so kam es dann auch. Kurz nach dem Wiederanpfiff konnte Spandau einen gut vorgetragenen Angriff von Hasan Ulusan, über den eingewechselten Onur Güzer, auf Ibrahima Cisse gerade noch so vor Letztgenanntem zur Ecke klären.
Nur zwei Minuten später machten es die Gäste besser. Einen Freistoß von Onur Güzer leitete Bahadir Katirci, wie einst Uwe Seeler, mit dem Hinterkopf aufs Tor. Ibo bekam noch die Fußspitze an den Ball und drückte ihn zum frühen Anschlusstreffer über die Linie.

Meteor drängte nun auf den Ausgleich und nach einer gespielten Stunde hellte sich der Himmel über der Meteorbank wieder etwas auf. Erneut hatte Onur Güzer einen Freistoß in den gegnerischen Strafraum geschlagen. Torhüter Mustafa Erkan hatte den Ball schon in der Hand, ließ ihn aber wieder los. Der quirlige Fredy Balde reagierte aber blitzschnell und erzielte den 3:3-Ausgleich.
Überhaupt, Fredy war in der zweiten Halbzeit kaum zu halten. Immer wieder gingen schnelle Vorstöße über seine Seite gefährlich in Richtung des Spandauer Strafraums. So auch in der 65. Minute, als er nach Doppelpass mit Irfan Yetim zum Abschluss kam, das Tor aber knapp verfehlte.

Und plötzlich bekam die Heimelf nochmal die sogenannte zweite Luft. Nachdem Meteor bis zur 65. Minute das Spiel ganz klar in der Hand hatte, kamen nun auch die Gastgeber wieder gefährlich vor das Tor von Tolga Ilgin. In der 76. Minute war es der gute Kapitän Marco Müller, der über die linke Seite in den Weddinger Strafraum brach, den Ball aber knapp am Kasten verbeischoss.
Insgesamt spielte sich der überwiegende Teil des Spielgeschehens nun aber im Mittelfeld ab. Beide Mannschaften schafften es nun kaum mehr spielerische Akzente zu setzen und versuchten über Standards Gefahr auszustrahlen.

Als sich die meisten Zuschauer wohl schon mit einem Unentschieden abgefunden hatten, drang Özkan Sarac noch einmal in den Spandauer Strafraum ein. Jedenfalls einige Zentimeter, dann wurde er unsanft zu Fall gebracht und Schiedsrichter Marco Feldmann zeigte auf den Punkt.
Ibo nahm sich in der 86. Minute den Ball und erzielte mit seinem dritten Spieltagstreffer das 4:3-Siegtor für die Gastmannschaft. Der Jubel war nach dem erneuten Kraftakt groß auf Seiten Meteors.
Spandau kam einmal noch vor das Weddinger Tor. In der letzten Minute der Nachspielzeit schlug Marco Müller einen Freistoß gefährlich in den Gästestrafraum. Tolga erreichte den Ball aber als Erster und hielt den Sieg fest in seinen Händen.

Nach dem Schlusspfiff gab es erst erleichterte Freude bei den Weddingern, Trainer Tobias Loeffler holte seine Mannschaft aber noch auf dem Platz zusammen und erläuterte seine Sichtweise auf die gezeigte Leistung.
Jede Woche wird uns ein solches Kunststück wohl nicht gelingen, weshalb im Training weiter hart gearbeitet werden muss, um zukünftig solche Rückstände gleich verhindern zu können. Nichtsdestotrotz steht Meteor nach sechs Spieltagen mit 15 Punkten in der Bezirksliga so gut da wie noch nie. So kann es weitergehen!