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Zum Tabellennachbarn nach Neukölln

Zum Tabellennachbarn nach Neukölln

In den tiefsten Neuköllner Süden geht es für unsere Meteoriten am Sonntag, um zu versuchen gegen den Tabellenachten DJK Schwarz-Weiß Neukölln um 12 Uhr im Stadion Britz-Süd die nächsten Punkte einzufahren.

Eine richtig gute Saison spielen unsere Gastgeber bisher, die sich als Aufsteiger bereits 16 Punkte in elf Spielen ergattern konnten und somit im sicheren Mittelfeld angekommen sind. Nach der Aufstiegssaison, in der die Neuköllner ungeschlagen blieben und sich dabei eine positive Tordifferenz von 105 Toren herausspielen konnten, konnte man aber auch einiges erwarten. Wenige Abgänge wurden dabei außerdem durch ordentliche Verstärkungen kompensiert. So konnte man mit Fabio Engelhardt, Kamil Czuba, Maxim Matusczyk, Julian Hartmann und Christopher Ottho gleich fünf Spieler mit jeder Menge Ober- und Berlinligaerfahrung für sich gewinnen. Da auch die beiden Top-Torjäger Tobias Schmidt und Max Ullrich, die in der vergangenen Spielzeit zusammen auf 60 Tore kamen, dem Verein treu geblieben sind, dürfte sich bei den Neuköllnern ein Team zusammengefunden haben, das in der Landesliga ganz sicher viele andere Mannschaften hinter sich lässt. Einen Platz hinter Neukölln liegen aktuell auch unsere Meteoriten in der Tabelle. Damit sich das ändert, muss die Mannschaft von Hakan Cankaya, die in den letzten Jahrzehnten keine Ligaspiele gegen die DJK bestritten hat, auch im zweiten Auswärtsspiel in Folge wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung auf den Platz bringen. Dass Power in der Truppe aus dem Wedding steckt, zeigte sie im letzten Auswärtsspiel bei Novi Pazar, als man den Gastgeber gleich mit 5:1 besiegen konnte und dabei sogar noch einige Chancen ungenutzt liegen ließ. Auch wenn sich die Partie gegen die „Deutsche Jugendkraft“ aus Neukölln sicher ausgeglichener gestalten wird, wird ein entscheidender Faktor sein, wer wie gut mit der aktuellen Wettersituation umgeht. Bei feuchtkaltem Wetter ist die intrinsische Motivation ein fußballerisches Feuerwerk abzubrennen doch oft nicht so groß. Hier, liebe Meteorfans, kommt ihr mit ins Spiel. Unterstützt die Mannschaft so gut ihr könnt vom Rande des Spielfeldes. Denn nur gemeinsam sind wir stark!

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5:1-Auswärtssieg in Neukölln

5:1-Auswärtssieg in Neukölln

Nach einer sehr effizienten ersten und einer spielerisch starken zweiten Halbzeit gewinnt Meteor völlig verdient beim Tabellenletzten 1. FC Novi Pazar/Marathon 95.

Zu Beginn des Spiels sah es aus, wie so häufig in den letzten Wochen bei Meteor. Sehr bemüht, jedoch ohne bedeutsame spielerische Momente für die Mannschaft von Trainer Hakan Cankaya. Ähnlich schwer ins Spiel zu kommen, taten sich aber auch die Gastgeber vom Hertzbergplatz. Trotzdem war es der 1. FC Novi Pazar, der die erste gute Torchance der Partie herausspielen konnte. Nach einem guten Kombinationsspiel kam Mohammad-Mostafa Nawazy auf der rechten Seite aus spitzem Winkel zum Abschluss, Meteor-Torhüter Pablo Scribiac war aber zur Stelle. Effizienter im Abschluss waren heute unsere Meteoriten. Mit ihrer ersten Torchance fiel auch die 1:0-Gästeführung nach 26 Minuten. Lukas Schmidt hatte sich zuvor an der Strafraumgrenze den Ball erkämpft und diesen auf die linke Außenbahn zu Guillermo „Memo“ Padilla Cross gespielt. Memo ging in den Strafraum und legte dann zurück zu Schmidt, der anschließend mit seinem Torschuss von der Strafraumgrenze erfolgreich war. Nur fünf Minuten später spielte Elton Makengo einen starken Pass in die Spitze, den Simon Böhm noch versuchte zu erreichen. Novi-Schlussmann Malek Wertani kam ihm zwar zuvor, sein Klärungsversuch landete jedoch erst am Körper von Meteors Top-Torjäger und prallte von dort aus ins Tor der Heimmannschaft. Ein guter Stürmer steht eben da, wo er stehen muss. Nach dem Doppelschlag der Meteoriten konnte man schlussfolgern, dass der Tabellenletzte sich nun hängen lässt.

