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Samstag gehts nach Steglitz

Samstag gehts nach Steglitz

Im ersten Samstagsspiel in dieser Saison trifft Meteor morgen um 17:30 auf dem Sportplatz Schildhornstraße auf den gastgebenden Steglitzer FC Stern 1900 II.

Nach drei Niederlagen in Serie geht es für unsere Meteoriten auch darum, wieder den Spaß am Fußball zurückzugewinnen und Selbstvertrauen zu tanken. Immerhin hat Meteor weder etwas mit dem Auf- noch mit dem Abstieg zu tun. Die Mannschaft von Tobias Loeffler kann also druckbefreit aufspielen. Das gleiche gilt allerdings auch für unseren Tabellennachbarn aus Steglitz. Der Tabellenneunte fiel in dieser Saison insbesondere durch die starke Offensive des Teams auf. Mit bereits 77 eigenen Treffern könnte die Mannschaft von der Schildhornstraße auch deutlich höher stehen. 59 Gegentore im gleichen Zeitraum verhindern das aber. Trotzdem, Spiele mit Steglitzer Beteiligung sind immer auch für jede Menge Tore gut. So auch im Hinspiel, als Meteor gleich mit 4:0 gewinnen konnte. Gewinnen konnte Meteor aber auch alle anderen Partien gegen die Oberligareserve aus Steglitz. Damit diese Serie auch nach dem morgigen Spiel noch bestand hat, werden die Weddinger noch einmal alle Kräfte mobilisieren und versuchen das vergangene Wochenende vergessen zu machen. Liebe Meteorfans, auch ihr seid uns wieder herzlich als Begleiter bekommen. Unterstützt uns zahlreich, denn gemeinsam sind wir stark!

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Erste C-Junioren steigen auf

Sportlich Positives gibt es von unseren C-Junioren zu berichten. Die von Jakob Bieber und Willem Wagner trainierte Mannschaft ist, bei nur noch drei zu vergebenen Punkten, bereits sicher aufgestiegen. Herzlichen Glückwunsch Jungs!

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Böse 0:6-Klatsche beim FC Internationale

Böse 0:6-Klatsche beim FC Internationale

Nach ordentlichem Start kassiert Meteor kurz vor der Halbzeitpause zwei Gegentore und ergibt sich anschließend komplett seinem Schicksal.

Von Beginn an war die Heimelf zwar das spielbestimmende Team, ohne dabei jedoch größere Gefahr für das von Leo Suilmann gehütete Meteor-Tor zu erzeugen. Wenn dann aber doch mal ein Ball aufs Tor kam, war Leo zur Stelle. Auffällig beim Gastgeber waren vor allem Leonhard Homburger und Leo Heye, wobei letztgenannter nicht nur für Meteor kaum zu stoppen war, sondern auch die Staffel-Torschützenliste deutlich anführt. Aber auch Meteor versuchte mitzuspielen und kam nach einer knappen halben Stunde durch Eric Warncke auch zu einer ersten guten Torchance, Torhüter Fabian Vogel hielt das 0:0 aber fest in seinen Händen. Fünf Minuten vor der Halbzeitpause war es dann aber Santiago Henrich Paya, der Inter in Führung brachte. Ausgelöst durch einen individuellen Bock in Meteors Defensive, kombinierten sich anschließend Heye und ebenjener Paya wirklich stark vor das von Suilmann gehütete Tor und vollendeten den gut zu Ende gespielten Spielzug zum 1:0. Die Gäste kamen kaum dazu das Gegentor zu verarbeiten, da zeigte Schiedsrichter Karim Hornig auch schon auf den Punkt. Er hatte zuvor ein Foul von Suilmann an Abdul Gafar Yakubo Deeko erkannt. Sah von außen anders aus, aber Foul ist eben, wenn der Schiri pfeift. Und so sah sich Suilmann Toptorjäger Heye gegenüber und konnte sogar noch eine Hand an dessen Strafstoß bekommen. Der platziert geschossene Ball schlug aber dennoch ins linke untere Eck ein.

