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Zweite Vorbereitungswoche erfolgreich beendet

Zum Abschluss der zweiten Woche der Landesligavorbereitung gewinnt Meteor zu Hause gegen den Bezirksligisten SV Blau-Gelb Berlin mit 5:1.

Trainingsbeteiligung ausbaufähig, Trainingseinsatz hingegen sehr gut – so lautete das Wochenfazit von Meteors Co-Trainer Ziad El-Daoud, der urlaubsbedingt Cheftrainer Tobias Loeffler auf dem Sportplatz vertritt und dessen Spieler unter der Woche ordentlich gefordert hat. Ob Sommerurlaub, Arbeit oder Verletzungen, gerade im Amateurbereich ist es nicht immer ganz einfach Fußball und private Verpflichtungen unter einen Hut zu bringen. Trotzdem will sich Meteor natürlich bestmöglich auf die Spielzeit vorbereiten, um dieses Mal direkt von Beginn an gute Leistungen auf den Platz bringen zu können. Eine ausgewogene Vorbereitung ist dafür obligatorisch und im Großen und Ganzen sind Meteors Verantwortliche bisher auch ganz zufrieden.

Dazu tragen aber nicht nur der Einsatzwille auf dem Trainingsplatz bei, sondern auch die kleinen Erfolge in den Testspielen. Meteor zeigt von Spiel zu Spiel ansprechendere Leistungen und kann auf so auch auf zwei Siege in der zweiten Vorbereitungswoche zurückschauen.

Am vergangenen Donnerstag stand zunächst eine Partie beim A-Kreisligisten FV Wannsee auf dem Plan. Gegen eine tiefstehende Heimelf präsentierte sich Meteor zunächst verhalten und kam nur schwer ins Spiel. Erst gegen Ende der Partie entschieden die Weddinger die Partie für sich. Nach einem Pass von Tim Riese erzielte Neuzugang Armin Gacanovic in der 70. Spielminute das 1:0. Fast mit dem Abpfiff konnte Yasin Hamlecioglu auf 2:0 erhöhen und sorgte mit diesem Tor auch für den Endstand.

Noch erfolgreicher präsentierten sich die Meteoriten am Sonntag im Heimtest gegen Bezirksligisten SV Blau-Gelb Berlin. Vor allem in der ersten Halbzeit legten die Weddinger los wie die Feuerwehr und brachten Meteors Ex-Keeper Keanu Hantke ein ums andere Mal ins Schwimmen. Schon nach fünf Minuten brachte Meteor-Kapitän Hakan Cankaya seine Männer mit einem Lupfer aus 40 Metern mit 1:0 in Führung. Nur drei Minuten später erhöhte Armin Gacanovic nach einer Ecke von Sarkon Esho bereits auf 2:0. Keine 20 Minuten waren gespielt, da klingelte es bereits zum dritten Mal im Kasten der Gäste. Shawn Marthiensen war erfolgreich, als er einen starken Pass Cankayas verwandelte. Den Halbzeitstand von 4:0 besorgte erneut Marthiensen, nach Vorlage von Armin Gacanovic. Kurz darauf war Schluss und die Trainer beider Mannschaften baten zum Pausentee.

In der zweiten Halbzeit ging dann etwas Tempo auf Seiten Meteors verloren und die Gäste kamen nun besser ins Spiel. Lohn dafür war ein Strafstoß, der auch zum 1:4 verwandelt werden konnte.

Den Schlusspunkt setzte aber wieder Meteor. Abwehrchef Marc Smuda war mit dem Kopf zur Stelle, nachdem Yasin Hamlecioglu in der 80. Minute einen Eckball punktgenau in den Strafraum geschlagen hatte. Nach diesem Tor zum 5:1 für Meteor passierte nicht mehr viel und so stand nach dem vierten Meteor-Test der vierte Sieg fest. So kann es in den kommenden Wochen weitergehen.               

