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Trainerteam bleibt Meteor 06 treu

Während Corona die Welt und damit auch den Fußball an den Rand des Stillstands führte, hat der Vorstand des BFC Meteor 06 erfolgreich daran gearbeitet, dass die vielversprechende Geschichte unseres Weddinger Kiezvereins in der Post-Corona-Zeit weitergehen kann.

Gleich das gesamte Funktionsteam konnte davon überzeugt werden, auch in der kommenden Saison die positive Arbeit bei den Meteoriten fortzusetzen. Somit werden Aufstiegstrainer Tobias Loeffler, der mit dem Landesligaaufstieg in der vergangenen Saison den größten Vereinserfolg seit 50 Jahren erreichen konnte, Co-Trainer Ziad El-Daoud, der in dieser Spielzeit mit seinen ersten Schritten in der Trainerrolle zu überzeugen wusste, Athletik-Trainer und Physiotherapeut Veysel Sen, der vor allem in der Hinrunde alle Hände voll zu tun hatte und Torwarttrainer Okay Sever, auch in der kommenden Saison unseren ersten Herren zur Seite stehen.

Wir freuen uns, dass wir dieses einzigartige Funktionsteam davon überzeugen konnten, weiter für unseren Verein zu arbeiten und damit einen großen Teil dazu beizutragen, dass der BFC Meteor 06 weiterhin viele positive Geschichten im Berliner Fußball schreiben wird.

Tobias Loeffler
Okay Sever
Ziad El-Daoud
Veysel Sen

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Weiter kein Ende der Saison-Unterbrechung in Sicht

Der Mannschaftssport ruht nahezu weltweit weiter und so sind auch die Berliner Fußballvereine weiter dazu angehalten die Füße still zu halten. Derzeitiger Stand ist, dass bis zum 19.04.2020 alle Sportstätten Berlins geschlossen bleiben und somit erst weit nach den Osterfeiertagen wieder mit Fußball zu rechnen ist. Ob und wie es danach weiter geht steht trotzdem in den Sternen.

So sehr uns allen der Fußball fehlt, ist es doch derzeit am wichtigsten, dass sich jeder seiner sozialen Verantwortung bewusst bleibt und weiterhin versucht sämtliche direkten Kontakte zu anderen zu vermeiden. Auch diejenigen unter uns, die nicht zur Risikogruppe gehören haben ganz sicher Freunde, Verwandte und Vereinskollegen, für die das Virus eine tödliche Gefahr darstellen kann. Nur wenn wir zusammenhalten und uns aus dem Weg gehen, können wir die aktuelle Situation überwinden und zeitnah zur Normalität zurückfinden.

Trotz Ausnahmesituation und gesperrter Plätze bitten wir all unsere Mitglieder sich weiterhin fit zu halten. Nicht nur, um in einigen Wochen wieder mit Spaß auf dem Platz zu stehen, sondern auch um das eigene Immunsystem zu stärken. Nur dann hat euer Körper die Kraft sich gegen Viren und anderen Krankheitserregern zu wehren. Sport im Alltag hilft aber nicht nur der physischen Gesundheit, sondern auch den Geist wach zu halten. Schließlich bringt die aktuelle Situation für uns alle große Einschränkungen und zum Teil auch psychische Belastungen mit sich. Sport kann dabei helfen, diese erträglicher zu gestalten. Also liebe Meteoriten und alle die es noch werden wollen, bleibt fit, gesund und aktiv. Auf Videoportalen wie Youtube gibt es viele Anleitungen, wie man auch von zu Hause aus Cardio- und Fitnesstraining bewerkstelligen kann. Ganz bestimmt sind auch unsere Trainer bereit dazu ihren Spielern mit Trainings-Tipps zu füttern.   

Der BFC Meteor 06 wünscht euch allen, dass ihr gesund bleibt oder schnell wieder gesund werdet. Wir bitten all unsere Mitglieder aber auch um Aufmerksamkeit. Helft euren Nachbarn beim Einkaufen, wenn diese nicht mehr das Haus verlassen können. Zeigt, dass der Fußball nicht nur dafür da ist, die Leute auf dem Sportplatz zu bespaßen, sondern vor allem auch dafür ein soziales Miteinander zu fördern. Gemeinsam sind wir stark!  