Kurz darauf war Pause und Meteors Mannschaft verständlicherweise geknickt. Dass man sich in der zweiten Halbzeit dann aber komplett aufgibt und den Internationalen eine lockere Trainingseinheit beschert, dafür gibt es keine gute Erklärung. Inter rannte nun fast im Minutentakt auf das Meteor-Tor zu. War es in der 47. Minute noch das Aluminium, das Meteor nach einem Torversuch von Luca Raoul Al-Habash rettete, war Suilmann nur wenige Sekunden später machtlos, als Leo Heye aus 25 Metern den Ball zum 3:0 ins Tor schlenzen konnte. Nach einigen vergebenen Chancen des Gastgebers – Yakubo Deeko an Suilmann (60.), Gabriel Figurski Vieira knapp vorbei (76.), war es erneut Leo Heye, der mit seinem bereits dritten Treffer Meteors stärksten Mann auf dem Platz besiegen konnte (78.). Erneut verlor Meteor zuvor im eigenen Aufbauspiel den Ball und ermöglichte Heye den schnellen Vorstoß, welcher schließlich zum 4:0 führte. Nur fünf Minuten später und einer weiteren vergebenen Großchance der Heimelf folgend, traf Heye auch zum vierten Mal und besorgte das 5:0. Die Gastgeber spielten sich immer mehr in einen Rausch, während die Gäste sich nun vollends ergeben hatten. Das 6:0 in der 85. Minute durch Homburger war nur folgerichtig. Nachdem schließlich Leo Suilmann noch das 0:7 verhinderte, zeigte Schiedsrichter Karim Hornig Mitleid mit den Gästen und pfiff pünktlich nach 90 Minuten ab.

Die dritte Niederlage in Folge war somit besiegelt. Ob man mit dieser Einstellung seinem Hobby frönen sollte oder nicht, kann jeder für sich selbst entscheiden. Wenn man aber einen Mannschaftssport betreibt, sollte das Team auch immer im Vordergrund stehen und wer möchte seine Teamkameraden schon hängen lassen?! Noch ist es möglich einen vernünftigen Platz in der Tabelle zu erreichen. Schon alleine darum sollten wir in den kommenden drei Partien noch einmal alles aus uns herausholen.

Liebe Meteorfans, unterstützt die Jungs dabei und seid auch in den kommenden Partien zahlreich zugegen.    

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Antrag auf Änderung der Spielordnung

Antrag auf Änderung der Spielordnung

Unter Federführung des FSV Hansa 07 beantragen außerdem der BFC Meteor 06, der 1. FC Schöneberg und der SC Berliner Amateure zum 01.07.2022 die Änderung des §6 der BFV-Spielordnung, um den Fairplaygedanken weiter voranzutreiben.

Um diesem Antrag Nachdruck zu verleihen, benötigen wir dafür auch Unterstützung weiterer Vereine, die sich uns anschließen wollen.

Aus unserer Sicht und auch aus Sicht von mehr als 80% aller Berliner Fußballvereine, die an der Befragung des BFV zu diesem Thema teilgenommen haben, entspricht die bisherige Regelung, dass erst ab dem jeweils 1. Januar eines Spieljahres Wartefristen für den Einsatz von Spielern höherer Vereinsteams in 2./3./4. Vereinsmannschaften gelten, nicht dem sportlichen Grundwert des Fairplay. Punkte eines Spieljahres zählen nämlich alle gleich. Auch vor dem 1. Januar können die Punkte gewonnen oder verloren werden, die in der Endabrechnung den Ausschlag geben. Es ist auch nur wenig plausibel, warum jährlich mitten in einem Spieljahr die Regeln geändert werden. Dies geschieht aus guten Gründen sonst immer zwischen den Spieljahren.

In den Hinrunden kommt es fast wöchentlich zu „Vorfällen“ im Berliner Fußball, die den sportlichen Wettbewerb durch den unverhältnismäßigen Einsatz von Spielern und Spielerinnen eines höheren Teams untergraben. Daher plädieren wir nachdrücklich für eine Ausdehnung auf die gesamte Spielzeit. In der
Rückrunde eines jeden Spieljahres ist die Wartefristen-Regelung allgemein akzeptiert und der Einsatz von Spielern höherer Vereinsmannschaften deutlich geringer ausgeprägt.
Die Wartefristen-Regelung (10 Tage oder zwei Spiele) ist moderat und verhindert nicht, dass verletzte Spieler wieder an den Wettkampfbetrieb herangeführt werden. Sie verhindert auch nicht den grundsätzlichen Wechsel in ein unteres Team, wie es vielleicht bei einer „Stammspieler“-Regelung der Fall wäre. Sie gilt zudem nicht im Freizeit- und Ü40+-Bereich, wo der sportliche Wettbewerb eine geringere Rolle spielt (der Jugendbereich hat seine eigene Regelung).