Das tat er aber mitnichten. Viel mehr agierte Novi Pazar nun offensiver und versuchte noch vor der Pause den Anschluss herzustellen. Und fast wäre es der Heimelf auch gelungen, als ein verunglückter Pass von Pablo Scribiac direkt bei Quadri Oluwatosin Alao landete. Der stand nun frei vor dem Tor der Meteoriten, brachte aber das Kunststück fertig, den Ball am Tor vorbeizuschießen. Nur eine Minute später war es erneut Alao, der nach einem guten Spielzug freigespielt war. Aber erneut zielte der gegnerische Offensive zu ungenau und verfehlte aus 16 Metern den Kasten. So ging Meteor etwas glücklich mit einer 2:0-Führung in die Pause. Dort versuchte Meteors Trainerteam seine Mannen wieder etwas zur Konzentration zu rufen. Gelang aber zunächst einmal nicht. Völlig verrückt, was nur eine Minute nach dem Wiederanpfiff geschah. Aufgrund einer Verletzung spielten die Meteoriten den Ball ins aus. Statt Novi Pazar warfen die Gäste allerdings selbst ein und das direkt zum Gegner. Die waren hellwach und nutzen das Geschenk durch Nawazy zum schnellen 1:2-Anschlusstreffer. Fast schon ein typisches Meteor-Gegentor in den vergangenen Wochen. Dieser Treffer schien dann aber tatsächlich so etwas wie ein Weckruf für die Weddinger zu sein. Plötzlich begann Meteor Fußball zu spielen. Und das tat die Mannschaft gegen einen hochverteidigenden Gastgeber auch richtig gut. So kam allein Simon Böhm gleich zwei Mal binnen 60 Sekunden zum Torabschluss (50.). Beide Male rettete Torhüter Wertani aber vor dem Einschlag.

Fünf Minuten später war er dann aber machtlos, als Lukas Schmidt mit einem guten Ball aus dem Mittelfeld Paul Frielinghaus bediente, der anschließend auf Padilla Cross ablegte, welcher letztendlich platziert zum 3:1 einschießen konnte (56.). Kurz darauf fast das 4:1, erneut blieb aber Simon Böhm, nach starkem Zuspiel von Aytac Herdem, an Torhüter Wertani hängen. Simon steckte den Kopf aber nicht in den Sand, sondern nur eine Minute später hoch in die Luft. Nach einer starken Flanke von Burak Asikoglu sprang Simon am höchsten und köpfte den Ball zum 4:1 in die Maschen. Bei Novi Pazar war nun die Luft raus. Meteor konnte den Ball nun durch die eigenen Reihen laufen lassen, wie man wollte. So dauerte es nicht lange und das Leder lag erneut im Tor der Heimmannschaft. Und das, weil Meteors erfolgreichste Torschützen an diesem Tag zusammen auftrumpften. Nachdem Simon Böhm gegen den letzten Verteidiger im Zweikampf den Ball ergattern konnte, legte er diesen quer auf den mitgelaufenen Padilla Cross, welcher keine Probleme dabeihatte, freistehend das 5:1 für Meteor zu erzielen (68.). Mit diesem Tor war das Spiel dann auch wirklich durch. Novi Pazar zog sich nun weiter zurück und Meteor ging in den Verwaltungsmodus. So passierte nicht mehr viel. Trotz des hohen Rückstandes agierte die Heimelf völlig fair und ließ sich zu keinerlei Frustfouls hinreißen. Schiedsrichter Pascal Schlicht, der insgesamt eine gute Leistung auf den Platz brachte, musste in einem ansonsten kartenlosen Spiel kurz vor Schluss dennoch die rote Karte rausholen. Völlig unnötig, ging Yeri Said Schock Negrete mit dem Schiedsrichter in die Diskussion und wurde anschließend für seine Wortwahl vom Platz geschickt. Da sich nur Sekunden vorher Görkem-Alp Zeren verletzt hatte und kein Wechsel mehr möglich war – an dieser Stelle wünschen wir dem Spieler der Gastgeber eine gute Besserung – musste Novi Pazar die Partie zu neunt beenden. Schiedsrichter Schlicht pfiff aber pünktlich ab und beließen es beide Mannschaften beim Endstand von 5:1 für Meteor. Meteor festigt damit seine Stellung im Mittelfeld und kann beruhigt in die zweiwöchige Spielpause gehen, bevor es am 27.11. erneut zu einem Auswärtsspiel nach Neukölln geht.