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Der Fußball ruht in Berlin

Um die Ausbreitung des derzeit grassierenden SARS-CoV-2-Virusses einzudämmen, hat der Berliner Fußballverband mit sofortiger Wirkung den Spielbetrieb aller Berliner Amateurligen und der Jugendligen bis einschließlich 22.03.2020 eingestellt. Dies betrifft damit auch den Ligabetrieb aller Mannschaften des BFC Meteor 06.

Um auch innerhalb des Vereins die Ausbreitung des Virusses zu vermeiden, wird es bis zu diesem Zeitpunkt in keiner Mannschaft des BFC Meteor 06 Trainingseinheiten oder sonstige Zusammenkünfte geben. Die Sportanlage bleibt geschlossen.

Wir bitten um Verständnis und wünschen Euch allen, dass Ihr gesund bleibt. In einigen Wochen wird sich für uns alle hoffentlich das Leben wieder normalisieren und wir können wieder gemeinsam unserer Lieblingssportart nachgehen. Allen Betroffenen wünschen wir eine schnelle Genesung. Bleibt stark!

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Mit viel Moral das Blatt gewendet

Meteor dreht einen 0:2-Rückstand beim TSV Rudow II noch zu einem 3:2-Erfolg und feiert damit den sechsten Sieg in Serie.

Nach zuletzt fünf Siegen in Folge ging Meteor als Favorit ins Spiel beim Tabellenvorletzten TSV Rudow II. Trotzdem waren die Worte von Trainer Tobias Loeffler vor dem Spiel deutlich. Den Gegner nicht unterschätzen, konzentriert das Spiel führen und nicht leichtfertig die Heimelf ins Spiel bringen. Genutzt hat diese Ansprache zunächst jedoch nur temporär etwas, nämlich für knapp acht Minuten. Bis dahin hatte sich die Gästeelf aus dem Wedding bereits zwei richtig gute Chancen herausgespielt, Jamill Mavula scheiterte jedoch beide Male an Alexander Kobert im Heimtor. Dann kam die angesprochene achte Minute. Meteor hatte bis dahin das Spiel unter Kontrolle, ein Fehlpass im Mittelfeld brachte die Rudower aber ins Spiel. Dieser landete nämlich genau bei Marco Moeckel, der handlungsschnell Kyle Kozak steil schickte, welcher anschließend Meteor-Torhüter Marcel Machalski ausgucken konnte und den Ball zur 1:0-Heimführung ins Weddinger Tor schob.

Rudow, durch dieses Tor bestärkt, machte es anschließend gut. Hinten stand man sicher, vorne wurde auf Fehler Meteors gehofft, um anschließend durch schnelle Vorstöße, meist über den flinken Kozak, vors Meteor-Tor zu kommen. Das gelang der Heimelf auch immer wieder. Fehlpass Meteor – schneller Vorstoß – Torschussversuch. Die erste Halbzeit sah überwiegend genau so aus. Auf Meteors Seite sorgten aber der bärenstarke Özkan Sarac und der agile Sean Sonko, dass es zumindest ab und zu auch nach vorne ging.  Letztgenannter hatte dann in der 28. Spielminute auch die Chance zum Ausgleich. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß durch Caga Aslan auf Bahadir Katirci, schlug der den Ball direkt nach vorne in den Lauf Sonkos. Der überlupfte aber nicht nur Torhüter Kobert, sondern gleich auch das Tor.

Besser machte es fünf Minuten später auf der anderen Seite Marco Sauppe. Kyle Kozak, steter Aktivposten der Rudower, setzte sich an der linken Strafraumgrenze gleich gegen drei Meteoriten durch und sah dann den zentral an der Strafraumgrenze positionierten Sauppe blankstehen. Dessen Schuss wurde noch abgefälscht, so dass Machalski das 0:2 aus Sicht Meteors nicht mehr verhindern konnte. Abwehrchef Marc Smuda faltete anschließend seine Mitspieler kräftig zusammen und das zeigte Wirkung.