Unser Ziel ist es möglich viele Vereine für eine Unterstützerliste zu gewinnen, die wir dem Beirat vor der nächsten Sitzung am 20.06.2022 vorlegen, damit diesem bewusst wird, dass dieses Thema vielen Vereinen wichtig ist und es dringend einer Änderung bereits zur neuen Saison bedarf.

Interessierte Mitstreiter können sich gerne per Mail unter info@bfcmeteor06.de oder privater Nachricht auf sozialen Medien melden. Vielen Dank.

Liebe Sportskameraden, wir freuen uns über eure Unterstützung!

Ps. Beitrag teilen ist ausdrücklich erwünscht.

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Zurück auf die Erfolgsspur finden

Zurück auf die Erfolgsspur finden

Beim FC Internationale möchte Meteor, nach vier sieglosen Spielen, am Sonntag um 12 Uhr auf dem Dominicus-Sportplatz zurück auf die Erfolgsspur finden.

Gegen den Tabellendritten wird sich Meteor dafür richtig ins Zeug legen müssen. Immerhin stellt die Heimelf nicht nur die zweitbeste Offensive der Liga, sondern auch die drittbeste Defensive. Deutlichen Vorsprung auf unsere Meteoriten haben die Blau-Schwarzen dadurch aber nicht erlangen können. Bereits zehnmal in dieser Spielzeit ging die Mannschaft aus Schöneberg nämlich ohne Punkte vom Platz, so auch im Hinspiel beim 3:0-Sieg von Meteor. Überhaupt sah das Team von Tobias Loeffler gegen den FC Internationale zumeist ganz gut aus. Von den bisherigen acht Liga-Aufeinandertreffen gegen die erste und zweite Mannschaft des FCI gewann Meteor immerhin sechs und verlor nur eines.

Damit die Bilanz so positiv bleibt muss Meteor am Sonntag wieder die Qualität auf den Platz bringen, die die Mannschaft schon so oft zeigen konnte. Diese, geeint mit dem notwendigen Teamgeist, Einsatzwillen und einer positiven Fanunterstützung, können aus einem schönen Sommersonntag einen noch schöneren Fußballsonntag machen. Also liebe Meteoriten, packt die Fanutensilien ein und dann ab nach Schöneberg. Nur gemeinsam sind wir stark.    

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Charaktertest nicht bestanden

Charaktertest nicht bestanden

Erneut zeigt Meteor gegen eine Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel eine schwache Leistung und verliert schließlich verdient mit 0:2 gegen den BSV Heinersdorf.

Die Charakterfrage wurde gestellt vor dem Heimspiel gegen den BSV Heinersdorf, der vor Anpfiff noch auf einem Abstiegsplatz residierte. Während Meteor in der Rückrunde aus sieben Spielen gegen Mannschaften aus den Top-10 bereits 19 von 21 möglichen Zählern holte, waren es aus den sieben Spielen gegen Mannschaften unterhalb der Top-10 nur sechs von 21 möglichen Punkten. Ein eindeutiger Hinweis darauf, dass es nicht die fußballerische Qualität ist, die Meteor in dieser Saison fehlt. Mentalität ist es, was im Amateursport mindestens ebenso zählt, wie Talent. Der absolute Wille mit seinen Teamkameraden ein Spiel gewinnen zu wollen, auch dann, wenn sich der Gegner tief reinstellt und das Spiel vielleicht nicht für einen Schönheitspreis geeignet ist. Erst dann, wenn nicht Technik und Geschwindigkeit, sondern Zweikampfstärke, Laufwille und Kondition den Unterschied ausmachen, zeigt sich welche Mannschaft auch über die Schmerzgrenze hinaus geht, um ihr Spiel zu gewinnen. Zum zweiten Mal in dieser Saison war es Heinersdorf, das genau diese Qualitäten gegen Meteor auf den Platz brachte.

