post

Erhobenen Hauptes raus aus dem Pokal

Gegen den hochfavorisierten Oberligazweiten Hertha 03 Zehlendorf präsentiert sich Meteor gut, muss sich aber letztlich knapp mit 1:3 geschlagen geben.

Spaß haben war eine ausgerufene Devise von Meteor-Trainer Tobias Loeffler. So lange wie möglich das Spiel offen halten und eventuell die Überraschung schaffen eine andere. Bei schönstem Herbstwetter und vor rund 100 Zuschauern zeigte die Heimelf dann auch eine kämpferisch ansprechende Leistung und hielt für lange Zeit das Spiel spannend.

Dabei sah das zu Beginn zunächst noch ganz anders aus. Gleich der erste Torschuss des Oberligisten saß. Rici Bokake-Befonga trat einen frühen Freistoß aus 25 Metern aufs Tor. Sinan Sahin im Meteor-Kasten versuchte diesen noch zu parieren, konnte den Ball aber nicht mehr entscheidend ablenken. 0:1 nach fünf Minuten, viel schlechter hätte der Start in diesen Pokalkrimi nicht sein können. Und Zehlendorf blieb am Drücker. Dass es nach 10 Minuten nicht bereits 0:2 stand, war Vedat Kocaoglu zu verdanken, der einen Ball noch spektakulär von der Linie kratzen konnte. Als dann aber in der 19. Spielminute das 0:2 fiel, wieder war es Bokake-Befonga der Sahin aus der Distanz überwinden konnte, schien die Messe schon gelesen.

Nicht so aber mit den Ungarnstrasslern. Zwar waren die Zehlendorfer Gäste weiterhin klar Ballbesitzüberlegen, zu weiteren Chancen kamen die Oberligafußballer aber in der ersten Halbzeit nicht mehr. Zu gut verteidigte nun die Loeffler-Elf. Und wer hinten gut steht, kann sich auch auf die Offensive konzentrieren. So kamen nun auch die Meteoriten zu ersten Chancen. Während Aytac Herdem nach guter Vorarbeit Fredy Baldes in der 33. Minute noch etwas zu hoch zielte, wurde kurz vor dem Halbzeitpfiff ein Schuss von Balde von einem Zehlendorfer im eigenen Strafraum mit dem Arm abgewehrt. Folgerichtig zeigte Schiedsrichter Kai Kaltwaßer auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Sean Sonko fast mit dem Pausenpfiff zum 1:2.

Meteor war nun dran – aber Zehlendorf konnte nochmal eine Schippe drauflegen. Zunächst scheiterte jedoch Benedikt Nellessen freistehend (52.), dann der auffälligste Zehlendorfer, Mert Sait, per Freistoß (56.) an Sinan Sahin. Auf der anderen Seite drehte Hakan Cankaya binnen zehn Minuten zweimal einen Schuss von der linken Strafraumgrenze ganz knapp neben den rechten Pfosten (66. Und 74.).

Dann wechselte Markus Schatte Melih Hortum ein. Der schnelle Mittelfeldspieler brachte nochmal ordentlich Schwung in die Zehlendorfer Offensive. Gerade 20 Sekunden auf dem Platz, schoss er mit seinem ersten Ballkontakt eine Vorlage Bokake-Befongas knapp neben das Gehäuse (67.). Zehn Minuten vor dem Ende schickte er Nellessen steil, der den Ball über den herausstürzenden Meteor-Torhüter lupfte. Bahadir Katirci, neben Sean Sonko bester Akteur auf Seiten Meteors, versuchte noch den Ball über das Tor zu köpfen, traf beim Klärungsversuch aber zum 1:3 ins eigene Tor.

Meteor versuchte nochmal alles nach vorne zu werfen, zu Chancen kamen aber nur noch die Gäste. Katirci rettete jedoch noch zwei Mal auf der Linie, Tore fielen keine mehr.

Am Ende gewannen die favorisierten Zehlendorfer gegen gut kämpfende Meteoriten nicht unverdient mit 3:1, mussten gegen die drei Klassen tiefer spielenden Weddinger aber lange zittern. Meteor kann mit dem Wissen der eigenen Qualität und Kampfesstärke erhobenen Hauptes in die nächsten Aufgaben gehen, um sich ganz bald dem Mittelfeld der Landesliga anzuschließen.  

post

Spiel des Jahres an der Ungarnstraße

In der dritten Runde des Berliner AOK-Landespokals tritt der BFC Meteor 06 am Sonntag um 13:00 Uhr auf dem heimischen Sportplatz gegen den Oberligisten Hertha 03 Zehlendorf an.