Fünf Minuten vor der Pause gewann Simon Böhm 20 Meter vor dem gegnerischen Tor von seinem Gegenspieler den Ball und steckte diesen sofort durch zum startenden Sean Sonko. Der war schneller als sein Kontrahent und schob zum 1:2-Anschlusstreffer ein. Kurz darauf, nur eine Minute vor der Pause, eröffnete Özkan Sarac mit einem weiten Ball auf die linke Außenbahn das Spiel. Torschütze Sonko erlief sich diesen und zog eine scharfe Flanke in den gegnerischen Strafraum. Mit einem Seitfallzieher donnerte Simon Böhm den Ball zum zu diesem Zeitpunkt überraschen 2:2-Ausgleich in die Maschen. Kurz darauf pfiff Oberligaschiedsrichter Kai Kaltwaßer zur Pause.

Halbzeit zwei begann für Meteor ähnlich spektakulär wie das Ende der ersten. Nach einem zu kurzen Abschlag von Rudow-Torwart Kobert kam Tim Riese an den Ball. Seine Flanke wurde dann zwar von der gegnerischen Hintermannschaft geklärt, aber direkt zu Sean Sonko. Der zeigte erneut, dass er nicht nur Meteors-Toptorjäger ist, sondern gleichzeitig auch noch der beste Vorlagengeber im Team.  Wieder war es Simon Böhm, der dieses Mal flach bedient wurde und den Ball direkt von der Lattenunterkante zum 3:2 ins Tor schoss. Achtes Saisontor im vierten Spiel – eine Quote die sich sehen lassen kann.

Mit einer Kraftleistung hatte Meteor nun das Spiel gedreht. Anschließend ging es die meiste Zeit darum, den Ball zu kontrollieren, nicht wieder in die Fehler der ersten Halbzeit zu verfallen und die Rudower auf Abstand zu halten. Das gelang nun in der überwiegenden Zeit des Spiels, allerdings auch auf Kosten des eigenen Angriffsspiels. Folge war eine Chancenknappheit auf beiden Seiten. Nur Sonko war zehn Minuten vor dem Ende noch einmal frei durch, nachdem er von Caga Aslan aufs Tor geschickt worden ist. Freistehend schob er den Ball jedoch knapp neben den Kasten der Rudower.

Schon in der Nachspielzeit hätte es noch einmal gefährlich für die Gäste werden können, als sich Rudow nach einer Meteor-Ecke noch einmal bis zum Weddinger Strafraum konterte. Dort war aber bei Marc Smuda Schluss, der den Ball weit nach vorne klärte. Der Schiedsrichter beließ es bei vier nachgespielten Minuten und Pfiff das Spiel beim Spielstand von 3:2 für unsere Meteoriten ab.

Nicht jedes Spiel kann zu einem Leckerbissen werden. Wichtig ist, dass auch aus dem fünften Rückrundenspiel wieder drei Punkte heraussprangen. Damit vergrößert Meteor nicht nur den Abstand auf die Abstiegsplätze auf nun neun Punkte, sondern steht in der Rückrundentabelle immer noch auf Platz eins vor dem Staffelfavoriten SC Charlottenburg. Weiter so Meteoriten!

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In Rudow die Siegesserie fortsetzen

Am Sonntag um 14:15 Uhr soll beim TSV Rudow II auf der Sportanlage Stubenrauchstraße der nächste Dreier folgen.

Spaß macht es, derzeit den Spielen Meteors beizuwohnen. Jedenfalls dann, wenn man zu den Männern von Tobias Loeffler hält. Fünf Siege in Serie, dabei eine Tordifferenz von 22:3 Toren erreicht, die Weddinger sind aktuell die Mannschaft der Stunde in der Landesliga-Staffel 2. Die in der Hinrunde noch instabile Defensive bringt inzwischen regelmäßig die gegnerischen Angriffsreihen zur Verzweiflung und die Offensive trifft noch häufiger, als schon in der Hinserie. Die Teamchemie scheint zu stimmen, auf dem Platz zeigen Neuzugänge und Alteingesessene regelmäßig, dass ihr Zusammenspiel fast schon so funktioniert wie bei einer jahrelang eingespielten Truppe. Das wollen sich die Männer von der Ungarnstraße auch zunutze machen, um endlich die Zweitvertretung des TSV Rudow zu schlagen.

