post

Meteor geht mit Heimsieg ins Osterwochenende

Meteor geht mit Heimsieg ins Osterwochenende

Gegen den spielerisch stärksten Gegner in dieser Saison dreht Meteor in der Schlussphase auf und gewinnt nach 1:2 Rückstand noch mit 3:2.

Was war das für ein Spiel – erst eine frühe Führung, dann ein verdienter Rückstand und schließlich noch ein Sieg des Willens – ein emotionaler Höllenritt für das Trainerteam um Tobias Loeffler, mit einem starken Ende und einer abschließenden Feierstunde unserer Meteoriten, bei Pizza und Kaltgetränken.

Schon vor der Partie war allen klar, dass sich Steglitz nicht so passiv wie im Hinspiel verkaufen würde. Zwar sah es zu Beginn des Spiels noch nicht so aus, als würden die Gäste hier ein spielerisches Feuerwerk abbrennen, im Laufe des Spiels wurde die Mannschaft von Jeremy Kaatz aber immer stärker. Bereits in der neunten Spielminute waren es aber erst einmal die Meteoriten, die jubeln durften. Kapitän Hakan Cankaya konnte auf der rechten Außenbahn nicht gestoppt werden und bekam anschließend auch im gegnerischen Strafraum noch ausreichend Zeit, sich einen Mitspieler auszusuchen, den er in Szene setzen konnte. Seine Wahl fiel auf Bilal El-Ahmad, der schon im Hinspiel das Siegtor erzielt hatte und auch dieses Mal sicher zur 1:0 Führung verwandelte. Nur fünf Minuten später aber schon fast der Ausgleich, als Maximilian Schubert eine Flanke von Ben Rohloff direkt nahm, Meteor-Torhüter Jens Sonnenberg aber mit einer klasse Parade den Ball noch zur Ecke lenkte. Mit dem Tempo zu Spielbeginn ging es aber zunächst nicht weiter. Beide Mannschaften egalisierten sich beinahe gegenseitig, so dass es zwar immer wieder zu guten Spielszenen kam, wirklich Torchancen in der ersten Spielhälfte aber Mangelware blieben. Hervorzuheben ist Schiedsrichter Sebastian Günther, der mit einer kurzen Spielunterbrechung pünktlich zum Fastenbrechen den fastenden Spielern beider Mannschaften die Flüssigkeitsaufnahme gewährte. Ein Dank dafür an dieser Stelle an das Schiedsrichtergespann.

Die zweite Halbzeit verlief dann deutlich aufregender. Das hatte vor allem damit zu tun, dass Steglitz nun richtig loslegte und Meteor Schwierigkeiten hatte, das Tempo der Gäste mitzugehen. Nachdem Sonnenberg bereits innerhalb der ersten fünf Minuten zweimal den Einschlag verhindern musste, war er in der 53. Minute machtlos, nachdem Meteor im Mittelfeld den Ball vertändelte und Niko Maschek durch einen Mitspieler direkt auf die Reise geschickt wurde. Maschek setzte sich gegen Bahadir Katirci, der ansonsten wieder eine enorm kampfstarke Leistung zeigte, durch und ging in den Strafraum, wo er den Ball zum 1:1 ins lange Eck schieben konnte. Als dann nur zehn Minuten später, wieder nach einem Ballverlust im heimischen Aufbauspiel, Kadir Ülker aus 18 Metern mit einem unhaltbar ins Toreck gedrehten Traumtor die 2:1-Führung für die Gäste erzielte, zeigten die Mundwinkel der Heimfans schon deutlich gen Süden. Insbesondere, weil es bis dahin nicht so aussah, als könnte Meteor gegen diesen SSC Südwest noch irgendetwas ausrichten. Dann aber ging nochmal ein Ruck durch die Meteoriten und plötzlich zeigte auch die Heimelf wieder, warum sie in den vergangenen Wochen so erfolgreich war. Plötzlich gewann man wieder die entscheidenden Zweikämpfe und so kam es dann auch zum Ausgleichstor in der 78. Spielminute. Sean Sonko nahm es gleich mit mehreren Gegenspielern auf und stocherte den Ball irgendwie durch die vielen Beine zu Paul Frielinghaus. Der ging in den Strafraum, sah den mitgelaufenen, erst kurz zuvor eingewechselten, Aytac Herdem und legte ihm den Ball in den Lauf. Mit einem langen Bein kam Aytac an den Ball und vollendete zum zu diesem Zeitpunkt überraschenden 2:2. Dieser Treffer weckte weitere energetische Reserven in der Heimelf und nun sollte auch noch der Sieg her. Und in der 87. Spielminute war es dann auch so weit. Erneut war es Sonko, der noch genug Antrittspower in der Lunge und in den Beinen hatte, um trotz Gegenspieler in den gegnerischen Strafraum zu ziehen. Sein Torabschluss konnte zwar durch Maximilian Heckert noch pariert werden, dessen abgewehrter Ball fiel aber Spielführer Cankaya direkt vor die Füße und ohne lange zu überlegen schob der dann die Kugel zum 3:2-Siegtreffer ins Netz. Der Jubel war riesig, konnte Meteor mit diesem Sieg doch immerhin auf Rang sechs vorschießen und sich damit nach vielen Monaten erstmals an den Steglitzern vorbeischieben, die an den ersten 15 Spieltagen immerhin ausschließlich auf einem Aufstiegsplatz standen.