Die „kleine Hertha“, wie der Verein aus Zehlendorf im Volksmund auch genannt wird, gehört neben Ligakrösus Tennis Borussia Berlin zu den absoluten Top-Favoriten um den Regionalligaaufstieg. Diese Ambitionen untermauerten die Westberliner bisher auch mit einem starken Saisonstart, der sie auf den derzeitig zweiten Tabellenrang führte. Erst eine Niederlage in acht Saisonspielen musste die Mannschaft von Trainer Markus Schatte bisher einstecken.

Aber nicht nur die bisherige Saisonleistung Zehlendorfs unterstreicht die haushohe Favoritenstellung unseres Pokalgegners. Spieler wie der ehemalige Zweitliga-Torhüter Philip Sprint oder der ehemalige Jugend-Nationalspieler Sebastian Huke, amtierender Torschützenkönig der Oberliga, stehen im Kader der Zehlendorfer. Auch die Vielzahl der in der eigenen sehr erfolgreichen Kaderschmiede (Spieler wie Niko und Robert Kovac, Pierre Littbarski, Antonio Rüdiger oder Christian Ziege haben einst hier ihre Töppen geschnürt) ausgebildeten Talente gehören zum Markenzeichen der Schatte-Elf. Auf dem Papier dürfte Meteor daher nahezu chancenlos sein.

Nun ist es aber so, dass der Pokal bekanntlicherweise seine eigenen Gesetze schreibt und da kommt es schon einmal vor, dass der David dem Goliath ein Bein stellt. Und warum sollten es nicht die Meteoriten sein, die in der Underdogrolle aufgehen und mit einem wenig Glück die Zehlendorfer in ihre Schranken weisen. Meteor-Trainer Tobias Loeffler wird seinen Spielern ganz sicher nicht das Siegen verbieten. Und doch, für die Mannschaft aus dem Wedding geht es in erster Linie darum, das Spiel zu genießen und von den Oberligakickern zu lernen. Für genau solche Spiele quälen sich unsere Jungs Woche für Woche durchs Training. Und auch für euch, liebe Meteorfans, wird das Team alles geben, um unseren Kiezclub würdig zu präsentieren.

Wer uns dabei unterstützen möchte, kommt am Sonntag zum Sportplatz Ungarnstraße. Der Wettergott hat Sonnenschein angekündigt – die Voraussetzungen für ein Fußballfest sind also gegeben.

Also Fanschal raus und Meteor anfeuern – wir freuen uns auf euch!

post

Halbzeitführung reicht nicht zum Sieg

Meteor verschläft gegen Stern Britz die ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit und muss sich daher trotz 1:0-Halbzeitführung am Ende mit einem 1:1-Unentschieden begnügen.

Wie so oft in dieser Saison begann Meteor sehr druckvoll und bereits nach wenigen Sekunden hatte Sean Sonko die 1:0-Heimführung auf dem Fuß, als er in die Strafraum geschickt wurde und frei vor dem gegnerischen Torhüter auftauchte. Wie aber ebenso oft in dieser Saison war Meteor das Glück nicht vergönnt und Seans Abschluss wurde vom Torhüter abgewehrt.

Anschließend entwickelte sich eine erste Halbzeit, die Meteor überwiegend bestimmen sollte, ohne aber zunächst größere Chancen dabei herauszuspielen. Aber auch die Gäste aus Britz waren in dieser Halbzeit offensiv recht harmlos. Einzig ein Schuss aus rund 35 Metern ging etwa einen Meter am von Sinan Sahin gehüteten Tor vorbei ins Aus. Meteor hingegen kam noch einmal gefährlich in den Strafraum der Gäste. Nachdem ein zu kurz geklärter Ball der Britzer Abwehr wie ein Boomerang über Sonko zurück in den Sechzehner getragen wurde, konnte dessen Gegenspieler nur noch die Grätsche auspacken. Dabei traf er aber nicht den Ball, sondern nur Sonko, der den anschließenden Strafstoß selbst zur 1:0-Meteorführung in die Maschen haute.

Die erste Meteor-Führung in der Landesliga war zugleich das insgesamt verdiente Halbzeitergebnis. Leider schien das aber nur neue Kräfte bei den Gästen zu wecken. In der zweiten Halbzeit war Stern Britz plötzlich on fire und drückte zehn Minuten lang wie besessen aufs Tor der Ungarnstrassler.

Nachdem Meteor direkt nach Wiederanpfiff noch Glück hatte, dass Britz den Kasten im ersten Versuch verfehlte, zeigte Schiedsrichter Christoph Beblik nur zwei Minuten später auf den Punkt, nachdem Özkan Sarac nach seiner Ansicht zu hart in einen Zweikampf gegangen ist.