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Erste Trainingswoche endet mit Kantersieg

Donnerstag Training, Freitag Training, Sonntag Testspiel beim RFC Liberta – Meteors Kicker hatten nicht viel Zeit, um die lange Fußballpause zu überwinden und auf dem Platz zu zeigen, dass sie in dieser Zeit das Fußballspielen nicht verlernt haben.

Eine starke Trainingsbeteiligung machte auch gleich klar, dass jeder wieder Lust auf Fußball hat und sich auf den Zeitpunkt freut, an dem es endlich wieder um Punkte geht. Damit aber nicht nur Konditionsgebolze und Spielformen auf dem Trainingsplan stehen, wurde bereits nach zwei Trainingseinheiten das erste Testspiel angesetzt. Gastgeber war am Sonntag der Reinickendorfer FC Liberta, der in der Kreisliga B beheimatet ist. Meteor ging also, trotz der kurzen Vorbereitungszeit, als Favorit in die Partie.

Vor allem Shawn Marthiensen hatte sich ordentlich etwas vorgenommen. Nach nur 15 Minuten hatte er bereits drei Torbeteiligungen auf dem Statistikzettel erreicht. Die frühe 1:0-Meteorführung erzielte aber zunächst einmal Simon Böhm, der nach Eckball von Hakan Cankaya und Kopfballweiterleitung Shawn Marthiensens genau richtig stand und zur Gästeführung einschießen konnte. Kurz darauf wechselten sich die beiden Hauptakteure von eben aber ab und nach Vorlage Böhms erzielte Marthiensen noch vor der zehnten Spielminute das 2:0 für Meteor. Das 3:0 fiel dann in eben jener 15. Spielminute, als Shawns erster Abschlussversuch noch von einem Verteidiger weggeköpft werden konnte. Der Ball landete aber bei Meteors jungem Stürmer, der aus rund 18 Metern den Ball zum 3:0 unter die Latte hämmerte.

Damit aber nicht genug. Shawn war nun on fire und erzielte in der 25. Spielminute seinen dritten Treffer zum lupenreinen Hattrick. Zuvor setzte er sich im Dribbling gegen zwei Verteidiger durch und ließ dem Torhüter der Gastgeber keine Abwehrchance. Und weil vier Torbeteiligungen in einer Halbzeit noch nicht reichen, legte Shawn kurz vor der Pause auch noch das zweite Tor Simon Böhms auf, das gleichzeitig auch den 5:0-Halbzeitstand darstellte.

Meteor hatte gegen einen fairen Gegner meist leichtes Spiel, verpasste aber durch häufig ungenaues Passspiel oder überhastete Abschlüsse ein höheres Halbzeitergebniss. Das nächste Tor ließ nach dem Wiederanpfiff trotzdem nicht lange auf sich warten. Gerade zwei Minuten waren gespielt, als der eingewechselte Armin Gacanovic nach scharfem Freistoß Cankayas genau richtig stand und zum 6:0 Meteors verwandelte. Und auch das 7:0 erzielte der junge Neuzuang der Weddinger. In der 64. Minute legte Fredy Balde den Ball quer in den Strafraum, wo Gacanovic freistehend den Ball nur ins leere Tor tropfen lassen musste. Nur wenige Sekunden später legte Fredy erneut den Ball quer. Dieses Mal kam Simon Böhm zum Abschluss und erzielte mit seinem dritten Treffer das 8:0.

Inzwischen im heftigsten Platzregen spielte Meteor weiter nach vorne und ließ hinten nicht mehr viel anbrennen. Das 9:0 durch Aytac Herdem fiel in der 67. Spielminute. Drei Treffer in vier Minuten, anschließend passierte aber nichts Zählbares mehr. Völlig durchnässt pfiff der ruhig agierende Schiedsrichter das Spiel überprünktlich ab und entließ beide Mannschaften ins Restwochenende.