Bevor es allerdings dazu kam, musste Meteor noch die letzten sieben Minuten, inklusive Nachspielzeit, überstehen. Und das machten die Steglitzer der Heimelf gar nicht so leicht. Mit viel Gegenwehr schaffte Meteor es jedoch schließlich den Heimsieg zu verteidigen und sich damit ein vorgezogenes Ostergeschenk zu machen und die Voraussetzung zu schaffen, um den Abend bestgelaunt bei den bereits erwähnten Pizzen und Kaltgetränken ausklingen zu lassen.            

Der BFC Meteor 06 wünscht allen Spielern, Trainern, Ehrenamtlern, Sponsoren und Fans tolle und ruhige Osterfeiertage. Erholt euch gut, denn schon am kommenden Dienstag brauchen wir euch alle wieder, wenn es beim Tabellenführer Lichtenrade heißt: Meteor06 – #fußballerleben.

post

Rückspiel gegen Steglitz unter Flutlicht

Rückspiel gegen Steglitz unter Flutlicht

Am Donnerstag um 19:45 wird wieder Fußball gespielt auf der Ungarnstraße. Der BFC Meteor 06 lädt erneut zum Nachholspiel und freut sich auf die Gäste vom Steglitzer SC Südwest.

Es ist gerade einmal gut zwei Wochen her, dass beide Vereine zuletzt im ebenso nachgeholten Hinspiel aufeinandertrafen. In einem spannenden Landesligaspiel setzten sich in Steglitz die Meteoriten knapp mit 1:0 durch. Dieses Ergebnis würde beim Heimteam natürlich auch am Donnerstag für Freude sorgen. Steglitz hat aber Wochenende seine sechs Spiele anhaltende Sieglosserie gebrochen, als der FC Spandau, immerhin Tabellennachbar Meteors, mit 2:0 besiegt wurde. Unsere Gäste werden also mit Sicherheit hoch motiviert an die Ungarnstraße reisen.

Aber auch für unsere Mannschaft lief es am Wochenende sportlich sehr erfolgreich. Beim 7:1 in Rudow konnte die Mannschaft von Tobias Loeffler endlich auch einmal bei einem Abstiegskandidaten für Furore sorgen. Einen bitteren Beigeschmack hatte das Spiel trotzdem, verletzten sich doch gleich zwei unserer Top-Stürmer. Kopf in den Sand stecken gilt trotzdem nicht, auch unsere anderen Offensivkräfte haben eine gute Qualität und können Fußballspielen. Gerade in Heimspielen geht es aber auch darum, gemeinsam mit unseren Fans Spaß haben. Darum liebe Meteoriten, begleitet uns auch am Donnerstag wieder mit vollem Elan und positiver Unterstützung! Wir freuen uns auf euch!

post

Kantersieg beim TSV Rudow II

Kantersieg beim TSV Rudow II

Bei launischem Aprilwetter dominiert Meteor fast durchgehend die Partie gegen die Zweitvertretung des TSV Rudow und gewinnt hochverdient mit 7:1.