Ganz großes Kino zeigte anschließend der vermeintlich Gefoulte, der dem Schiedsrichter mitteilte, dass er nicht getroffen worden sei, woraufhin dieser den Strafstoß wieder zurücknahm. Gerade im Hinblick des Rückstandes für Britz eine sehr faire Geste des Sportkammeraden aus Britz!

Aber auch danach fand Meteor einfach keinen Zugriff mehr auf das Spiel. Nur wenige Sekunden später hielt Sahin im Meteor-Tor gegen Philipp Kemkes noch die 1:0-Führung fest. Kurz darauf war es dann aber folgerichtig so weit. Nach einem Freistoß von der Mittellinie durch Niklas Wiebach in der 53. Minute stand Thorsten Schmitz im Strafraum der Heimmannschaft völlig frei und köpfte den Ball zum 1:1-Ausgleich über Meteor-Keeper Sahin in die Maschen. Als kurz darauf auch noch Heimstürmer Sean Sonko nach einem Fallrückzieher wegen gefährlichen Spiels mit gelb-rot vom Platz musste, schien schon wieder alles gelaufen zu sein.

Aber in Unterzahl begann Meteor plötzlich wieder Fußball zu spielen und kam nun auch vermehrt zu Chancen. Doch weder Caga Aslan, noch Hakan Cankaya und auch nicht der eingewechselte Ibrahima Cisse brachten den Ball über die Linie. Trotzdem zeigte sich Meteor nun wieder spielbestimmend und ließ hinten nichts mehr anbrennen. Aufgrund des Beginns der zweiten Halbzeit musste sich die Heimmannschaft am Ende mit einem 1:1-Unentschieden abfinden, das zumindest einen weiteren Punkt für die Männer von Tobias Loeffler bedeutete.

post

Im Heimspiel das Ruder herumreißen

Der siebte Spieltag steht vor der Tür und Meteor erwartet am kommenden Sonntag um 13:00 Uhr auf dem heimischen Sportplatz Ungarnstraße den Tabellenzehnten SV Stern Britz. Dieses Mal soll es endlich klappen mit dem ersten Saisonsieg für unsere Männer. Damit das klappt, muss die Mannschaft von Tobias Loeffler wieder an ihre Grenzen gehen und sich endlich selbst belohnen.

Die Sterne aus Britz werden natürlich ihr möglichstes geben, um die drei Punkte aus dem Wedding zu entführen. Bisher ist der Verein, der seine Heimspiele im Stadion an der Windmühle austrägt ganz passabel in die Saison gestartet. Drei Siege und ein Unentschieden stehen zwei Niederlagen gegenüber. Diese allerdings gegen die beiden Top-Teams SC Charlottenburg und Concordia Wittenau.

Britz, dass vor zwei Jahren bereits in der Bezirksliga mit Meteor in einer Staffel spielte und damals als Tabellenzweiter in die Landesliga aufstieg, konnte in der vergangenen Saison als Tabellen-13. gerade noch so die Klasse halten. In dieser Spielzeit soll es nach hinten raus nun weniger spannend werden. Aus diesem Grund haben die Windmühlenkicker auch einige Verstärkungen im Kader aufgenommen. Besonders sticht Neuzugang Philipp Kemkes heraus, der in dieser Saison in vier Spielen auch bereits vier Tore erzielen konnte – also halb so viel, wie der gesamte Kader unserer Meteoriten.

Der allerdings hat in den letzten Spielen zur Genüge gezeigt, dass er weiß, wo das gegnerische Tor steht. Nun muss nur noch das verdiente Glück hinzukommen, um dieses Tor häufiger zu treffen. Im besten Fall legen unsere Jungs schon am Sonntag damit los, um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren. Als besondere Motivationshilfe brauchen wir natürlich auch euch wieder, liebe Meteorfans, die uns positiv anfeuern und so noch das ein oder andere Prozentchen Leistung aus der Mannschaft herauskitzeln.

Wir sehen uns am Sonntag, wenn es wieder heißt: Meteor 06 – #fussballerleben

post

Kein Abschlussglück für Meteor

Bei Eintracht Mahlsdorf zeigt Meteor einmal mehr eine gute Leistung, hat aber erneut Pech im Abschluss und verliert durch zwei späte Gegentore noch mit 1:3.