Die nämlich mussten in den bisherigen fünf Aufeinandertreffen noch nie als Verlierer vom Platz. Zwar gingen gleich vier der fünf Spiele mit einem Unentschieden zu Ende, einmal aber mussten die Ungarnstraßler als Verlierer vom Platz. Im Hinspiel zwischen beiden Mannschaften gab es hingegen ein 2:2-Unentschieden bei den Meteoriten. Zweimal ging die Heimelf damals in Führung, Rudow konnte jedoch stets postwendend ausgleichen und am Ende somit den ersten Auswärtspunkt der Saison einstreichen. Dieses Mal geht es für die Mannschaft von der Stubenrauchstraße darum, den ersten Rückrundensieg einzufahren. Dieser ist auch dringend notwendig, will der Tabellenfünfzehnte nicht noch mehr in den Abstiegsstrudel gezogen werden. Erst drei Siege aus 19 Partien, bei einer negativen Tordifferenz von 41 sprechen eine klare Sprache – Erfolge müssen her, sonst geht es Richtung Bezirksliga.

Aber auch Meteor ist noch nicht gerettet, darüber sollen die letzten fünf Siege nicht hinwegtäuschen. Sechs Punkte Vorsprung haben sich die Weddinger vor dem ersten Abstiegsplatz herausgespielt. Das ist zwar ein gutes Polster, kann aber bei nur zwei Niederlagen wieder komplett eingedampft sein. Deshalb heißt es konzentriert bleiben, nicht abzuheben und weiter als starkes Teamgefüge aufzulaufen, um weitere Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.

Soll endlich der erste Sieg gegen Rudow her, benötigen wir aber nicht nur Feuer auf dem Platz, sondern auch ordentliche Unterstützung auf den Tribünen. Darum freuen wir uns über jeden Fan, der uns mit nach Rudow begleitet. Seit dabei, wenn  es wieder heißt: Meteor 06 – #fussballerleben.         

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Meteor übernimmt die Rückrundenführung

Meteor gewinnt mit 7:0 gegen den Weissenseer FC und erreicht mit dem fünften Sieg in Serie erstmals in dieser Saison einen einstelligen Tabellenplatz.

Die Favoritensituation vor dem Spiel war klar. Meteor, das in der Hinrunde weit unter den eigenen Möglichkeiten spielte und noch im Hinspiel gegen den Weissenseer FC nach 2:0-Führung mit 2:3 verlor, hatte zuletzt alle Rückrundenspiele gewonnen, während die Gäste aus Weissensee in der Rückrunde noch ohne Punkte und Tore standen.

Und wie ein Favorit spielte die Heimelf von Tobias Loeffler auch. Von Beginn an war ordentlich Druck auf dem Kessel. Die Gäste kämpften mit fairen Mitteln, hatten aber gegen spielerisch starke Weddinger kaum etwas entgegenzusetzen. Mit dem Selbstbewusstsein der vergangenen Siege versuchte Meteor das Spiel zu machen, kam aber gegen tiefstehende Gäste zunächst nicht so richtig gefährlich vors Tor. Das änderte sich eigentlich auch nicht in der 10. Minute, als Sean Sonko die Gastgeber mit 1:0 in Führung brachte. Meteor blieb nämlich an der dichtgestaffelten Abwehr hängen, vom Bein eines Gäste-Verteidigers prallte der Ball aber überraschend in den Lauf des schnellen Sonkos, der die sich ihm ergebende Chance eiskalt ausnutzte.

Nach einer knappen halben Stunde, das Spiel lief relativ ruhig vor sich hin, öffnete der Himmel plötzlich seine Schleusen und sorgte für eine Flucht der Zuschauer unter die nächstgelegenen Dächer des Sportplatzes. Ganz anders die Männer um Kapitän Özkan Sarac, die plötzlich richtig aufdrehten. Einen herausgeschlagenen Ball der Weissenseer köpfte Tim Riese zurück in Richtung Gäste-Strafraum, wo Simon Böhm anschließend an seinem Gegenspieler vorbeiging und aus 17 Metern zum 2:0 vollendete (27.). Zehn Minuten darauf lief Sonko gleich zwei Gegenspielern davon, ging in den Strafraum und erhöhte mit einem Flachschuss auf 3:0. Damit aber noch nicht genug, nur wenige Sekunden später setzte Tim Lenzen Simon Böhm in Szene, der alleine aufs Tor zulief und den herausstürzenden Keeper mit einem überlegten Lupfer zum 4:0 überlistete.