Schon 10 Sekunden nach dem Anpfiff feuerten die Gäste das erste Mal auf das von Leo Suilmann gehütete Tor. Ein früher Weckruf für die Heimelf war das aber trotzdem nicht. Zwar waren beide Mannschaften fußballerisch limitiert, die Heinersdorfer investierten aber dennoch mehr. Die Gästeführung nach 20 Minuten war folgerichtig. Hatte Suilmann nach einer knappen Viertelstunde noch einen Freistoß der Gäste stark gehalten, musste er gut fünf Minuten später erstmals den Ball aus dem Netz fischen. Ein Fehlpass Meteors im Mittelfeld brachte Heinersdorf in aussichtsreiche Position. Im ersten Anlauf noch gescheitert, staubte Friedrich Maximilian Kliebenstein anschließend aus fünf Metern zum 0:1 ab. Meteor selbst erspielte sich in den ersten 45 Minuten überhaupt keine Abschlussmöglichkeiten. Zwar insgesamt mit mehr Ballbesitz ausgestattet, schaffte die Mannschaft von Tobias Loeffler es nicht, die dicht gestaffelte Defensive der Gäste zu knacken. Diese waren dabei selbst immer wieder nach Kontern gefährlich. So auch in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, als Matthias König im Umschaltspiel plötzlich frei durch war. Seinen ersten Versuch konnte Meteor-Torhüter Suilmann noch halten, der starke König blieb dabei aber reaktionsschnell und brachte den Ball anschließend im Nachsetzen über die Linie. Mit diesem 0:2 pfiff Schiedsrichter Marius Dietz, der mit seinem Team eine gute Leistung zeigte, die Partie zur Pause.

Ähnlich wie in der Vorwoche in Schöneberg schien die Heimelf auch an diesem Sonntag deutlich aufgeweckter aus der Pause zu starten. Als dann der Torschütze zum 1:0, Friedrich Maximilian Kliebenstein, nur 60 Sekunden nach dem Wiederanpfiff mit gelb-rot vom Platz musste, war die Hoffnung bei den Meteoriten wieder präsent. Bestimmt 70% Ballbesitz der Heimmannschaft war die Folge. Die neun verbliebenen Feldspieler der Gästeelf hielten aber fest zusammen und ließen gegen die Meteoriten kaum etwas zu. Erst in der 67. Spielminute hatte Meteor seine erste Großchance der Partie. Nach einer Flanke vom eingewechselten Bilal El-Ahmad kam Simon Böhm einen Meter vor dem Tor zum Kopfball, scheiterte aber am sensationell parierenden Robert Kolbe im Gästetor. Viel mehr hatte der Schlussmann von Heinersdorf auch gar nicht mehr zu tun. Meteor kam einfach nicht zu Abschlüssen. Kurz vor dem Ende waren es abermals die Gäste, die hier fast noch erhöhen konnten. Musa Cetintas überlupfte aber freistehend das Tor der Meteoriten (87.). Der Frust saß tief bei der Heimelf. Als „Bonus“ ließ sich der bereits ausgewechselte Bahidir Katirci provozieren und erwies sich selbst einen Bärendienst, als er sich kurz vor dem Abpfiff auf der Bank noch eine gelb-rote Karte abholte. Dann war auch schon Schluss und erneut standen die Ungarnstraßler ohne Punkte da. Nun heißt es den Kopf wieder schnell nach oben zu nehmen, als Team zusammenzustehen und die Saison vernünftig zu Ende zu bringen. Am kommenden Sonntag besteht beim FC Internationale die nächste Chance dazu. Und wer weiß, hier ist es wieder eine Mannschaft aus den Top-10 – vielleicht ja ein gutes Omen.

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Mit vollem Elan gegen Heinersdorf

Mit vollem Elan gegen Heinersdorf

In einer engen Landesligastaffel, in der sich viele Mannschaften auf Augenhöhe bewegen, trifft Meteor am Sonntag auf der heimischen Sportanlage Ungarnstraße auf den BSV Heinersdorf.