Dabei sind die Weddinger stark in die Partie gestartet, aber sowohl Fredy Balde (3.) als auch Caga Aslan (4.) verfehlten das Tor nur knapp. Als dann auch noch Sean Sonko (13.) und Caga Aslan (15.) zentral freistehend an Mahlsdorf-Torhüter Alexander Sandt scheiterten, war gerade einmal eine Viertelstunde von der Uhr. Meteor hatte das Spiel fest im Griff und erspielte sich gleich eine Vielzahl an Großchancen. Nur das Erfolgserlebnis wollte sich einfach nicht einstellen.

Das hatte dann jedoch die heimische Eintracht. Nach einem Meteor-Ballverlust im Mittelfeld ging es ganz schnell. Sebastian Brosius rannte auf der rechten Außenbahn Richtung Torauslinie und flankte den Ball anschließend in den Gäste-Strafraum. Dort stand Lucas Steinert richtig und überwand Sinan Sahin mit der erst zweiten Heimchance zur 1:0-Führung. Zuvor hatte Brosius in der zehnten Minute den Ball freistehend über das Tor geschossen.

Das war es dann aber auch schon wieder mit der heimischen Offensivpower in der ersten Halbzeit. Ganz anders Meteor. Aber sowohl Jonatha Lopes Xavier als auch der eingewechselte und frischvermählte Ufuk Satici – an dieser Stelle herzliche Glückwünsche zur Hochzeit –  fanden in Torhüter Sandt ihren Meister.

Kurz vor der Halbzeitpause war es dann aber endlich so weit. Caga Aslan brachte trotz zweier Gegenspieler einen Pass zu Lopes Xavier. Der vollendete quasi mit dem Halbzeitpfiff aus der Drehung zum verdienten 1:1-Ausgleich.

Nach dieser ersten Halbzeit war die Hoffnung groß, dass Meteor das Spiel noch für sich entscheiden kann. Und auch in der zweiten Halbzeit waren die Männer von Tobias Loeffler das spielbestimmende Team, wenngleich nun auch die Eintracht aus Mahlsdorf ordentlich dagegen hielt. So entwickelte sich die zweite Halbzeit zu einer äußerst spannenden Angelegenheit, die allerdings wesentlich chancenärmer als die Erste war.

Nachdem beide Mannschaften noch den jeweils gegnerischen Torhüter getestet hatten (Meteor 49. und 53. – Mahlsdorf 55.), zeigte sich, dass der Tabellenstand manchmal eben doch etwas mit Glück oder Pech zu tun hat. Caga Aslan, der an diesem Sonntag kaum zu stoppen war, drang eine Viertelstunde vor Schluss nach schönem Doppelpassspiel mit Lopes Xavier in den gegnerischen Strafraum ein und schob den Ball am herausstürmenden Torhüter vorbei aufs Tor. Dort traf dieser jedoch zunächst den Innenpfosten, rollte auf der Linie entlang und prallte dann vom anderen Innenpfosten wieder in den Strafraum. Das anschließende Abstaubertor von Lopes Xavier wurde zu Recht wegen Abseits aberkannt.

Diese Aktion war fast schon bezeichnend für den bisherigen Spielverlauf und den gesamten Saisonstart. Für die Mahlsdorfer war es außerdem der Startschuss zu einer Schlussoffensive. Zunächst hielt Sinan Sahin fast im Gegenzug das Unentschieden mit einer Glanzparade gegen Nico Englert fest, dann setzte Lucas Steinert kurz darauf den Ball knapp neben das Meteor-Tor.

Fünf Minuten vor dem Ende aber fast die Kopie des 1:0. Meteor verliert im Mittelfeld einen Zweikampf und plötzlich geht es schnell über Rechtsaußen nach vorne. Lucas Steinert war in der Mitte des Strafraums Nutznießer des Umschaltspiels und verwandelte zur 2:1-Heimführung. Damit war das Spiel für Meteor durch. Nach einer anstrengenden Partie, in der das Team alles versucht hatte den ersten Saisondreier einzufahren, war dieser Rückschlag einer zu viel. Zwar versuchte die Meteor-Bank nochmal die Mannen auf dem Platz aufzubauen, nach vorne ging aber nichts mehr. Ganz im Gegenteil. In der 94. Spielminute waren die Gäste bei einer kurzen Ecke unkonzentriert und fingen sich mit der letzten Aktion noch das 1:3 durch Lucas Steinert.

Danach pfiff Schiedsrichter Andreas Pretzsch, der insgesamt eine ordentliche Spielleitung zeigte, die Partie ab und Meteor stand einmal mehr mit leeren Händen da. Trotzdem machte auch diese Leistung wieder viel Hoffnung auf die nächsten Spiele.