Erst Sonne, dann Hagelschauer und schließlich wieder schönster Sonnenschein. Wettertechnisch hatte der Sonntagnachmittag einiges zu bieten. Aber auch Fans des gepflegten Meteor-Fußballs kamen auf ihre Kosten. Die Weddinger Gäste begannen direkt druckvoll, wodurch das Spiel bereits nach wenigen Minuten fast vorentschieden war. Zwar scheiterte Sean Sonko zunächst an sich selbst und Aytac Herdem nur wenige Sekunden später am Innenpfosten (5.), nur kurze darauf zielte Simon Böhm aber genauer und vollendete per Abstauber, Rudows Torhüter hatte zuvor einen Abschluss von Marc Smuda nach vorne abklatschen lassen, zur 1:0-Führung Meteors (7.). Und die in blau gekleideten Meteoriten wollten an diesem Tag mehr. Zeigte man in der jüngeren Vergangenheit als Favorit noch Schwächen, drückte man die Rudower an diesem Tag fast durchweg in die eigene Spielhälfte. Bereits in der 12. Minute war das dann erneut von Erfolg gekrönt, als abermals Böhm das Tor traf und auf 2:0 erhöhte. Zuvor war Sonko auf der rechten Außenbahn gegen gleich zwei Verteidiger erfolgreich und setzte dann Simon im Strafraum gut in Szene.

Nach etwa 15 Minuten begann es dann ungemütlich zu werden. Eine Kaltwetterfront zog auf und ein Hagelschauer ging direkt über dem Platz auf die Spieler hernieder. Prompt schien Meteor die Lust am Fußball zu verlieren, was Rudow direkt in die Karten spielte. Plötzlich gelang den Meteoriten auf seifigem Platz gar nichts mehr und Rudow kam zu ersten Angriffsversuchen. Gästetrainer Tobias Loeffler ordnete einen frühen Wechsel an, um wieder Ruhe ins Spiel zu bringen. Nicht aber einer der Akteure musste vom Platz, sondern das Schuhwerk sollte getauscht werden. Nach und nach bekamen die Metoriten erst neue Töppen und dann auch das Spiel wieder unter Kontrolle. Nach einer halben Stunde durfte sich schließlich auch Aytac Herdem in die Torschützenliste eintragen, nachdem ihm Top-Torjäger Simon Böhm per Flachpass den Ball in den Fuß gespielt hatte. Ebenjener Böhm war es dann fünf Minuten später, der seinen dritten Treffer erzielen wollte und dabei ungestüm in den Zweikampf mit dem gegnerischen Torwart ging, dabei aber so unglücklich gegen ein hinter dem Spielfeld abgestellten Tor stürzte, dass er zur Pause verletzt raus musste. Gute Besserung an dieser Stelle! Auf der anderen Seite bekam Meteor-Torhüter Jens Sonnenberg bis zur 39. Minute gar nichts zu tun, war dann aber zur Stelle, als Niklas Schild aus 25 Metern einfach mal abzog, im gut parierenden Gäste-Schlussmann aber seinen Meister fand.