Der Tabellenvierzehnte wird dabei zu einem weiteren Charaktertest für die Meteoriten. Insbesondere gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellenfeld war Meteor in dieser Spielzeit oft nicht voll auf der Höhe. Das zeigte sich auch in der vergangenen Woche, als man in Schöneberg erst in der zweiten Halbzeit aufwachte, das Spiel dann aber letztendlich nicht mehr drehen konnte. Dieses Spiel war aber auch für Heinersdorf relevant, blieben die Pankower durch Schönebergs Sieg doch, trotz eigenen Spielgewinns, auf einen Abstiegsplatz. Den möchten unsere Gäste nun am liebsten am Sonntag verlassen, weshalb unsere Meteoriten eher nicht auf Gastgeschenke hoffen sollten. Dass Heinersdorf in der Lage ist, jeden zu schlagen, zeigten sie nicht nur in der vergangenen Woche, als sie den SC Borsigwalde in die Knie zwangen, immerhin eine Mannschaft die unter der Woche noch den Spitzenreiter Lichtenrade schlagen konnte, sondern auch schon im Hinspiel, als Meteor auf der Heinersdorfer Sportanlage mit 2:1 besiegt wurde.    Grund genug für unsere Mannschaft am Sonntag mit vollem Ehrgeiz in die Partie zu gehen. Wer möchte schon zweimal gegen den gleichen Gegner Punkte liegen lassen? Die Weddinger ganz sicher nicht und so wird die Mannschaft von Tobias Loeffler und seinem Trainerteam wieder ordentlich auf den Gegner vorbereitet und eingeschworen. Liebe Meteorfans, auch ihr könnt wieder euren Anteil an einem erfolgreichen Heimspiel haben. Kommt zahlreich auf unsere Sportanlage und feuert die Jungs aus vollem Halse an. Wir freuen uns auf euch, denn nur gemeinsam sind wir stark!

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In Schöneberg das Spiel verschlafen

In Schöneberg das Spiel verschlafen

Nach einer komplett verschlafenen ersten Halbzeit verliert Meteor, trotz zweier Traumtore durch Caglar Halici, beim 1. FC Schöneberg mit 2:3.

In den ersten zehn Minuten der Partie machten die Meteoriten den Eindruck, beim Gastgeber aus Schöneberg einen Sieg einfahren zu wollen. Dann aber passte die Mannschaft von Tobias Loeffler sich mehr und mehr dem abwartenden Spielstil des 1. FC Schöneberg an und brachte fortan in dieser Halbzeit fußballerisch kaum mehr etwas zu Stande. Ganz im Gegenteil, gegen eine nun immer mutiger agierende Heimelf fiel Meteor überraschend wenig ein. So war die 1:0-Halbzeitführung durch Alexandre Soares Santos, fünf Minuten vor dem Pausenpfiff, gar nicht mal unverdient. Einen weiten Ball nahm er stark mit der Brust an und schoss ihn von der rechten Strafraumgrenze mit Wucht ins Netz. Für Verwirrung sorgte dabei, dass der Ball plötzlich weit hinter dem Tor lag. Hatte er das Ziel doch verfehlt? Hatte er leider nicht. Das Netz war löchrig – ist es immer – aber dieses Mal umso mehr. Genau durch diese kaputten Maschen schlug Soares Santos das Leder. Nachdem sich Schiedsrichter Strahinja Marko Dulic, der ansonsten keine größeren Schwierigkeiten mit der fairen Partie hatte, bei seinem Assistenten absicherte, entschied er korrekterweise auf Heimtor. Kurz darauf war dann auch schon Pause und die mitgereisten Meteoriten konsterniert.