Die nächste Chance auf den platzenden Knoten gibt es am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen den SV Stern Britz.      

post

In Mahlsdorf den Bock umstoßen

Trotz vieler guter Spiele zum Landesligaauftakt steht Meteor bei noch immer nur einem Pünktchen und damit auf dem vorletzten Tabellenplatz. Bei der Zweitvertretung von Eintracht Mahlsdorf soll nun aber endlich der Bock umgestoßen werden und der erste Ligaerfolg her.

Die Mahlsdorfer sind stark in die Saison gestartet. Nach drei Spieltagen hatten die Ostberliner bereits neun Punkte auf der Habenseite und standen auf einem Aufstiegsplatz. Dann aber folgten zwei deftige Niederlagen gegen die Top-Teams SC Charlottenburg und Concordia Wittenau. Ob der Weg weiter nach unten oder wieder nach oben geht, wird sich auch im Spiel gegen unsere Meteoriten zeigen. Einer der Erfolgsgaranten der Mannschaft von Trainer Norman Ehmig ist Stürmer Dmytro Shlyakhta, der in dieser Saison in fünf Spielen bereits fünf Tore erzielen konnte und auch in den vergangenen Jahren wie am Fließband traf.

Wie am Fließband traf aber in der vergangenen Saison auch Meteors Sean Sonko, wenn auch noch in lila-weißen Trikots. Aber auch mit den anderen Meteoriten brachte der BFC Meteor 06 eine tolle Qualität mit in die Landesliga. Spielerisch hat das Team von Tobias Loeffler das auch schon öfter unter Beweis gestellt. Nun gilt es sich auch einmal für ein gutes Spiel zu belohnen. Auch in Mahlsdorf wünschen wir uns dafür wieder die Unterstützung vieler Fans. Nur zusammen können wir in der Landesliga bestehen. Also Meteoriten, alle auf nach Mahlsdorf. #supportyourlocalteam

post

Schwächste Saisonleistung mit Heimniederlage bestraft

Zwei Eigentore des Nordberliner SC reichen Meteor nicht für den ersten Heimerfolg in der Landesliga.

Nach den starken letzten Spielen waren von Beginn an alle Meteoriten hochmotiviert an der Ungarnstraße gegen den Nordberliner SC endlich den ersten Landesliga-Heimsieg einzufahren. Vielleicht war es Übermotivation, vielleicht aber auch Nervosität – Meteor kam überhaupt nicht in die Partie.

Gerade 30 Sekunden war das Spiel alt, als sich Nordberlins Enes Cakir aus 20 Metern ein Herz nahm, ungehindert aufs Tor schießen konnte und schließlich zur frühen 1:0-Gästeführung einnetzte. Ein früher Weckruf für Meteor? Mitnichten. Zwar versuchten die Männer von Tobias Loeffler das Spiel an sich zu reißen, Unkonzentriertheiten im Spielaufbau und Stellungsspiel ließen aber keinen richtigen Spielfluss aufkommen.

Den Gästen hingegen reichte einfachstes Fußballspiel, um die Meteor-Defensive in Bedrängnis zu bringen. Lange Bälle aus der eigenen Abwehr und Enes Cakir, Bryan Bremer oder Kadir Aksoy konnten ihre Angriffe aufziehen.

Trotzdem fiel nach einer knappen Viertelstunde der Ausgleich für die Heimmannschaft. Getroffen hatten allerdings die Gäste – nämlich ins eigene Tor. Einen Freistoß Hakan Cankayas köpfte Kenney Sey in den gegnerischen Strafraum, wo der Nordberliner Sebastian Zimmet den Ball zum 1:1 über die eigene Linie drückte.

Auch dieses Tor schien unsere Männer zunächst nicht zu beeindrucken. Fehlenden Einsatzwillen konnte man den Weddingern nicht vorwerfen, so richtig wach war die Mannschaft trotzdem nicht. Und so kam es, dass der Nordberliner SC sich weitere Chancen nach bewährter Methode erarbeitete.

Weiter Abschlag Justin Hargens auf Bryan Bremer, der spielt den Ball Danny Teichfischer in den Lauf, welcher anschließend durch den Meteor-Strafraum tanzt, mit seinem Abschluss jedoch am auf der Linie positionierten Ziyed Smatty scheiterte (16.).

Kurz darauf dringt Kadir Aksoy nach einem weiten Ball in den Meteorstrafraum ein, scheitert jedoch aus spitzem Winkel an Sinan Sahin.