Konnte Rudow in der ersten Halbzeit zumindest phasenweise mitspielen, gaben sich die Männer von der Stubenrauchstraße in der zweiten Hälfte nach und nach ihrem Schicksal geschlagen. Erst erzielte Herdem seinen zweiten Treffer, nachdem ihm Jannik Jantzen den Ball auflegen konnte (52.), dann war es eben jener Jantzen selbst, der in der 70. Minute, nach einem langen Ball von Paul Frielinghaus, den gegnerischen Torhüter aussteigen ließ und den Ball zum 5:0 für Meteor ins leere Tor schob. Direkt im Anschluss Doppelwechsel für Meteor, ins Spiel kamen Hakan Cankaya und Neuzugang Filip Szalowicz, der in der Jugend des BAK ausgebildet wurde und nun zu seinem ersten Einsatz im Herrenfußball kam. Und Szalowisz brachte sich gleich gut ein, indem er nur knapp zwei Minuten nach seiner Einwechselung auf der rechten Seite den Ball bis zur Strafraumgrenze trug, diesen dann quer zu Ibrahima Cisse legte und ihm damit sein 6:0 für die Meteoriten auflegte. Ein Einstand, der sich sehen lassen konnte. Aber auch der mit ihm eingewechselte Canakya wollte noch ein Kunststück zeigen. Zehn Minuten vor dem Abpfiff sah Sonko, auf dem rechten Flügel kommend, Cankaya an der zentralen Strafraugrenze mitlaufen und legte den Pass quer zurück zu diesem. Yasin Hamlecioglu, der in der Passlinie stand, antizipierte gut und ließ den Ball laufen. In einer fließenden Bewegung zwirbelte Cankaya anschließend ansatzlos und unhaltbar den Ball ins gegnerische Tor. Dass das nicht das 7:0 für Meteor war, lag daran, dass auch Rudow einmal erfolgreich war. Einen Eckball drückte Younes Ayoub nur 90 Sekunden vorher zum zwischenzeitlichem 1:6 über die Linie des von Sonnenberg gehüteten Tores.  Pünktlich nach 90 Minuten pfiff Schiedsrichter Aaron Winkelmann, der mit dem fairen Spiel keinerlei Probleme hatte, die Partie zum Ende. Leider trotzdem zwei Minuten zu spät, denn kurz zuvor musste auch Ibrahima Cisse mit einer Platzwunde verletzt vom Spielfeld. Gute Besserung auch an Ibo! Ein wichtiger Sieg stand schließlich für die Weddinger auf dem Spielberichtsbogen, der nur durch die beiden Verletzungen getrübt wurde. Am Donnerstag geht es für Meteor dann im Nachholspiel gegen Steglitz darum, einen weiteren Schritt nach vorne in der Tabelle zu machen.

post

An die Stubenrauchstraße zum TSV Rudow II

Nach zwei Wochen pandemiebedingter Pause, geht es für unsere Männer am morgigen Sonntag um 15 Uhr zur Zweitvertretung des Berlinligisten TSV Rudow.

Beim Tabellenvorletzten geht es für die Gastgeber darum, noch jeden Punkt zu ergattern, um am Ende vielleicht doch noch den Klassenerhalt zu schaffen, für die Meteoriten, um den Anschluss an das obere Tabellendrittel. Normalerweise dürften die Weddinger aus dem Ungarnkiez als Favorit zum TSV reisen, zuletzt tat sich Meteor gegen Mannschaften aus der Abstiegszone aber ziemlich schwer. Mit ebenso großer Leidenschaft wie zuletzt bei Stern Britz oder in Steglitz, müssen die Männer von Trainer Tobias Loeffler auch bei den Rudowern auftreten, sollen die drei zu holenden Punkte am Ende mit in den Wedding kommen. Möglich ist dieses Vorhaben aber allemal, stand doch Meteor vor allem Auswärts zuletzt oft erfolgreich da. Fünf Spiele in Serie hat unsere Mannschaft auf fremdem Platz nicht mehr verloren. Aber auch das Hinspiel spricht klar für die blau-gelben – 4:0 für Meteor, hieß es im letzten Oktober auf der Ungarnstraße.

Rudow hingegen stellt aktuell das erfolgloseste Rückrundenteam. In acht Partien gelang der Truppe aus dem Süden Berlins noch kein Sieg. Zu unterschätzen ist die Mannschaft von Trainer Dragan Savkovic trotzdem nicht. Vor allem auf der heimischen Anlage waren kassierte das Team in den letzten vier Spielen insgesamt nur vier Gegentore. Allerdings erzielte man dabei auch nur eines, so dass drei 0:1-Heimniederlagen einem 1:1-Unentschieden gegenüberstehen. Ein Fußballleckerbissen ist morgen also eher nicht zu erwarten. Dafür aber ein motiviertes Team aus dem Wedding und voraussichtlich ein trockener Sonntagnachmittag, um das ein oder andere Kaltgetränk zu sich zu nehmen und dabei seine Mannschaft anzufeuern. Liebe Meteoriten, wir freuen uns auf euch! Nur gemeinsam sind wir stark.

post

Erneute pandemiebedingte Absage

Erneute pandemiebedingte Absage

Einmal mehr müssen wir der Pandemie Tribut zollen und mit den Absagen der kommenden beiden Spiele gegen Lichtenrade und Borsigwalde leben. Der Spielplan wird enger und die Situation nicht leichter. Liebe Meteoriten, bleibt gesund und genießt das freie Wochenende!

post

Nachholspiel beim Tabellenführer

Nachholspiel beim Tabellenführer

Das nächste Spitzenspiel steht für unsere Mannen am kommenden Donnerstag auf dem Programm. Beim Tabellenführer Lichtenrader BC möchte die Mannschaft von Tobias Loeffler das nächste Auswärtsspiel erfolgreich bestreiten.