Mit dem Halbzeitpfiff, wenige Minuten später, endete vorerst nicht nur Meteors Sturmlauf, sondern auch der Regen. In der zweiten Halbzeit blieb es glücklicherweise Trocken, so dass die Fans sich wieder um das Spielfeld verteilten, um ihre Teams unterstützen zu können. Aber auch ohne Regen ging die Drangphase der Meteoriten weiter. Davon ließen sie sich auch nicht abbringen, als die Weissenseer in der 53. Minute zu ihrer einzigen Chance des Spiels kamen. Ein Gästespieler zog aus rund 30 Metern einfach mal ab, Torhüter Marcel Machalski bewies aber ein gutes Auge und griff gar nicht mehr ein, als der Ball an die Latte klatschte.

Nach einer Stunde sah Caga Aslan, dass Sean Sonko auf dem anderen Flügel völlig blank stand und setzte ihn mit einem tollen Pass gut in Szene. Sonko lief alleine auf den gegnerischen Torhüter zu, blieb aber an diesem hängen. Nur wenige Sekunden darauf fast die Wiederholung dieser Situation. Erneut sorgte Aslan für einen Flügelwechsel. Dieses Mal kam Simon Böhm an den Ball und legte quer rüber zum mitgelaufenen Aytac Herdem. Der ließ sich nicht zweimal bitten und überwand Yann Duarte zum 5:0.

Aber Meteor war hungrig nach mehr. Zu sehr hatte die Hinserie geschlaucht, jetzt wollten die Weddinger zeigen, dass sie Fußballspielen können. Die schönste Aktion des Spiels brachte zehn Minuten vor dem Ende das 6:0. Tim Lenzen brachte den Ball mit einer weiten Flanke zu Simon Böhm, der diesen artistisch per Fallrückzieher in den Strafraum brachte, wo Sonko mit seinerm dritten Treffer das halbe Duzend vollmachte. Fünf Minuten später durfte auch Meteors Jüngster mal ran. Wieder war es der starke Tim Lenzen, der den Ball nach vorne Trieb und mit einem Querpass Shawn Marthiensen einsetzte. Der blieb zwar zunächst an seinem Gegenspieler hängen, blieb dann aber cool und verwandelte im zweiten Anlauf zum 7:0. Erster Treffer im Herrenfußball für das erst 18-jährige Landesligatalent. Herzlichen Glückwunsch!

Kurz darauf hatte Schiedsrichter Oktay Erol, der in einem fairen Spiel ohne viele Eingriffe auskam, Erbarmen mit den Gästen und pfiff das Spiel pünktlich ab. Meteor konnte mit diesem Sieg aufgrund der besseren Tordifferenz nicht nur den neunten Tabellenplatz ergattern, sondern übernahm in der Rückrundentabelle vor den ebenfalls punktverlustfreien Charlottenburgern vom SCC die Tabellenführung. Wenn Meteor auch in den kommenden Spielen diese Leistung abruft, wird der mögliche Abstieg ganz schnell aus den Köpfen aller Meteoriten verschwinden. Bis dahin heißt es aber konzentriert zu bleiben und Punkte sammeln.

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Gegen Weißensee die Siegesserie ausbauen

Viermal in Folge blieben unsere Meteoriten zuletzt Punktverlustfrei in die Landesliga und haben sich damit vom letzten auf den elften Tabellenplatz hochgespielt. In diesen vier Spielen blieb das Team von Trainer Tobias Loeffler gleich zweimal ohne Gegentreffer, das viele Training zahlt sich langsam aus. Nun soll am Sonntag um 13:00 Uhr auf dem Sportplatz Ungarnstraße gegen den Weissenseer FC der nächste Sieg folgen, um den Vorsprung gegenüber dem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf auszubauen.

Anders als bei Meteor, läuft es bei den Fußballern unserer Gäste zuletzt weniger erfolgreich. Acht Niederlagen aus den letzten neun Spielen brachten den Weißenseeern die rote Laterne ein. Das letzte Mal gewinnen konnten unsere Gäste aber ausgerechnet gegen den BFC Meteor. Im Hinrundenspiel führten die Weddinger zur Pause in Weißensee bereits mit 2:0, gingen aber aufgrund einer äußerst schwachen zweiten Halbzeit gegen eine aufopferungsvoll kämpfende Heimmannschaft am Ende als 2:3-Verlierer vom Platz. Im Gegensatz zum perfekten Rückrundenauftakt Meteors, erreichten unsere Gäste das genaue Gegenteil. Drei Spiele, drei Niederlagen, 0:12 Tore – ein Auftakt nach Maß sieht anders aus.