Erst nach einer knappen halben Stunde schaffte es Meteor das Spiel an sich zu reißen. Und prompt kam man auch zu guten Torabschlüssen. Torschuss Sean Sonko, Torwart zur Ecke (26.). Jamill Mavula dringt in den Strafraum ein, zieht den gegnerischen Torwart auf sich und spielt den Ball mit guter Übersicht auf den freistehenden Sonko, dessen Schuss wird aber durch Mario Müller von der Linie geköpft (30.). Kurz vor der Pause trat Kenney Sey schließlich einen durch Nordberlin zu kurz aus dem Strafraum geklärten Ball knapp übers Toreck.

Meteor schien nun drin im Spiel und auch die Halbzeitpause schien keinen Einfluss auf den Spielfluss zu haben. Direkt nach dem Wiederanpfiff schickte Sean Sonko Hakan Cankaya steil, der sich im gegnerischen Strafraum gegen zwei Verteidiger durchsetzen konnte, dann aber freistehend den Torhüter anschoss.

Drei Minuten später stand wieder Cankaya frei vorm gegnerischen Torhüter, nachdem er zuvor gut von Mavula in Szene gesetzt worden war, blieb aber beim Versuch Nordberlin-Keeper Justin Hargens zu umspielen an diesem hängen.

Aber wer die Chancen vorne nicht macht…. Aus dem Nichts die erneute Führung der Nordberliner. Ungenauer Querpass im eigenen Strafraum von Sinan Sahin auf Kenney Sey, der verliert an der Strafraumgrenze den Ball an seinen Gegenspieler, welcher anschließend den freistehenden Bryan Bremer bedienen konnte. Der hatte schließlich zentral vor dem Tor keine Schwierigkeiten seine Farben mit 2:1 in Führung zu bringen.

Aber noch glaubte Meteor an sich. Und nach einem erneuten Eigentor der Nordberliner (65.), einen von Sonko scharf in den Strafraum gespielten Pass klärte Niko Wisniewski ins eigene Tor, schien sich die Partie aus Heimsicht doch noch zum Positiven zu wenden.   

Die Männer des Nordberliner SC hatten jedoch etwas dagegen und besannen sich wieder auf die erste Halbzeit. Mit langen Bällen und schnellem Umschaltspiel stellte sich auch der Erfolg wieder ein. Zunächst war es aber eine Standardsituation die die Niederlage Meteors einläutete.

Freistoß Aksoy, Kopfballablage Thaim Kamara, Abschluss Teichfischer (75.) – 2:3. So einfach ist Fußball. Zehn Minuten später dann die endgültige Entscheidung. Langer Ball auf Kamara, der kann nicht entscheidend gestört werden – 2:4 aus Sicht der Weddinger.

Anstatt nun die Köpfe hängen zu lassen, zeigte Meteor aber Moral. Plötzlich war die Mannschaft da und spielte wieder nach vorne. Nur Sekunden nach dem Gegentor gab es einen Freistoß aus aussichtsreicher Position für die Heimelf. Hakan Cankaya schlenzte den Ball direkt in den Winkel, Torhüter Justin Hargens fischte diesen aber mit einer starken Parade noch aus dem Eck.

Kurz darauf wurde Jamill Mavula im Nordberliner Strafraum gefoult. Der heute glücklose Cankaya übernahm Verantwortung, fand jedoch auch mit seinem Strafstoß in Justin Hargens seinen Meister.

Und auch die letzte Chance gehörte noch einmal den Meteoriten. Einen weiten Ball von Caga Aslan bekam Fredy Balde freistehend unter Kontrolle, schoss ihn dann aber am Nordberliner Kasten vorbei. Kurz darauf war Schluss und Meteor musste einmal mehr als Unterlegener vom Platz.

Nun heißt es Mund abputzen, die Woche ordentlich trainieren und am nächsten Sonntag bei Mahlsdorf II an die bereits gezeigten Leistungen anknüpfen. Also Männer, weiter geht’s.

Tore:
0:1 Enes Cakir 1′
1:1 Sebastian Zimmet (ET) 14′
1:2 Bryan Bremer 55′
2:2 Niko Wisniewski (ET) 65′
2:3 Danny Teichfischer 75′
2:4 Thaim Kamara 85′
post

Meteor zurück an der Ungarnstraße

Nach vier Auswärtsspielen in Serie, einer gefühlten Ewigkeit, dürfen unsere Meteoriten endlich wieder an der Ungarnstraße ran. Am Sonntag steht um 13:00 Uhr das Heimspiel gegen den Nordberliner SC auf dem Programm.

