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Starkes Spiel gegen Spitzenmannschaft

Nach dem schwachen Test am vergangenen Sonntag beim SC Borsigwalde hatte Trainer Tobias Loeffler für das Spiel gegen die Landesligaspitzenmannschaft 1. FC Novi Pazar eine klare Leistungssteigerung gefordert – und er sollte nicht enttäuscht werden.

Die Gäste aus Neukölln begannen zunächst mit wuchtigem Angriffsspiel und drückten Meteor in der Anfangsphase durchgehend zurück an den eigenen Strafraum. Novi Pazar, mit der Top-Elf angereist, zeigte von Beginn an, dass man sich gegen die klassentieferen Weddinger keine Blöße geben wollte.
So war die Führung der blau-weiß-gekleideten Gäste nach 15 Minuten auch folgerichtig. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff über die rechte Seite konnte Neuzugang Vahit Engin per Kopf die 1:0-Gästeführung erzielen.

Anschließend kam aber auch Meteor immer besser ins Spiel und erspielte sich gleich mehrere Großchancen, die aber fast immer vom guten Torhüter Nana Djigou vereitelt wurden. Gerade als Meteor langsam dabei war ebenbürtig zu werden fiel das 2:0 für die Neuköllner. Der eher durch seine Tempodribblings auffällige Ramy Raychouni zog nach einer guten halben Stunde aus rund 20 Metern einfach mal ab und netzte zum zu diesem Zeitpunkt überraschenden 0:2 ein.

Meteor ließ sich aber nun nicht mehr verunsichern und hielt stark dagegen. Gegen eine Mannschaft, die um den Aufstieg in die Berlinliga mitspielt, konnte sich das Heimteam nun immer besser behaupten.

Kurz vor der Pause dann die Belohnung für die Ungarnstraßler. Özkan Sarac spielte einen hohen Ball auf den rechten Flügel, von wo Samet Yazici eine Flanke direkt in den gegnerischen Strafraum schlug. Zwar konnte ein Gästespieler den Ball zunächst sichern, sein Versuch eines Querpasses nahm aber der gedankenschnelle Ferhat Cinar auf, verlud den Torhüter und netzte zum 1:2 ein.
Die Freude über dieses Tor hielt beim Heimteam nur kurz. Direkt nach dem Wiederanpfiff kam Vahit Engin an der Strafraumgrenze frei zum Abschluss und verwandelte zum 1:3-Pausenstand.

Wirklich unzufrieden war bei Meteor trotz Rückstand trotzdem keiner, hat sich das Team doch gegen eine wirklich starke Truppe bis hierhin stark verkauft.

Und in der zweiten Halbzeit wurde es sogar noch ein bisschen besser. Das lag zum einen daran, dass die Gäste mit nicht mehr ganz so viel Elan nach vorne spielten wie noch in Halbzeit eins, zum anderen aber auch, weil sich Meteor inzwischen richtig eingespielt hatte. So war es in der zweiten Halbzeit ein recht ausgeglichenes Spiel mit einer hohen fußballerischen Qualität auf beiden Seiten.

In der 70. Minute kam Meteor dann erneut zum Anschlusstreffer, als Top-Torjäger Ibrahima Cisse sich nach einer Flanke Onur Güzers gut im direkten Duell mit seinem Gegenspieler durchsetzte und anschließend zum 2:3 traf.

Meteor erspielte sich im Anschluss eine Vielzahl an Chancen und war dem Tor nun sehr viel näher, als Novi Pazar. Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Gäste auch selbst immer wieder zu gefährlichen Gegenstößen ansetzten, die aber entweder durch Keanu Hantke, irgendeinem Abwehrbein oder das Aluminium vereitelt wurden.

Die letzte Chance gehörte aber wieder Meteor. Nach einer verunglückten Klärungsaktion der Gäste war Irfan Yetim mit einem Fallrückzieher zur Stelle. Torhüter Djigou konnte den Ball jedoch gerade noch so zur Ecke entschärfen.
Kurz darauf pfiff der souveräne Schiedsrichter ein jederzeit fair geführtes Testspiel ab.

Die Mannschaft hat die richtige Antwort auf den letzten Test gegeben und gezeigt, dass mit der richtigen Einstellung auch in der Rückrunde kein Weg an ihr vorbeiführt.

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