Dass das bei einem Aufstiegsaspiranten nicht ohne harte Arbeit möglich ist, versteht sich dabei von selbst. Bereits an neun Spieltagen standen die Lichtenrader an der Tabellenspitze, so oft wie keine andere Mannschaft in dieser Saison. Was die Gastgeber besonders auszeichnet, ist dabei ihre Konstanz in allen Bereichen. Zweitbeste Hinrundenmannschaft, drittbestes Rückrundenteam, zweiter in der Heimtabelle, Spitzenplatz hingegen auf fremden Plätzen – egal welche Statistik man sich anschaut, Lichtenrade ist oben dabei. Auch das Hinspiel auf der Ungarnstraße gewannen die Lichtenrader, wenn auch nur knapp, mit 1:0. Damals war ein Elfmeter notwendig, um unsere Mannschaft zu bezwingen. Gutes Omen dabei ist vielleicht, dass es in dieser Saison noch keine Mannschaft gegeben hat, die zweimal gegen Meteor gewinnen konnten. Auch die Serie von fünf Auswärtsspielen ohne Niederlage spricht für die Weddinger. Überhaupt hat Meteor aus den vergangenen sieben Spielen immerhin fünf Siege und ein Unentschieden erspielt. Keine schlechte Bilanz für einen Tabellenneunten.

Damit wir in der Tabelle aber noch ein paar Plätze gut machen, braucht es weiterhin Punkte. Und da man solche in dieser Spielzeit zu oft bei Abstiegskandidaten liegen gelassen hat, müssen diese eben gegen die Top-Teams her. Die Qualität dafür haben die Meteoriten, was sie in den Siegen gegen Britz, Internationale, Johannisthal und zuletzt eben in Steglitz gezeigt haben. Allesamt Teams aus den Top-6 der Liga.

Und doch geht auch in Lichtenrade nichts ohne unsere Fans. Darum begleitet uns am Donnerstagabend auf die Halker Zeile. Nur gemeinsam sind wir stark!

post

Auswärtssieg beim Nachholspiel in Steglitz

Auswärtssieg beim Nachholspiel in Steglitz

Keine Mannschaft konnte in dieser Spielzeit bisher die Festung Sochos-Sportanlage einnehmen. Dann kam Meteor und fügte der Heimelf aus Steglitz die erste Niederlage auf der heimischen Anlage zu.

Zuvor sahen die ca. 50 Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich beide Mannschaften nahezu egalisierten. Zwar hatten die Gäste leichte Spiel- und Feldvorteile, der Gastgeber wusste aber vor allem in der ersten halben Stunde durch schnelles Umschaltspiel zu gefallen. Trotzdem, größere Torchancen erspielten sich in der ersten Halbzeit beide Teams so gut wie keine. Nur Bilal El-Ahmad hatte nach einer guten halben Stunde mit seinem Torschuss die Führung auf den Fuß, Steglitz-Goalie Maximilian Heckert rettete aber vor der Linie. Langweilig war das Spiel dennoch zu keinem Zeitpunkt. In einem guten Landesligaspiel hatten beide Mannschaften an diesem Tag einfach nur eine stark aufgelegte Defensive.

So musste schließlich ein Standard her, um doch noch das Tornetz zum Wackeln zu bringen. Kurz nach der Halbzeitpause schlug Meteors Auffälligster, Bilal El-Ahmad, eine halbhohe Flanke in den gegnerischen Strafraum, die Steglitz-Verteidiger Richard Rumler an den zu weit abstehenden Arm bekam. Den folgerichtigen Handelfmeter verwandelte Flankengeber El-Ahmad selber sicher zur 1:0-Führung für die Weddinger Gäste (49.). Ansonsten lief die zweite Halbzeit ähnlich wie die erste. Ein gutes Stellungsspiel beider Mannschaften ließ die Torhüter an diesem Sonntag nicht ins Schwitzen geraten. Während die Gastgeber nur nach Ecken gefährlich nahe vor das von Jens Sonnenberg gehütete Meteortor kamen, waren es auf der anderen Seite fast ausschließlich Flanken über die Außen, die unser Team zu Strafraumsituationen verhalfen. Der sichere Steglitz-Torhüter Heckert ließ dabei aber nichts anbrennen.