Mit vier Trainingseinheiten und ein bis zwei Testspielen in dieser Woche geht es zackig weiter. Aber wer Erfolge feiern will, der muss eben auch hart arbeiten. Die ersten Trainingseinheiten waren dabei schon mal ein guter Anfang. Wenn alle sich so weiter reinhauen, dann wird Meteor seinen Fans in dieser Saison noch viel Freude bereiten.

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Meteor mit Neuzugängen 5 und 6

Für die kommende Saison konnten wir zwei weitere talentierte Spieler für uns gewinnen. Der 20-jährige Jens Sonnenberg wechselt vom Berlinligisten Berliner SC an die Ungarnstraße und wird gemeinsam mit Leo Suilmann um den Platz im Tor kämpfen. Auch der 21-jährige Abdulrazzak El Challouf spielte bis vor Kurzem noch beim Berliner SC. Der Innenverteidiger wird ab sofort mit dafür sorgen, dass unsere Defensive noch stabiler wird und somit das Hauptproblem der vergangenen Hinrunde gar nicht mehr auftritt.

Wir heißen beide Spieler herzlich willkommen in unseren Reihen und wünschen viel Erfolg!

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Der Ball rollt wieder an der Ungarnstraße

Endlich geht es wieder los. Nach vier Monaten Corona-Pause hat das Land Berlin und der Landesfußballverband entschieden, dass wieder trainiert und gespielt werden darf. Wie sehr sich alle auf diese Nachricht gefreut haben, zeigte sich auch gleich bei der ersten Trainingseinheit, an der rund 20 Spieler teilnahmen und das erste Mal seit langer Zeit wieder mit Ball am Fuß das Grün beackerten. Und auch der erste Test lässt nicht lang auf sich warten, sondern findet bereits am Samstag, den 26.07.20, um 13:00 Uhr beim RFC Liberta in Reinickendorf statt. Zuschauer sind bis zum 21.08.20 dabei leider noch keine zugelassen, eine kurze Zusammenfassung wird es von unseren Testspielen aber selbstverständlich auf unseren Kanälen geben.

Folgende Testspiele wird Meteor in der Vorbereitungsphase voraussichtlich absolvieren:

RFC Liberta (Kreisliga B) – 26.07. um 13:00 Uhr – Auswärts
FC Brandenburg 03 (Berlinliga) – 06.08. um 20:00 Uhr – Heim
JFC Berlin (Kreisliga A) – 09.08. um 13:00 Uhr – Auswärts
SV Empor II (Bezirksliga) – 13.08. um ?? Uhr – Auswärts
Hertha BSC Ü32 (Verbandsliga) – 16.08. um 13:00 Uhr – Heim
Reinickendorfer Füchse (Berlinliga) – 19.08. um ?? Uhr – Auswärts
TSV Mariendorf (Landesliga) – 26.08. um 19:30 Uhr – Auswärts

Voraussichtlicher Ligastart ist der 30.08.20. Sobald es diesbezühlich mehr Informationen gibt, werden diese von uns veröffentlicht.

Hoffen wir, dass wir diese Saison störungsfrei absolvieren können, damit wir alle wieder dem schönsten Hobby der Welt frönen können.
Liebe Meteoriten, haltet euch an die aktuellen Regeln und tut etwas für die Gemeinschaft und unseren Fußballsport. Nur wenn wir alle an einem Strang ziehen, wird die Saison ein Erfolg werden.

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Weiterer Neuzugang für Meteor

Im Mittelfeld verstärkt uns zur kommenden Saison Eric Warncke, der vom Bezirksligisten Adlershofer BC 08 an die Ungarnstraße wechselt. Der torgefährliche Mittelfeldspieler ist mit 25 Jahren und über 100 Spielen in Landes- und Bezirksliga unser bisher erfahrenster Neuzugang.

Auch Eric heißen wir herzlich willkommen in unserem Verein und wünschen ihm, dass er schnell seinen Platz im Team findet und den Meteoriten dabei helfen kann, eine gute Rolle in der Landesliga zu spielen.