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Meteor reist zum Tabellen-Schlusslicht nach Neukölln

Meteor reist zum Tabellen-Schlusslicht nach Neukölln

Drei Auswärtsspiele in Serie stehen für unsere Meteoriten an. Zum ersten davon geht es am Sonntag auf den Hertzbergplatz nach Neukölln, wo unsere Mannschaft um 13 Uhr auf den 1.FC Novi Pazar/Marathon 1895 e.V. trifft.

Zehn Spiele sind vorbei und sowohl die Meteoriten, als auch die Neuköllner Gastgeber sind weniger gut in die Saison gekommen, als erhofft. Während unsere Mannschaft mit 12 Punkten immerhin noch auf dem neunten Tabellenplatz rangiert, muss Berlinligaabsteiger Novi Pazar mit sechs Punkten sogar als Inhaber der roten Laterne herhalten. Grund dafür ist vor allem die bisher eklatante Heimschwäche der Neuköllner. So wurden alle vier Spiele auf eigenem Ground in dieser Saison verloren. Möglicherweise liegt das ja an dieser neuen Heimspielstätte für den Gastgeber. In der vergangenen Saison noch im Wedding heimisch, zog man nach der Fusion mit Marathon 1895 vor dieser Saison zurück in den Gründungsbezirk des Vereins, nach Neukölln. Dort will die Mannschaft von Trainer Anel Konic, die sich vor der Saison selbst als Meisterschaftsfavorit sah, wieder etablieren und die geplante Erfolgsgeschichte wieder aufnehmen.

Erfolgsgeschichte wollen aber auch unsere Meteoriten schreiben. Nach einer Leistungssteigerung im vergangenen Heimspiel gegen Teutonia möchte das Team von Hakan Cankaya auch Auswärts wieder Punkte mitnehmen. Dafür wird sich die Mannschaft auch in Neukölln wieder mit vollem Einsatz in die Partie stürzen. Aber auch ihr, liebe Meteorfans, könnt wieder euren Beitrag dazu erbringen. Begleitet unsere Mannschaft nach Neukölln und unterstützt sie wieder so gut ihr das könnt. Nur gemeinsam sind wir stark!      

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Verdienter Punktgewinn gegen Teutonia

Verdienter Punktgewinn gegen Teutonia

Erneut enorm ersatzgeschwächt, so griff Meteor auch auf zwei Spieler der eigenen Ü40 zurück, zeigte unsere Mannschaft gegen den SSC Teutonia eine ansprechende Leistung und verdiente sich durch ein spätes Kopfballtor von Tim Riese ein 1:1-Unentschieden.

Beide Mannschaften versuchten von Beginn an hinten sicher zu stehen, was zunächst dazu führte, dass Torchancen in dieser Partie eher Mangelware waren. Trotzdem entwickelte sich ein kampfstarkes und kurzweiliges Spiel zwischen zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Wie aber schon in den Vorwochen, war den Meteoriten das Glück zunächst nicht holt. Nach einem rüden Foul an der Seitenlinie von Lucas Menne an Tim Riese musste Letztgenannter zur Behandlung vom Platz. Genau in diese Unterzahlsituation war die Heimelf einmal unsortiert, wodurch Christos Gatidis nach einem Steckpass in den freien Raum plötzlich alleine aufs Tor zurennen konnte. Sein eher schwacher Abschluss rutschte Pablo Esteban Cuadra Scribiac, der im späteren Verlauf des Spiels noch einmal den Punkt festhalten sollte, zum 0:1 durch die Hosenträger (26.). Wie schon in den vergangenen Partien musste Meteor wieder einmal einem äußerst unglücklichen Rückstand hinterherlaufen. Dieses Mal fiel die Mannschaft von Hakan Cankaya aber nicht zusammen, sondern versuchte weiter das eigene Spiel aufzuziehen. Bis zur Strafraumgrenze sah das auch ganz ordentlich aus, Abschlussgelegenheiten erspielte sich Meteor aber keine.