Ganz anders entwickelte sich daraufhin die zweite Spielhälfte. Plötzlich war Meteor wach und riss das Spiel genauso an sich, wie man das zu Beginn der Partie erwartet hätte. Gerade einmal eine Minute war gespielt, als Eric Warncke per Kopf noch an der Latte scheiterte. Genau aus dieser Situation, als Meteor am Nachsetzen war, entsprang nur wenige Sekunden später ein Freistoß an der rechten Strafraumgrenze. Caglar Halici, dessen linker Fuß sich inzwischen rumgesprochen haben dürfte, verwandelte den Freistoß direkt unter das rechte Lattenkreuz zum 1:1-Ausgleich. Meteor war nun richtig drin. Fast ausschließlich spielte sich nun das Geschehen in der Hälfte der Schöneberger ab. Wenn aber mal nicht, dann wurde es gleich gefährlich. Nach einem Ballverlust an der eigenen Strafraumgrenze hatten die Gäste noch Glück, als der wiedergenesene Jens Sonnenberg im Meteortor sensationell den Einschlag verhinderte (62.). Nur fünf Minuten später vertändelte Meteor im Aufbauspiel erneut den Ball. Dieses Mal spielte Schöneberg den folgenden Konter perfekt zu Ende und ging, zu diesem Zeitpunkt überraschend, mit 2:1 in Führung. Lukumbi Tshindaye passte zuvor von der linken Seite kommend den Ball zum auffälligsten Schöneberger, Aly Dicko, der anschließend Soares Santos per Flankenball auf der rechten Seite anspielen konnte. Soares Santos spielte die Kugel direkt weiter zu Achmed El Noumeiri, der in den Strafraum startend von der Strafraumgrenze für die Heimführung sorgte. Meteor steckte aber dieses Mal nicht auf. Mit den Erinnerungen an das letzte Heimspiel, als man mit einer enormen Willensleistung noch Sekunden vor dem Abpfiff den Siegtreffer erzielte, raffte sich das Team gleich wieder auf und startete die nächsten Angriffe. Und nur drei Minuten nach der Führung war diese auch schon wieder passé. Erneut hatte Halicis Zauberfüßchen zugeschlagen. Eine direkte Ecke ins kurze Torwarteck brachte den Meteoriten den erneuten Ausgleich. Ein sensationelles Tor! Meteor-Trainer Tobias Loeffler setzte nun voll auf Sieg. Mit Ibrahima Cisse und Simon Böhm brachte er zwei Spieler, die in der Lage sind Spiele zu entscheiden. Leider fehlte insbesondere Böhm, der in dieser Spielzeit, trotz vieles Verletzungspech, Meteors Top-Torjäger ist, die Zielgenauigkeit. Gleich zweimal setzte er sich gut an der Strafraumkante durch, schoss den Ball anschließend aber überhastet über den Kasten. Trotzdem, die zweite Halbzeit sah gut aus. Meteor versuchte weiter alles, um den Sieg zu erzwingen. Gelang am Ende aber nicht. Schlimmer noch, nachdem Meteor in der 92. Spielminute nicht ganz auf der Höhe war, vollendete Oguzhan Duman zum 3:2 und schenkte Schöneberg den Sieg. Wie schon in der gesamten Saison zeigte Meteor auch in dieser Partie zwei unterschiedliche Gesichter. Wenigstens in dieser Inkonstanz bleiben die Meteoriten konstant. Was für die Zuschauer stets Spannung bedeutet, ist für die Mannschaftsverantwortlichen wohl eher ein Fall für den Frisör. Aber graue Haare gehören zum Sport dazu und so freut sich der BFC Meteor 06 bereits jetzt auf das kommende Heimspiel gegen Heinersdorf.

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Trainerwechsel am Saisonende beim BFC Meteor

Trainerwechsel am Saisonende beim BFC Meteor

Rund fünf Jahre ist es her, dass unser Trainer Tobias Loeffler die sportliche Verantwortung als Cheftrainer der ersten Männermannschaft des BFC Meteor 06 übernahm. Fünf Jahre, in denen Tobias eine Bezirksligamannschaft in eine Landesligatruppe mit höheren Ambitionen verwandeln konnte. Bei einem Punkteschnitt von 1,74 Punkten in bisher 113 Ligapartien, verhalf er dem BFC Meteor 06 mit dem Aufstieg in die Landesliga nicht nur zum größten sportlichen Erfolg seit 45 Jahren, sondern schaffte es auch, die Mannschaft binnen kürzester Zeit in dieser Spielklasse zu etablieren und aus ihr eine echte Spitzenmannschaft zu formen.

Leider war es schließlich das Coronavirus, das eine eventuell noch bessere Bilanz verhinderte. Zwei abgebrochene Spielzeiten und viele Englische Wochen in der aktuellen Saison sorgten dafür, dass unsere Meteoriten kaum dazu kamen, sich soweit fortzuentwickeln, wie das Tobias und sein Team gerne gehabt hätten. Und trotzdem hat seine Mannschaft in der ersten vollständigen Landesligasaison gute Chancen eine Platzierung in den Top-5 zu erreichen. Nun geht jede Zusammenarbeit, egal wie gut sie auch ist, irgendwann einmal zu Ende. Die persönlichen Prioritäten verschieben sich und die gewaltige Arbeit, die in der Führung einer Herrenmannschaft steckt, lässt sich nicht mehr immer mit den privaten Aufgaben vereinen. Vor allem für seine Liebsten möchte der Familienvater in naher Zukunft wieder mehr Zeit haben. Aus diesem Grund wird er zum Saisonende die Rolle des Cheftrainers verlassen und diese an unseren Kapitän und Co-Trainer Hakan Cankaya übergeben. Dieser wird dabei weiterhin von Co-Trainer Ziad El-Daoud unterstützt werden. Außerdem wird sich ein alter Bekannter dem Trainerteam anschließen. Der ehemalige deutsche Juniorennationalspieler Volkan Altin, der bereits 2019 und 2020 für die Meteoriten auf dem Rasen stand, wird Hakan und Ziad ab der kommenden Spielzeit als Co-Trainer unterstützen.    