Da auch die vier Minuten Nachspielzeit nichts Zählbares mehr einbrachten, pfiff Schiedsrichter Ayatullah Adanur, der mit dem fairen Spiel beider Mannschaften keine größeren Probleme hatte, eine gute Landesligapartie beim Stand von 1:0 für die Gäste ab. Die Freude bei den etwa 15 mitgereisten Meteoriten war groß und auch Spieler und Trainerteam konnten den Sonntag bei schönstem Frühlingswetter gut gelaunt ausklingen lassen.

Am kommenden Donnerstag bestreitet unser Team dann sein nächstes Nachholspiel beim Lichtenrader BC.

post

In 60 Sekunden das Spiel aus der Hand gegeben

Trotz früher 1:0-Führung verliert Meteor zu Hause nach einem Doppelschlag kurz vor der Pause gegen den Tabellenvorletzten Lübars mit 1:2.

Man hatte sich so viel vorgenommen für dieses Spiel. Nach dem überragenden Auswärtserfolg in Britz wollte Meteor nun beweisen, dass man auch als Favorit gewinnen kann. Und zu Beginn sah das Ganze noch alles ganz gut aus. Ungeheuer druckvoll starteten die Gastgeber in die Partie und wurden bereits nach sechs Minuten belohnt. Simon Böhm vollendete per Fuß eine Flanke von Sarkon Esho zur frühen 1:0-Führung. Und die Heimelf wollte mehr. Bereits nach 15 Minuten hätte es hier 3:0 stehen können, Böhm fand jedoch zweimal freistehend im Lübars-Goalie seinen Meister. Aber Simon gab nicht auf und kam immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor. Leider ohne Erfolg. Als dann auch noch Sean Sonko relativ freistehend den Ball am Tor vorbeischoss raufte sich nicht nur das Trainerteam die Haare. Rund 100 Zuschauer hatten sich ins Weitenrund eingefunden und litten mit den Meteoriten mit. Jedenfalls diejenigen, die es mit den Weddingern hielten, denn auch die Gäste hatten einen ordentlichen Anhang mit dabei.

Eine halbe Stunde war von der Uhr und Meteor hätte kaum mehr Kontrolle über das Spiel haben können. Als dann auch noch Sean Sonko frei durch war und kurz vor dem Strafraum unfair vom Malik Bartschek gestoppt wurde, hatten einige schon mit dem Platzverweis wegen Notbremse gerechnet. Schiedsrichter Alexander Terzibaschian ließ aber Gnade vor Recht walten und zeigte nur gelb. Gerade nochmal Glück gehabt Lübars. Weniger davon hatte Meteor, denn nur fünf Minuten später musste Kapitän Hakan Cankaya mit einer Muskelverletzung vom Platz. Und ab diesem Zeitpunkt war die Mannschaft von Trainer Tobias Loeffler plötzlich völlig raus aus dem Spiel. Nach vorne ging nun gar nichts mehr und hinten kam nun auch Lübars zu ersten Angriffen. Und wie. Kurz vor der Pause brachte Marc Smuda Lübars-Spieler Dennis Ritter im eigenen Strafraum zu Fall. Folgerichtig gab es Strafstoß, den Jannick Hugel sogleich sicher zum 1:1-Ausgleich vollendete. Ungläubiges Staunen auf Seiten Meteors. Einmal waren die Gäste bis zu diesem Zeitpunkt gefährlich im Strafraum aufgetaucht, die Effizienz war an diesem Tag eindeutig auf Seiten der Gastmannschaft. Das zeigte die in Grün spielende Mannschaft nur wenige Sekunden dann in Perfektion. Zweiter Angriff, zweites Tor, Spiel gedreht. Keine 90 Sekunden lagen zwischen Fast-Halbzeitführung Meteors und der Halbzeitführung von Lübars. Der Spieler mit der Nummer 11 staubte ab, nachdem Meteor-Torhüter Sonnenberg einen Versuch von Tobias Nerger nur abklatschen konnte.