Aber auch die Gäste aus Spandau taten sich gegen enggestaffelte Meteoriten schwer. Nach vorne ging nahezu gar nichts und nach einigen harten Zweikämpfen binnen weniger Minuten musste Gästetrainer Matthias Wolk den stark platzverweisgefährdeten Lucas Menne auch bereits nach 29 Minuten auswechseln. So blieb es dann auch bis zur Halbzeit ein kampfstarkes, aber chancenarmes Spiel.         

Nach dem Wiederanpfiff versuchte Meteor nun etwas mehr nach vorne. Teutonia stellte aber die Räume gut zu und versuchte selber eher das 1:0 zu halten, als aufs zweite Tor zu gehen. Vor allem waren die Teutonen in dieser Phase defensiv deutlich agiler als Meteor. Passwege wurden zugelaufen, Zweikämpfe gewonnen – Meteor kam gegen die körperlich starken Gäste nicht richtig zum Zuge. Als dann fünf Minuten vor dem Ende nur noch die größten Optimisten mit einem Punktgewinn Meteors rechneten, trat Guillermo Ernesto Padilla Cross von der linken Seite einen Freistoß in den Strafraum der Gäste. Tim Riese setzte sich dabei gegen seine körperlich hochgewachsenen Gegenspieler durch und köpfte den Ball zum umjubelten Ausgleich für die Weddinger ins gegnerische Tor. Nun entwickelte sich in den letzten fünf Minuten der Partie ein offener Schlagabtausch. Erst wären die Meteoriten beinahe mit fünf Offensiven gegen zwei Defensiven durch, der eingewechselte Elton Makengo legte sich den Ball jedoch zu weit vor, dann waren es die Gäste, die durch Jannik Stenzel plötzlich frei vor dem Meteor-Tor auftauchten. Hier war es Pablo, der in höchster Not mit der bereits angesprochenen Parade den 1:1-Endstand in seinen Händen festhielt.

In einem über 90 Minuten ausgeglichenem Spiel ein verdienter Punktgewinn für beide Mannschaften. Meteor hat wieder Moral bewiesen und konnte gegen ein höherplatziertes Team punkten. In der Hoffnung, dass die Verletztenmisere langsam wieder abebbt, geht es in den kommenden drei Spielen, die allesamt auswärts stattfinden, für Meteor darum, sich einen angemessenen Platz in der Tabelle zu erspielen. Dieser Punktgewinn gegen Teutonia war dafür schon ein guter Anfang.

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Gegen Teutonia den Bock umstoßen

Gegen Teutonia den Bock umstoßen

Die nächste harte Nuss wartet am heutigen Freitag um 19:45 Uhr auf unserer heimischen Sportanlage Ungarnstraße auf die Mannschaft von Trainer Hakan Cankaya. Der SSC Teutonia, Tabellenfünfter aus Spandau, möchte aus dem Wedding gerne drei Punkte entführen.

Das wiederum will unsere Mannschaft auf jeden Fall verhindern und stattdessen endlich wieder zurück in die Erfolgsspur kommen. Gegen die Teutonen wird das aber alles andere als einfach werden. Die immerhin zweitbeste Offensive der Liga wartet auf unsere Meteoriten. Wenn die Spandauer in dieser Saison aber irgendwo schlagbar sind, dann ist es auf Gegners Platz. Während man zu Hause noch punktverlustfrei ist und jeden Gegner klar besiegen konnte, war Teutonia auswärts alles andere als erfolgreich. Nur ein Sieg aus fünf Anläufen stehen zu Buche. Grund genug für unsere Mannschaft mit ordentlich Selbstvertrauen in die Partie zu gehen. Selbstvertrauen ist es aber, das unserem Team zuletzt ein wenig abhandengekommen ist. Der Grund dafür ist erklärlich, überwog unlängst doch oft das Spielpech. Nicht so im letzten Aufeinandertreffen beider Vereine, in dem Meteor zu Hause verdient mit 3:1 gewinnen konnte. Im Vergleich zum damaligen Heimsieg hat unsere Mannschaft sogar noch spielerische Qualität hinzugewonnen. Wenn diese auch abgerufen werden kann, dann können wir es mit jedem Gegner aufnehmen. Und genau mit dieser Einstellung sollte die Mannschaft auch gegen Teutonia wieder auf den Platz auflaufen. Liebe Meteorfans, begleitet uns auch heute wieder lautstark vom Spielfeldrand. Unterstützt die Männer so gut ihr das könnt, damit Meteor heute Abend die drei Punkte wieder im Wedding behält.