Nichtsdestotrotz werden die Männer aus dem Nord-Osten Berlins alles daransetzen, um im Wedding wieder zu punkten. Meteor muss konzentriert bleiben und die eigenen Stärken konsequent ausnutzen, um am Ende den Dreier an der Ungarnstraße zu behalten. Gerade ein angeschlagener Gegner darf auf keinen Fall unterschätzt werden. Schließlich geht es nicht nur darum die eigene Siegesserie auszubauen, sondern vor allem auch, einen direkten Abstiegskonkurrenten auf Abstand zu halten.

Also Meteoriten, kommt Sonntag an die Ungarnstraße und peitscht eure Mannschaft gnadenlos nach vorne. Wir zählen auf euch.       

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Schweigeminute und Sieg in Staaken

Mit viel Einsatz gewinnt Meteor glücklich beim SC Staaken II mit 2:0 und baut damit die eigene Erfolgsserie weiter aus.

Bevor es jedoch zum Sportlichen kam, musste einmal mehr den Opfern von Hass, Gewalt und Terror gedacht werden. Wieder einmal haben Eltern ihre Kinder, Kinder ihre Eltern und Geschwister ihre Geschwister verloren. Erneut wurden Freundeskreise zerrissen, Zukunftsträume zerstört und verzweifelte Familien hinterlassen. Und das alles nur, weil es Menschen unter uns gibt, die lieber Hass, Rassismus und Intoleranz verbreiten, als Liebe, Frieden und Barmherzigkeit.

Leider ist es uns auch mit Schweigeminuten nicht vergönnt, die Trauer in den Herzen der Angehörigen zu lindern. Wir sind es aber, die unsere Welt verändern können. Wir können unseren Feinden die Hände reichen, unseren Kindern ihre naturgegebene Toleranz erhalten und uns selbst vor Augen halten, dass nur wir die Verantwortung dafür tragen, wie uns spätere Generationen in Erinnerung behalten werden.

Mahatma Gandhi sagte einst so treffend: “Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt”

Und darum gedenken wir den Opfern in Hanau, indem wir versuchen unsere Köpfe von Vorurteilen zu befreien und uns auf und neben dem Platz dafür einsetzen, dass Fairness, Respekt und Toleranz die Werte sind, an denen wir uns messen lassen.

Nach einer Schweigeminute wurde dann aber auch Fußball gespielt. Hier hatte von Beginn an der gastgebende SC Staaken II Oberwasser im Spiel. Mit Dauerregen und nassem Kunstrasenplatz kamen die Gastgeber zunächst viel besser klar. Einzig Torhüter Marcel Machalski war es zu verdanken, dass die Meteoriten nach 20 Minuten nicht bereits hinten lagen. Vor allem das Duell Maurice Wetzel gegen Machalski war in der ersten Halbzeit fast schon ein Dauerbrenner. Sieger blieb glücklicherweise stets Meteors Schlussmann.

In der 20. Spielminute kamen dann aber auch die Weddinger Gäste erstmals vors Staakener Tor. Kenney Sey verhinderte einen Staakener Angriff und schlug den Ball anschließend nach vorn in Richtung Strafraum der Heimmannschaft. Dort erlief sich Meteors Top-Torjäger Sean Sonko den Ball und knallte ihn anschließend aus schwierigem Winkel von der Lattenunterkante zur 1:0-Gästeführung ins Tor. Im direkten Gegenzug war es wieder Wetzel, der nach schnellem Spielzug der Gastgeber frei vor Machalski auftauchte, in diesem aber erneut seinen Meister fand (23.). Im Anschluss kam Meteor dann besser ins Spiel. Zwar waren die Staakener weiterhin spielbestimmend, Meteor stand aber nun hinten sicherer und versuchte über schnelle Konter zum Erfolg zu kommen.