Die Zweite Halbzeit verlief dann deutlich zäher als die erste. Lübars stellte sich nun mit elf Mann hinten rein und versuchte auf Konter zu setzen. Für Meteor, das zwar locker 70% Ballbesitz hatte, gab es kein Durchkommen. Bis zur 75. Minute waren die Gäste über ihre Konter sogar gefährlicher, verpassten dabei aber gleich zweimal die Vorentscheidung. In der Folge drehte Meteor nochmal auf und versuchte nun den Ausgleich zu erzwingen. Aber erneut Böhm und anschließend der eingewechselte Ibrahima Cisse vergaben weitere Riesenchancen. Meteor hatte an diesem Tag einfach kein Abschlussglück. So endete ein Spiel, das Meteor nicht gut, aber trotzdem überwiegend deutlich überlegen gespielt hatte, mit einer unglücklichen 1:2-Niederlage, die nicht nur unsere Serie, sondern auch die Stimmung am Sonntag platzen ließ.

Aber so ist Fußball nun mal und nächste Woche gibt es schon die nächste Chance sich zu beweisen. Weiter geht’s am Sonntag in Steglitz.  

post

Im Heimspiel die Serie fortsetzen

Im Heimspiel die Serie fortsetzen

Die starke Leistung aus der letzten Woche beim Tabellenführer Britz möchte Meteor am morgigen Sonntag um 13:00 Uhr im Heimspiel gegen den 1. FC Lübars bestätigen.

Fünf Spiele in Serie sind unsere Meteoriten nun inzwischen ungeschlagen. Viermal davon ging die Mannschaft von Tobias Loeffler dabei auch als Sieger vom Platz. So soll es nun dann auch morgen gegen den Tabellenvorletzten weitergehen. Lübars, das nur einen Sieg aus den vergangenen 16 Spielen holen konnte, wird es den favorisierten Meteoriten dennoch nicht leicht machen. Wie schwer ein Underdog es unserer Mannschaft machen kann, haben wir erst im vorletzten Spiel gegen das Schlusslicht aus Charlottenburg gesehen. Ein Spielverlauf, der sich so nicht mehr wiederholen sollte. Das Trainerteam wird aber die richtigen Worte finden, um gar nicht erst Überheblichkeit aufkommen zu lassen.

Diese wäre auch gar nicht gerechtfertigt, haben doch die Reinickendorfer Grenzberliner im Hinspiel vor allem in den ersten 30 Minuten gezeigt, dass sie Fußballspielen können. Aber auch im weiteren Verlauf des damaligen Spiels zeigte Lübars eine vernünftige Leistung. Meteor gewann am Ende trotzdem mit 2:0 und bestätigte damit auch, dass Lübars zu den Lieblingsgegnern der Weddinger zählt. In den vergangenen 20 Jahren blieb unser Gast gegen unser Team nämlich sieglos. So soll es auch bleiben und dafür, liebe Meteoriten, benötigen wir auch morgen wieder eure ungeteilte Unterstützung. Kommt an die Ungarnstraße und feuert unser Team an, denn nur zusammen sind wir stark!

post

Revanche geglückt – Meteor stößt Tabellenführer vom Thron

Revanche geglückt – Meteor stößt Tabellenführer vom Thron

3:1 gewinnen unsere Männer nach einer tollen Leistung in einem hochklassigen Landesligaspiel gegen Tabellenführer SV Stern Britz.Nach dem 0:6 im Hinspiel hatten sich die Mannen von Tobias Loeffler einiges vorgenommen. Zehn Spiele in Folge waren die Sterne zuletzt unbesiegt, dann kam Meteor und beendete diese Serie eindrucksvoll. Von Beginn an zeigten die Weddinger eine klasse Leistung. Sowohl Einsatzwille, als auch spielerische Kreativität waren an diesem Tag herausragend. Dabei machten es die Gastgeber den Meteoriten das Spiel gar nicht so einfach. Auch Stern spielte einen ansehnlichen Fußball und zeigte, dass man nicht umsonst ganz oben in der Tabelle stand. Trotzdem, Meteor war an diesem Tag einfach zu stark.