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Meteor kommt nicht in Fahrt

Meteor kommt nicht in Fahrt

Einmal mehr tut sich Meteor im Spielaufbau schwer und verliert nach einem individuellen Fehler mit 0:1 bei Polar Pinguin.

Meteor ist noch nicht so richtig drin in der Saison. Nach einem guten Start in die Landesligastaffel, läuft es in den vergangenen Wochen nur noch schleppend für unsere Männer. Auch bei Polar Pinguin tut sich Meteor wieder schwer das eigene Spiel durchzuziehen und offensiv gute Chancen zu kreieren. Defensiv stand die Mannschaft von Hakan Cankaya dafür besser als noch in der Vorwoche. Gerade in den ersten 30 Minuten ließ Meteor nicht viel zu und gestaltete die Partie doch recht ausgewogen. Dann häuften sich die Angriffe der Gastgeber, ohne jedoch Pablo Esteban Cuadra Scribiac im Meteor-Tor vor große Herausforderungen zu stellen. Erst kurz vor der Pause standen die Pinguine vor der Heimführung, Pablo rettete aber zunächst, bevor der Gastgeber im Nachschuss das Tor verfehlte. So blieb es beim gerechten 0:0-Unentschieden nach der ersten Halbzeit.

Auch die zweite Halbzeit wurde nicht viel besser. Jedenfalls dann nicht, wenn man es mit den Meteoriten hielt. Polar Pinguin machte nun das Spiel und Meteor tat das nötigste, um nicht in den Rückstand zu geraten. Der kam dann aber in der 56. Spielminute trotzdem, als Bahadir Katirci und Pablo sich nicht einig wurden, wer denn nun den Angriff der Pinguine über die rechte Seite verteidigen sollte. Das brachte den Gastgebern den entscheidenden Vorteil und der nun ballführende Gästespieler konnte den Ball an beiden vorbei in den Strafraum spielen, wo Moritz Sondermann kein Problem mehr damit hatte, den Ball im verwaisten Tor unterzubringen. Diese 1:0-Führung stellte Meteor vor große Probleme, musste man doch nun selber anfangen das Spiel zu machen, um vielleicht doch noch den Ausgleich zu erzielen. Das gelang der Mannschaft von Cankaya aber gar nicht an diesem Tag. Einzig über Standardsituationen kam ein Hauch von Gefahr auf, so wirklich nah dran am Ausgleich war man dann aber tatsächlich nie. Ganz im Gegenteil. Die Heimelf versuchte den Deckel draufzumachen, und zog sich nach der Führung nicht zurück. Kurz vor Schluss war das dann fast noch von Erfolg gekrönt, der Kopfball eines Gästeakteurs landete aber an der Latte (88.). Fünf Minuten später pfiff Schiedsrichter Frank Tallner, der mit dem insgesamt fairen Spiel keine Probleme hatte, die Partie ab. Meteor stand einmal mehr mit leeren Händen da, wird aber auch weiterhin hart daran arbeiten, wieder auf die Erfolgsspur zurückzukommen. Vielleicht gelingt das unserer Mannschaft ja schon am kommenden Freitag, wenn man auf der heimischen Sportanlage auf die Teutonia aus Spandau trifft.

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Zu Gast bei den Pinguinen    

Zu Gast bei den Pinguinen   

Nicht ganz bis zum Südpol müssen unsere Meteoriten am Sonntag reisen, um Pinguine in freier Wildbahn zu erleben. In den Süden Berlins geht es aber trotzdem. Unsere Männer treffen um 14:00 Uhr in Mariendorf auf dem Sportplatz Markgrafenstraße auf Polar Pinguin.