Der BFC Meteor bedankt sich bei Tobias Loeffler für all die geleistete Arbeit in unserem Verein. Seine Person wird immer mit dem größten sportlichen Erfolg in der jüngeren Vereinsgeschichte verbunden bleiben. Egal in welcher Rolle, ob als Fan oder als Ehrenamtler, Tobias wird beim BFC Meteor 06 immer ein Zuhause finden.

Emotionale Worte findet dazu auch unserer Geschäftsführer Adel Ghazi: „Tobias steht wie kein Zweiter für den sportlichen Erfolg der jüngeren Vergangenheit unseres Vereins. Ich möchte mich schon jetzt von ganzem Herzen für die enge und intensive Zusammenarbeit in den letzten fünf Jahren bedanken. Durch die Verpflichtung von Tobias ist es uns gelungen, die erste Herrenmannschaft stetig weiterzuentwickeln und zu einem ambitionierten Team in der Landesliga zu formen. So wie ich Tobias kenne, wird er aber auch in den verbleibenden fünf Ligaspielen alles daran setzen, den sportlich maximalen Erfolg zu erzielen, ehe es dann am letzten Spieltag, den 12.06.2022, tatsächlich Abschiednehmen heißt. Lieber Tobias, vielen Dank für die einzigartige Zeit mein Freund. Du weißt, dass die Tür bei Meteor für dich jederzeit offen ist. Ich freue mich sehr auf unsere gemeinsamen verbleibenden Wochen.“

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Mit positiver Energie nach Schöneberg

Mit positiver Energie nach Schöneberg

Nach dem Last-Minute-Erfolg im letzten Heimspiel gegen Borsigwalde, reist Meteor mit ordentlich Selbstvertrauen nach Schöneberg. Beim Tabellendreizehnten möchten die Weddinger Gäste den letzten Dreier vergolden und seinen Platz unter den Top-5 verfestigen. Hierzu wird die Mannschaft auch am Vorarlberger Damm wieder auf Sieg spielen.

Die Heimelf von Trainer Ayhan Bilek wird allerdings alles geben, um das zu verhindern. So geht es für die Gastgeber immerhin noch um den Klassenerhalt. Zwar ist der dreizehnte Tabellenrang dafür ausreichend, auf den ersten Abstiegsplatz hat man jedoch bisher nur einen Punkt Vorsprung. Schöneberg hat also nichts zu verschenken. Wie ernst es den Platz-Nachbarn des FC Internationale damit ist, zeigten sie zuletzt am vergangenen Wochenende beim SSC Südwest. Beim bis dahin zweitbesten Heimteam der Liga gewannen die Schöneberger mit 2:1. Nur unseren Meteoriten war es davor auch geglückt in Steglitz drei Punkte zu entführen. Auch kämpferisch hat der Gastgeber einiges aufzuwarten. Mit bisher 90 Gelben Karten und elf Platzverweisen steht die Mannschaft mit großem Vorsprung auf dem letzten Tabellenrang der Fairplay-Tabelle. Meteor hingegen wird sich auf seine spielerischen Qualitäten konzentrieren. Wie schon beim 5:0 Hinspielerfolg, als Meteor sich von der Diskussionsfreude der Gäste nicht anstecken lassen hat, und stattdessen in Sache Torausbeute auf sich aufmerksam machte, soll auch in Schöneberg die kürzlich wiedergefundene Siegesfreude ihre Fortsetzung erhalten. Dabei, liebe Meteoriten, könnt auch ihr uns wieder unterstützen. Seid dabei, wenn unsere Männer um 12:30 Uhr auf dem Sportplatz Vorarlberger Damm den nächsten Dreier einfahren können.