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Verjüngungskur für Meteor 06

Gleich drei junge Talente konnte sich unser BFC Meteor 06 aus der A-Jugend des Berlinligisten Brandenburg 03 für die kommende Spielzeit sichern.

Im Angriff möchte der 18-jährige Armin Gacanovic (Links) seine Spuren hinterlassen. Der torgefährliche junge Mann erzielte 17 Treffer in seinen neun Spielen in der vergangenen A-Jugend-Saison und durfte auch schon zweimal in der Berlinliga ran. Bei Meteor möchte er nun den nächsten Schritt im Herrenfußball machen. Für die Torwartposition kommt der ebenfalls erst 18-jährige Leo Suilmann (Mitte) an die Ungarnstraße. Der Mannschaftskollege von Armin war unumstrittene Nummer eins in seinem A-Jugendteam und empfahl sich so für die Berlinligamannschaft von Brandenburg 03, wo er auch zu einem Einsatz kam. Schließlich möchte auch Mittelfeldspieler Jannik Ingmar Jantzen (Rechts) richtig im Herrenfußball ankommen. Mit 19 Jahren der älteste aus dem Trio, ist er gleichzeitig auch der Berlinligaerfahrenste. Auf sechs Einsätze in Berlins höchster Spielklasse kam Jannik in der vergangenen Saison bei den Brandenburgern.

Wir heißen die Drei herzlich willkommen in unserem Verein und wünschen ihnen viel Erfolg und Freude bei uns.

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Klassenerhalt geschafft – Erfolgsteam bleibt zusammen

Am vergangenen Samstag wurde entschieden, dass die Herrenligen im Berliner Landesverband, mit Stand 12.03.20, abgebrochen werden. Meteor 06 hat somit das sportliche Saisonziel Klassenerhalt als Tabellen-Neunter mehr als erfüllt und wird somit auch in der kommenden Spielzeit wieder in der Landesliga auf Punktejagd gehen. Gerne hätten wir diese Saison sportlich zu Ende gespielt, um in der Rückrunde zu zeigen, dass die Mannschaft in der Hinrunde zwar viel Lehrgeld gezahlt hat, aber trotzdem viel mehr in ihr steckt.  

Was genau das ist, zeigte das Team von Tobias Loeffler in den bisherigen fünf Rückrundenspielen, die allesamt gewonnen wurden und Meteor damit in der Rückrundentabelle auf den ersten Tabellenplatz brachten. Vielleicht waren diese Spiele ja bereits ein Vorgeschmack auf die kommende Saison. Die Siegesserie kann nämlich weitergehen. Auch über Corona hinaus bleibt die Mannschaft nahezu komplett zusammen. Nachdem vor einigen Wochen bereits das Funktionsteam vollständig um eine Saison verlängert hat, haben nun auch die meisten Spieler der ersten Mannschaft nachgezogen. Nach Zusagen von Sargon Esho, Tim Riese, Kenney Sey, Ziyed Smatty, Marc Smuda (alle Abwehr), Fredy Balde, Hakan Cankaya, Ferhat Cinar, Bahadir Katirci, Özkan Sarac, Tim Lenzen, Mikail Vural, Yasin Hamlecioglu, Volkan Altin (Mittelfeld), Simon Böhm, Sean Sonko, Ibrahima Cisse, Shawn Marthiensen und Aytac Herdem (Sturm) steht uns auch in der nächsten Spielzeit eine schlagkräftige Mannschaft zur Verfügung, die nur auf einzelnen Positionen noch verstärkt werden wird und die die Qualität besitzt, Meteor um die oberen Plätze mitspielen zu lassen.