Ein Verein, der zwar erst seit 2015 im Berliner Verbandsfußball dabei ist, in diesem kurzen Zeitraum aber schon jede Menge sportlicher Erfolge feiern durfte. Vier Aufstiege mit drei Meisterschaften in den ersten fünf Saisons des jungen Vereins führten die Pinguine bis in die Landesliga, in der es dann erstmals nicht weiter nach oben ging. Aber auch hier spielen die Mariendorfer seit ihrem Aufstieg vor zwei Jahren eine gute Rolle. Nach Platz 14 im ersten Jahr, beendete die Mannschaft von Trainer Patrick Fischer die vergangene Spielzeit auf einem guten siebten Tabellenplatz. Aber auch in dieser Saison ist Polar wieder oben mit dabei, was insbesondere wohl auch an der Heimstärke der Südberliner liegt. Keines der bisherigen vier Spiele wurde auf eigenem Platz verloren, dreimal ging man sogar als Sieger vom Platz.

Meteor, das stark ersatzgeschwächt nach Mariendorf reisen wird, braucht also eine ordentliche Teamleistung, um bei den Pinguinen bestehen zu können, gerade auch nach dem Tiefschlag in der Vorwoche. Aber, eine der Stärken unseres Teams ist es auch, aus Fehlern zu lernen und immer wieder aufstehen zu können. Und Standfestigkeit braucht es bei den Pinguinen auch, um nicht ins Schlittern zu geraten. Dabei, liebe Meteorfans, könnt auch ihr euren Anteil einbringen. Mit lautstarker Unterstützung von draußen, spielt es sich gleich leichter. Also seid dabei, wenn es für unsere Meteoriten wieder heißt – Meteor 06 – #fussballerleben

 

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Meteor verliert Spiel und Contenance

Meteor verliert Spiel und Contenance

Gegen den Aufstiegsaspiranten FC Spandau 06 erschreckt Meteor mit überraschend schwacher Defensivleistung und Disziplin und verliert dadurch nicht nur mit 1:7 sondern auch noch zwei Spieler.

Trotz dieser deutlichen Niederlage, die sich bereits im Laufe der ersten Halbzeit abzeichnete, war Meteor insgesamt die spielbestimmende Mannschaft. Mehr Ballbesitz, mehr Großchancen, spielerisch war Meteor wirklich gut dabei. Wie dann aber die Gegentore fielen, das war schon mehr als nur Pech. Das 1:0 Spandaus, in der 20. Spielminute, war dabei aber noch gut herausgespielt und kann so dann auch fallen. Nachdem Marcel Horchert auf der linken Außenbahn bis auf die Grundlinie durchlaufen konnte, brachte er anschließend eine flache Flanke in den heimischen Strafraum. Dort stand Dominik Dampke ziemlich alleingelassen und sorgte, mit Spandaus erstem Angriff, für die Gästeführung. Meteor ließ sich dadurch aber zunächst nicht beirren und versuchte weiter nach Vorne zu spielen. Vor allem der agile Elton Makengo hätte den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielen können, ließ diesen aber freistehend liegen.

Auf der anderen Seite machten es die Spandauer deutlich konsequenter. Nach einem weiten Abschlag von Dominik Petzsche, verschätzte sich Tim Riese und Leorant Abduli, der einen Sahnetag erwischt hatte, nutze die Möglichkeit zum 2:0 (37.). Nur zwei Minuten später war es Lukas Schmidt, der sich bei einem gegnerischen Einwurf verschätzte und so Abduli die Möglichkeit gab, erneut aufs von Leo Suilmann gehütete Tor zuzugehen und von der Strafraumgrenze zum 0:3 einzunetzen. Meteor war nun völlig von der Rolle. Dazu passte es, dass nur eine Minute darauf Kenney Sey auf dem glatten Geläuf ausrutschte, wodurch dann auch Norman Guski freie Bahn hatte. Spandaus Top-Torjäger ließ sich diese Möglichkeit nicht entgehen und netzte zum 0:4 ein. Vier Schüsse, vier Tore – effizienter geht es nicht. Aber auch Meteor hatte zwischendurch die Chancen das Spiel positiver zu gestalten. Nach vorne sah das ganze nämlich gar nicht so schlecht aus. Aber erneut Makengo und Aytac Herdem ließen größte Chancen liegen. So ging es mit einem aus Meteorsicht völlig unnötigem 0:4-Rückstand in die Kabinen.