So kam es dann auch zehn Minuten vor der Pause. Wieder erkämpfte sich Meteor den Ball aus einem Staakener Angriff, dieser wurde Sarkon Esho auf die linke Außenbahn gespielt. Esho schlug daraufhin eine Flanke zum mitgelaufenen Simon Böhm. Der vertändelte fast den Ball, brachte diesen aber wieder stark unter Kontrolle und hob ihn dann über den überraschten Staaken-Torhüter zur 2:0-Führung Meteors in den Kasten (35.). Die Heimelf steckte aber nicht auf. Ins Meteortor traf in der ersten Halbzeit aber kein Staakener mehr.

Das blieb auch so, als die Randberliner zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff nach einem Eckball zu einer Riesenchance im Strafraum der Weddinger kamen. Bahadir Katirci stand aber genau richtig und klärte hinter dem bereits geschlagenen Machalski auf der Linie. Meteor versuchte nun cleverer zu agieren, zog sich in die eigene Defensive zurück und versuchte selbst mit schnellen Angriffen die Staakener zu knacken. So richtig wollte das nicht mehr gelingen, dafür stand man hinten aber nun so sicher, dass auch die Heimelf zu keinen größeren Chancen mehr kam.

Kurz vor Schluss machte es Meteor aber fast noch einmal spannend, als sich Kenney Sey und Marcel Machalski gegenseitig irritierten und erstgenannter bei einem Klärungsversuch per Kopf die eigene Latte traf. Der SC Staaken hatte an diesem Tag aber einfach kein Glück im Toreschießen und so blieb auch diese Szene ungenutzt (89.).

Die letzte Chance gehörte aber nochmal den Gästen von der Ungarnstraße. Tim Lenzen ging über die Rechte Seite bis an den Strafraum und spielte dann einen genauen Pass in den Fuß von Caga Aslan. Der verfehlte mit seiner Direktabnahme das Tor aber um wenige Zentimeter. Schiedsrichterin Laura Messingfeld ließ den folgenden Abschlag gar nicht mehr ausführen und pfiff das Spiel nach 93 Minuten ab.

Vierter Sieg in Folge, hinten die Null gehalten und Platz zwei der Rückrundentabelle gesichert. Sportlich hätte es besser kaum laufen können. Im kommenden Heimspiel gilt es nun so weiterzumachen und allen zu zeigen, dass Meteor nun endgültig in der Landesliga angekommen ist.    

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Auswärts an den Stadtrand

Am Sonntag um 14:00 Uhr möchte Meteor am Rande Westberlins beim SC Staaken II den nächsten Dreier im Kampf um den Klassenerhalt einfahren.

Vier Siege aus den letzten fünf Spielen haben die Meteoriten von Tobias Loeffler zuletzt eingefahren und sich damit in eine gute Ausgangslage gebracht, um aus eigener Kraft die Klasse zu halten. Startschuss für diese Aufholjagd war ausgerechnet im Heimspiel gegen unseren nächsten Gegner, als Meteor am 13. Spieltag der Hinrunde nicht nur den ersten Saisonsieg einfuhr, sondern den SC Staaken II völlig überraschend gleich mit 8:2 deklassierte. Was folgte, ist nun der Ligatabelle anzusehen. Meteor startete einen Lauf und befindet sich mittlerweile auf Rang 12, einen Platz vor den Staakenern.

Die aber werden sich zu Hause ganz sicher anders präsentieren, als noch an der Ungarnstraße. Von den 15 Saisonpunkten holte die Zweitvertretung des Oberligisten SC Staaken immerhin elf zu Hause. Vor allem der letzte Spieltag dürfte dem Heimteam ordentlich Selbstvertrauen geschenkt haben, wurde doch der Wittenauer SC Concordia, der zu diesem Zeitpunkt in Schlagweite zu den Aufstiegsplätzen stand, auf dem eigenen Platz mit 9:2 geschlagen. Überragend dabei war, dass kein Oberligaspieler aus der Ersten den Unterschied machte, sondern sich die Stammmannschaft der Zweitvertretung mit einer tollen Teamleistung dieses Ergebnis verdiente. Gleich sieben Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Nichtsdestotrotz, der SC Staaken ist ein Ausbildungsverein und hat daher viele talentierte Spieler im möglichen Aufgebot. Ob mit Oberligaunterstützung oder ohne, Meteor wird sich ordentlich reinhängen müssen, wollen die Weddinger in Staaken ihre Siegesserie fortsetzen.