Der derzeitige Landesligaachte feierte in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen, denn der DJK Stern Tegel, einer der Vorgängervereine, wurde 1919 ins Leben gerufen. An dieser Stelle vom BFC Meteor 06 die herzlichsten Glückwünsche zum Jubiläum. Über viele Jahre waren die Randberliner fester Bestandteil der Berlinliga. Erst vor zwei Jahren musste der Nordberliner SC den bitteren Gang in die Landesliga antreten. Dort erreichte man in der vergangenen Spielzeit den neunten Tabellenplatz.

In diese Saison sind die Nordberliner stark gestartet. Erst am vergangenen Wochenende gab es, trotz Führung, gegen den Tabellenzweiten Wittenauer SC Concordia die erste Niederlage (1:4). Vor allem Offensiv wusste man bisher zu überzeugen. So stehen mit Danny Teichfischer und Bryan Bremer (je 3 Tore) gleich zwei Spieler in den Top-Ten der Torschützenliste.  

Aber auch Meteor hat Offensiv einiges darzubieten. Zwar noch ohne Sieg, erspielten sich die Weddinger in den vergangenen beiden Spielen gleich eine Vielzahl an Torabschlüssen. Einzig die Verwertung der Chancen war noch nicht optimal. Und auch defensiv stand die Mannschaft von Tobias Loeffler recht sicher. Ein Eigentor und zwei Sonntagsschüsse mussten die Meteoriten in den letzten beiden Spielen hinnehmen, spielerisch war die Hintermannschaft zuletzt jedoch kaum zu überwinden. Insgesamt ist bei Meteor eine rasant steigende Formkurve zu sehen. Zeit, dass wir uns mit einem Sieg belohnen.

Einer der Gründe für die steigende Form unserer Spieler seid auch ihr, liebe Meteorfans. Zu jedem Auswärtsspiel hatten wir einen kleinen Tross an Begleitern dabei. Umso mehr freuen wir uns, dass es nun auch wieder auf heimischem Geläuf heißt Meteor 06 – #fussballerleben.     

post

Auswärtspunkt beim FC Internationale

Der vierte Spieltag der Landesliga führte Meteor am vergangenen Sonntag zum bisher ungeschlagenen FC Internationale Berlin in die Monumentenstraße. Und was immer Meteor-Trainer Tobias Loeffler seinen Männern vor der Partie mit auf dem Weg gegeben hat, es schien zu fruchten, denn monumental war auch der Auftritt seines Teams.

Von Beginn an setzte Meteor den Gastgeber mächtig unter Druck, aber erst zog Jamill Mavula eine Direktabnahme knapp übers Tor (2.), dann landete ein Kopfball Kenney Seys am Pfosten, bevor Hakan Cankaya den Nachschuss knapp übers Tor Schoss (5.). Noch keine Viertelstunde war gespielt, da senkte sich eine Flanke Cankayas aufs Aluminium des Inter-Tores. Meteor war drauf und dran in Führung zu gehen – einzig die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig.

Nach einer halben Stunde begannen dann auch die Gastgeber mitzuspielen, ohne Meteors Defensive jedoch vor große Probleme zu stellen. Völlig überraschend daher die Internationale-Führung. Einen zu kurz geklärten Ball Meteors drosch Luca Wojan aus fast 30 Metern unhaltbar zum 1:0 in den Winkel. Von der Inter-Bank kam ein begeistertes „Den trifft er so nie wieder“. So richtig Recht sollten die Internationalen damit nicht haben, nur fünf Minuten später traf eben jener Luca Wojan erneut aus der Distanz, dieses Mal allerdings wurde sein zentral aufs Tor geschossener Ball kurz vor Torhüter Sinan Sahin unhaltbar für diesen zum 2:1 abgefälscht.

Derweil hatte nämlich auch Meteor getroffen. Kenney Sey spielte in der 44. Minute einen stark getimten Pass aus der eigenen Hälfte zu Fredy Balde, der daraufhin mit seinem Abschluss zunächst an Torhüter Fabian Vogel scheiterte. Der Ball fiel jedoch genau Sean Sonko vor die Füße, welcher mit seinem zweiten Saisontreffer das zwischenzeitige 1:1 erzielen konnte.

Durch den zweiten Sonntagsschuss von Luca Wojan wurde der Ausgleich aber schnell wieder egalisiert, weshalb es schließlich mit einer 2:1-Führung für die Heimelf zur Pause ging.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste. Meteor erspielte sich Chance um Chance, traf aber das Tor nicht. Jamill Mavula freistehend vorbei (47.), Cankaya trifft den Ball nicht richtig – auch knapp vorbei (48.), Bahadir Katirci freistehend in die Arme des Torwarts (57.). Was auch immer Meteor versuchte, am Ende fehlte immer ein kleines Stückchen zum Erfolg.