Nun ist es so, dass im Fußball fast alles möglich ist und so dachte die Weddinger Heimelf nicht daran, nun auf Schadensbegrenzung zu gehen. Druckvoll startete die Mannschaft von Hakan Cankaya in die zweite Halbzeit, um vielleicht doch noch ein kleines Fußballwunder zu schaffen. Aber die zweite Halbzeit lief fast wie die erste. Meteor mit Hochkarätern auf der eigenen Seite, die größtenteils ungenutzt blieben und Spandau mit einer sagenhaften Effektivität. Nur „größtenteils ungenutzt“, weil Aytac Herdem in der 69. Minute mit seinem Anschlusstreffer, nach Vorlage von Paul Frielinghaus, nochmal so etwas wie Hoffnung weckte. Fünf Minuten später, war aber auch diese dann wieder hinfällig, als Norman Guski nach einem Konter mit seinem zweiten Tor das 5:1 (74.) für Spandau besorgte. Dieses Tor ließ Meteor zusammenbrechen. Plötzlich war man mehr mit Diskussionen beschäftigt, als mit dem eigenen Spiel. Diese Unkonzentriertheiten führten dann auch zu den letzten beiden Toren. Nur anderthalb Minuten nach dem 1:5, zeigte Schiedsrichter Kevin Sonder, nach einem Foulspiel im eigenen Strafraum Meteors, auf den Punkt. Mahmoud Akkaoui ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und verwandelte zum 6:1. Der Treffer zum 7:1 (87.) führte anschließend nicht nur zum Endergebnis, sondern darüber hinaus auch zu gleich zwei Platzverweisen auf Seiten der Heimelf. Abduli, der zuvor schon zweimal eingenetzt hatte, reagierte clever, als er einen freigegebenen Freistoß am noch dirigierenden Meteor-Torwart Suilmann vorbei ins leere Tor schoss. Sekunden später war dann das Spiel für Suilmann auch vorbei, nachdem er seine Unzufriedenheit über die Freigabe regelwidrig ausdrückte und dafür vom Schiedsrichter die rote Karte erhielt.

Wenige Augenblicke später war das Spiel dann auch vorbei. Nicht aber die Diskussionsfreude der Meteoriten, die zu einer weiteren roten Karte für Simon Böhm führte. Spiel selber aus der Hand gegeben und zwei Sperren eingehandelt. Für Meteor mehr als ein gebrauchter Tag. Trotzdem gilt es nun, aus den Fehlern zu lernen und dieses dann in den kommenden Partien auf den Platz zu bringen. Spielerisch war das gar keine schlechte Partie der Meteoriten, aber es gibt eben Tage, da funktioniert gar nichts. Mund abputzen und wiederaufstehen, am Sonntag geht’s weiter.

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Aufstiegsaspirant zu Gast an der Ungarnstraße

Aufstiegsaspirant zu Gast an der Ungarnstraße

Am heutigen Freitag empfängt Meteor um 19:45 Uhr auf der heimischen Sportanlage mit dem FC Spandau 06, den ersten Aufstiegsaspiranten unserer Landesligastaffel.
Mit fünf Siegen in Serie sind unsere Gäste aus dem westen Berlins in die Saison gestartet, bevor sie zuletzt dann doch zweimal in Folge Punkte liegen gelassen haben. Trotzdem, auf Platz zwei stehend, überzeugt Spandau nicht nur als bestes Auswärtsteam der Liga, sondern stellt mit 21 geschossenen Saisontoren in sieben Spielen auch die beste Offensive. Auf Meteor kommt als ein ordentliches Stück Arbeit zu. Vor allem Norman Guski, der in den Jahren zuvor schon bis in die Oberliga für Furore gesorgt hatte, ist wieder on Fire. Acht Tore in nur sieben Einsätzen stehen in der Spandauer Vita des Neuzuganges unserer Gäste. Aber auch auf anderen Positionen haben sich die Westberliner verstärkt, wie kaum ein anderes Team. Dass es am Saisonende ein Aufstiegsplatz sein sollte, darunter waren sich vor der Saison fast alle Vereinstrainer unserer Staffel einig.
Trotzdem gilt für Meteor, nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Auch im Team von Hakan Cankaya ist viel Qualität vorhanden. Gerne erinnert man sich an der Ungarnstraße noch auf das letzte Aufeinandertreffen beider Vereine, das die Meteoriten mit 6:0 für sich entscheiden konnten und damit unserem ehemaligen Trainer, Tobias Loeffler, ein ordentliches Abschiedsspiel boten.
So deutlich wird es heute Abend dann vermutlich nicht werden, unsere Meteoriten treten dennoch nicht an, um die schönen Trikots zu präsentieren. Ein Sieg soll her und der ist mit eurer Unterstützung, liebe Meteorfans, auch nicht unmöglich. Lasst uns also gemeinsam alles geben, um die Punkte im Wedding zu behalten. Nie vergessen, nur gemeinsam sind wir stark!