Wie stark genau, das zeigte schon das 1:0 nach gut 20 Minuten durch Hakan Cankaya. 756 Tage nach seinem letzten Treffer und knapp anderthalb Jahre nach seinem letzten Pflichtspiel überlupfte Cankaya, nach einer super Vorlage von Simon Böhm, den gegnerischen Torhüter und brachte seine Mannschaft auf die Siegesstraße. Zwei Minuten später fast sogar das 2:0 für die Gäste. Einen Freistoß von Sarkon Esho köpfte Marc Smuda, dessen Vater an diesem Tag beinahe sogar hellseherische Fähigkeiten vermuten ließ – dazu aber später mehr, den Ball an die Unterkante der Latte. Auf der anderen Seite spielte Britz zwar den erwartet guten Fußball, große Gefahr strahlte die Heimelf dabei aber vor der Pause nur einmal aus. In der 32. Spielminute war es Dustin Sik, der einen Abstauber nicht nutzen konnte und freistehend vor Jens Sonnenberg vergab.

Halbzeit zwei begann ähnlich wie die erste. Mit viel Engagement von Meteor. Das zahlte sich keine 30 Sekunden nach Wiederanpfiff auch beinahe aus. Einen hohen Ball aus dem Mittelfeld verlängerte der zur Pause eingewechselte Ibrahima Cisse per Kopf zu Simon Böhm. Dessen Abschluss streichelte aber nur die Latte. Keine fünf Minuten später war es erneut Böhm, der für Gefahr im Strafraum der Gastgeber sorgte. Erst spielte er drei Verteidiger aus, sein Torabschluss konnte aber noch stark durch Timo Ziebarth entschärft werden. Dann aber passierte, was so oft im Fußball geschieht, wenn man seine Chancen liegen lässt. Der Gegner kommt dann auch einmal vor das Tor und trifft. So auch geschehen in der 54. Spielminute. Nachdem Britz‘ Bester, Christopher Schneider, Nico Hauf an der Strafraumgrenze in Szene gesetzt hatte, kam dieser zum Abschluss. Meteors Hintermannschaft wollte den Ball noch abblocken, dieser rutschte dabei jedoch durch und landete beim freistehenden Dustin Sik, der aus fünf Metern keine Schwierigkeiten hatte, den 1:1-Ausgleich zu erzielen. Anders als so oft zuvor, brachte dieser Gegentreffer Meteor jedoch nicht aus dem Tritt. Die Einstellung im Team stimmte an diesem Tag einfach vollkommen. Und so war es der nach einer Stunde eingewechselte Sean Sonko, der schließlich den Unterschied machen sollte. Gut zwanzig Minuten vor Abpfiff setzte er sich auf der linken Außenbahn gegen zwei Gegenspieler durch und brachte eine scharfe Flanke platziert auf den Kopf des einlaufenden Armin Gacanovic. Der blitzschnelle Flügelspieler köpfte die Kugel entgegen der Laufrichtung des Torhüters zum 2:1 für Meteor in die Maschen. Die Freude war riesig, aber das Spiel noch nicht gewonnen. Die Sterne versuchten nun nochmal richtig Druck aufzubauen, kamen dabei aber nicht mehr zu größeren Torchancen. Anders Meteor und nun kommen wir zurück auf die Eingebung von Vater Smuda. Der hatte nämlich noch vor dem Spiel angekündigt, dass Sonko in der 89. Spielminute das entscheidende Tor erzielen wird – und das, obwohl dieser zu Beginn nicht einmal auf dem Platz stand. Nun war es nicht die 89. Minute und auch nicht mehr spielentscheidend, kurz vor Abpfiff war es aber, nach Vorarbeit Böhms, tatsächlich Sean Sonko, der den 3:1-Endstand für die Meteoriten erzielte.

Nach dem Abpfiff war der Jubel groß, jedenfalls auf Seiten der Gäste. Die vielleicht beste Saisonleistung Meteors brachte an diesem Sonntag nicht nur den Dreier, sondern auch noch das fünfte Spiel in Folge ohne Niederlage. So kann es weitergehen.