Von Internationale war in dieser zweiten Halbzeit fast gar nichts mehr zu sehen und wenn, dann nur über schnelle Konter. Nach einem langen Ball Wojans war Yoshua Lüdke durch, verfehlte das Meteor-Tor aber um wenige Zentimeter (56.). Zwanzig Minuten später eine Ähnliche Situation. Weiter Ball von Olaf Kapszka, Lüdke ist durch, verfehlt aber erneut den Kasten knapp. Viel mehr hatten die ersatzgeschwächten Internationalen nicht mehr darzubieten. Erst in der Nachspielzeit wurde es nochmal wild im Meteor-Strafraum, ein Tor konnten die Gastgeber jedoch nicht mehr erzielen.

Anders Meteor. Der eingewechselte Caga Aslan war in der 69. Minute auf der linken Außenbahn nicht vom Ball zu trennen, dribbelte sich in den Strafraum und spielte einen Querpass genau in den Fuß des mitgelaufenen Fredy Balde. Der Flügelspieler vollendete zum umjubelten 2:2-Ausgleich.

Und Meteor wollte die drei Punkte unbedingt und rannte weiter an. Aber erst schoss der agile Mavula den Ball völlig blankstehend neben den Kasten (81.), dann setzte Cankaya seinen Versuch knapp über das Tor (85.).  So blieb es am Ende auch bei einem hochverdienten Auswärtsunentschieden, das mit einem bisschen mehr Glück im Abschluss sogar noch erfolgreicher hätte ausgehen können.

Aber um Deutschlands Rekordnationalspieler Lothar Matthäus zu zitieren – „wäre wäre Fahrradkette“. Am Ende steht ein Punkt auf der Habenseite und Meteor nicht mehr auf einem Abstiegsplatz. Die Leistung der letzten beiden Landesligapartien macht Lust auf mehr und so werden Trainerteam und Mannschaft alles daran geben, am nächsten Wochenende im Heimspiel auch den ersten Saisonsieg einzufahren.    

Tore:
1:0 Luca Wojan (40.)
1:1 Sean Sonko (44.)
2:1 Luca Wojan (45.+2)
2:2 Fredy Balde (69.)

post

Die Reise geht zu Ende

Das vierte Auswärtsspiel in Folge steht vor der Tür und endlich ist auch das nächste Heimspiel wieder in Sicht. Bevor es für unsere Männer aber in der Ungarnstraße um Punkte geht, führt uns die Reise nach Schöneberg in die Monumentenstraße, zum FC Internationale Berlin.

Die Internationalen, die nach ihrem Berlinligaabstieg vor fünf Jahren nun in ihre fünfte Landesligaspielzeit gehen, sind stark in die Saison gestartet. Mit bereits elf erzielten Toren nach drei Spieltagen stellen die Schöneberger, neben Berlinligaabsteiger SC Charlottenburg, die beste Offensive der Liga. Außerdem ist der FC einer von nur fünf Vereinen ohne Saisonniederlage. Den einzigen Punktverlust, den die Blau-Schwarzen bisher verkraften mussten, war am letzten Spieltag beim 1:1 gegen den zuvor punktverlustfreien Staffelfavoriten SC Charlottenburg.

Mit der ersten Mannschaft des FC Internationale konnten sich die Weddinger Meteoriten in den vergangenen Jahren nicht messen, wohl aber mit der Zweiten. In der letzten Saison gewann die Mannschaft von der Ungarnstraße gleich beide Spiele gegen die Reserve der Internationalen. Aus diesem Grund wissen die Meteoriten auch, wie es ist an der Monumentenstraße zu gewinnen. 3:1 lautete der Endstand in der vergangenen Saison aus Sicht des BFC Meteor.

In diese Saison ist Meteor ist zwar weniger erfolgreich gestartet, hatte aber auch ein ganz schweres Auftaktprogramm zu bewältigen. Zuletzt gab es jedoch im Landespokal beim Bezirksligisten SV Buchholz einen deutlichen 6:0-Erfolg. Auch im letzten Landesligaspiel beim Tabellenzweiten TSV Mariendorf wusste Meteor zu überzeugen. Mit dem Selbstbewusstsein aus diesen Partien wird die Mannschaft von Tobias Loeffler auch am morgigen Sonntag ins Spiel gehen, mit dem Ziel auch etwas Zählbares mitzunehmen.

Dafür brauchen wir aber auch in diesem Spiel wieder jede Unterstützung. Begleitet uns deshalb am Sonntag zum Sportplatz Monumentenstraße, Monumentenstraße 13c, 10829 Berlin. Anpfiff der Partie ist 12:00 Uhr.