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Doppelschlag nach der Pause bringt den Sieg

Doppelschlag nach der Pause bringt den Sieg

Drei richtig starke Minuten direkt nach der Halbzeitpause reichen Meteor, um gegen harmlose Staakener einen 2:0-Heimsieg einzufahren.

Ein positives Mindset kann wichtig sein. Sprach man vor dem Spiel noch von vier sieglosen Partien in Serie, freute sich die Mannschaft von Trainer Hakan Cankaya nach dem Spiel über das dritte ungeschlagene Spiel in Folge. Durch so einen Heimsieg, an einem lauen Frühherbst-Freitagabend, lässt es sich besonders gut ins Wochenende starten. Dabei sah es zunächst nach wirklich schwerer Kost aus. Zwei harmlose Mannschaften duellierten sich in der ersten Halbzeit zwar sehr fair, dennoch ohne wirkliche Zielstrebigkeit nach vorne. Spielerisch war Meteor das bessere Team und so war es auch die Heimmannschaft, die mit ihrer ersten Großchance hätte in Führung gehen können. Nach einer Flanke von Kenney Sey stand Aytac Herdem völlig blank, seine Direktabnahme wurde aber noch hinter dem bereits geschlagenen Staaken-Keeper Mohamed Kadiri von einem Verteidiger von der Linie gekratzt. Zu diesem Zeitpunkt waren schon mehr als 40 Minuten von der Uhr, ohne dass vorher nennenswerte Aktionen im Spiel ersichtlich waren. Dies blieb auch so bis zur Halbzeit, so dass Schiedsrichter Björn Lahn, der die Partie zu jeder Zeit im Griff hatte, beim Stande von 0:0 zur Pause pfiff.

Was die Trainer Meteors in der Pause mit ihrer Mannschaft dann besprachen ist nicht bekannt, es schien aber die Lebensgeister im Team geweckt zu haben. Nur Sekunden nach dem Wiederanpfiff schlug Tim Riese einen weiten Ball hinter die gegnerische Viererkette, den Elton Makengo, der erstmals im Sturm auflief, technisch stark annahm und anschließend von der rechten Strafraumkante den gegnerischen Torhüter mit einem Strammen Schuss keine Chance ließ und zur 1:0-Heimführung verwandelte. Nur eine gute Minute später setzte sich Fredy Balde ebenfalls auf der rechten Seite gegen seinen Gegenspieler durch und brachte den Ball scharf nach Innen. Dort ließ Torhüter Kadiri den Ball nach vorne abklatschen, wo Guillermo Ernesto Padilla Cross genau richtig eingelaufen ist und zum 2:0 abstaubte. Von diesem Doppelschlag erholten sich die Staakener nicht mehr. Ein kurzes Aufbäumen war zwar im Anschluss noch einmal zu sehen, Meteor ließ hinten aber nichts gröberes Anbrennen, so dass die Gäste ohne eigenen Torerfolg wieder die Heimreise antreten mussten. Auch Meteor zog sich nun etwas zurück und verwaltete die Führung bis zum Abpfiff. Die Heimelf freute sich am Ende über den dritten Saisonsieg, der genau zum richtigen Zeitpunkt nochmal Selbstvertrauen ins Team pumpte, bevor es am kommenden Freitag zu Hause gegen den Tabellenführer aus Spandau geht.