Dafür ist aber neben einem eingespielten Team auf dem Platz auch die Unterstützung unserer Fans notwendig. Wir freuen uns über jeden Supporter, der uns in den Berliner Westen begleitet und die Blau-Gelben Farben auch im Sportpark Staaken präsentiert.

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Revanche gegen Teutonia geglückt

0:8 – mehr musste Meteor-Trainer Tobias Loeffler am Sonntag vor dem Spiel gegen den SSC Teutonia seinen Männern nicht mit auf den Weg geben. Die kürzeste Ansprache in dieser Saison reichte aus, dass die Meteoriten von Beginn an motiviert im Spiel waren, um die Hinspielniederlage vergessen zu machen.

Bevor es schließlich auch genau dazu kam, musste aber erstmal hart gearbeitet werden. Gegen gestandene Teutonen konnte sich Meteor zunächst keine großen Vorteile herausspielen. Zu gut stand die Defensive der Gäste aus Spandau. Auf der anderen Seite stand Meteor hinten aber nicht minder schlecht. So entwickelte sich ein chancenarmes aber intensives Spiel zwischen beiden Mannschaften.

Eine Einzelaktion von Sean Sonko war es, die Meteor auf die Siegesstraße bringen sollte. Auf der linken Außenbahn ließ er gleich zwei Gegenspieler stehen und legte den Ball anschließend flach zum am Strafraumteilkreis positionierten Bahadir Katirci. Der ließ sich unbedrängt nicht zweimal bitten, nahm den Ball kurz an und zog dann platziert zur 1:0-Heimführung ab (36.). Dass einiges an Druck auf den Meteoriten lag, konnte man am folgenden Jubellauf erkennen, der ausgelassener kaum sein hätte können.

Nur eine Minute später hätte die Freude aber fast schon wieder vorbei sein können. Ein Freistoß der Teutonen wurde zwar zunächst von Meteor-Keeper Marcel Machalski aus dem Strafraum geklärt, dort kam aber Heiko Przybilla an den Ball und hämmerte diesen Richtung Dreiangel. Marc Smuda stand aber genau richtig und köpfte den Ball gerade noch so über die Linie.

Dass Marc aber nicht nur Angriffe vereiteln, sondern auch aufbauen kann, zeigte er kurz darauf, als sein nach vorn geschlagener Ball durch den antrittsstarken Sonko erlaufen wurde, der anschließend den gegnerischen Torhüter ausstiegen ließ und schließlich zum 2:0 ins leere Tor schieben konnte (41.).

Viel mehr passierte in der ersten Halbzeit vor den Toren nicht, langweilig war das Spiel deshalb aber noch lange nicht. Als nur kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit Steffen Steudte nach einem Eckball per Kopf das 2:1 erzielte, hätte es nochmal spannend werden können, Meteors Defensive war an diesem Tag aber kaum zu knacken. Vor allem wenn schnell nach vorne gespielt wurde, wurde Meteor selbst aber gefährlich. Nur Wenige Sekunden nach dem Gegentreffer konterte sich der starke Shawn Marthiensen bis in den gegnerischen Strafraum und legte anschließend quer zum mitgelaufenen Yasin Hamlecioglu. Der ließ die Chance jedoch noch ungenutzt.

Besser machte er es nur zwei Minuten später. Marthiensen erkämpfte sich 25 Meter vor dem Tor von seinem Gegenspieler den Ball, ging zum Strafraum und überließ ihn dort eben jenen Hamlecioglu, der anschließend den mitgelaufenen Meteor-Kapitän Hakan Cankaya in Szene setzte. Der ließ es sich nicht nehmen und erhöhte von der Strafraumgrenze auf 3:1 (55.).

Die letzte halbe Stunde kontrollierte die Heimelf aus dem Wedding das Spiel und brachte es ruhig zu Ende. Zwar versuchten es die Gäste weiterhin den Anschluss zu erzielen, zu wirklichen Chancen kamen die Spandauer aber nicht mehr. Meteor schmiss auch nicht mehr alles nach vorne, spielte clever und holte sich so den am Ende verdienten 3:1-Revanchesieg.

Vier Siege aus den letzten fünf Spielen, dritter Sieg in Serie und Platz drei in der Rückrundentabelle sind Ausdruck der aktuellen Formstärke der Weddinger. So kann es weitergehen.