Wie nach jeder Saison gibt es aber auch nach dieser wieder Spieler, die sich zukünftig gerne anders orientieren möchten. Es verlassen uns mit Keanu Hantke (34 Pflichtspiele für Meteor) und Marcel Machalski (4) gleich beide Torhüter. Auf diesen Umstand hat der Verein schnell reagieren können, sodass es neben den benannten Abgängen auch schon Zugänge für die neue Saison gibt, unter anderem auch auf der Tortwartposition, die der Vorstand zu gegebener Zeit verkünden wird. Außerdem werden auch Jamill Mavula (15), Pascal Richter und Hasan Ulusan (38) in der nächsten Saison nicht mehr zum Meteor-Kader gehören. Wir bedanken uns bei den Fünfen und wünschen ihnen alles Gute für den weiteren Weg. Ihr seid bei Meteor immer herzlich willkommen und wir freuen uns darauf, euch vielleicht bald schon auf den Zuschauertribünen wieder begrüßen zu dürfen.

Allen anderen, die uns auf unserem Weg weiter begleiten, wünschen wir eine großartige nächste Saison, in der wir als Team weiter wachsen können, um gemeinsam noch viele Erfolge feiern zu dürfen. 

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Trainerteam bleibt Meteor 06 treu

Während Corona die Welt und damit auch den Fußball an den Rand des Stillstands führte, hat der Vorstand des BFC Meteor 06 erfolgreich daran gearbeitet, dass die vielversprechende Geschichte unseres Weddinger Kiezvereins in der Post-Corona-Zeit weitergehen kann.

Gleich das gesamte Funktionsteam konnte davon überzeugt werden, auch in der kommenden Saison die positive Arbeit bei den Meteoriten fortzusetzen. Somit werden Aufstiegstrainer Tobias Loeffler, der mit dem Landesligaaufstieg in der vergangenen Saison den größten Vereinserfolg seit 50 Jahren erreichen konnte, Co-Trainer Ziad El-Daoud, der in dieser Spielzeit mit seinen ersten Schritten in der Trainerrolle zu überzeugen wusste, Athletik-Trainer und Physiotherapeut Veysel Sen, der vor allem in der Hinrunde alle Hände voll zu tun hatte und Torwarttrainer Okay Sever, auch in der kommenden Saison unseren ersten Herren zur Seite stehen.

Wir freuen uns, dass wir dieses einzigartige Funktionsteam davon überzeugen konnten, weiter für unseren Verein zu arbeiten und damit einen großen Teil dazu beizutragen, dass der BFC Meteor 06 weiterhin viele positive Geschichten im Berliner Fußball schreiben wird.

Tobias Loeffler
Okay Sever
Ziad El-Daoud
Veysel Sen

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Der Fußball ruht in Berlin

Um die Ausbreitung des derzeit grassierenden SARS-CoV-2-Virusses einzudämmen, hat der Berliner Fußballverband mit sofortiger Wirkung den Spielbetrieb aller Berliner Amateurligen und der Jugendligen bis einschließlich 22.03.2020 eingestellt. Dies betrifft damit auch den Ligabetrieb aller Mannschaften des BFC Meteor 06.

Um auch innerhalb des Vereins die Ausbreitung des Virusses zu vermeiden, wird es bis zu diesem Zeitpunkt in keiner Mannschaft des BFC Meteor 06 Trainingseinheiten oder sonstige Zusammenkünfte geben. Die Sportanlage bleibt geschlossen.

Wir bitten um Verständnis und wünschen Euch allen, dass Ihr gesund bleibt. In einigen Wochen wird sich für uns alle hoffentlich das Leben wieder normalisieren und wir können wieder gemeinsam unserer Lieblingssportart nachgehen. Allen Betroffenen wünschen wir eine schnelle Genesung. Bleibt stark!

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Mit viel Moral das Blatt gewendet

Meteor dreht einen 0:2-Rückstand beim TSV Rudow II noch zu einem 3:2-Erfolg und feiert damit den sechsten Sieg in Serie.

Nach zuletzt fünf Siegen in Folge ging Meteor als Favorit ins Spiel beim Tabellenvorletzten TSV Rudow II. Trotzdem waren die Worte von Trainer Tobias Loeffler vor dem Spiel deutlich. Den Gegner nicht unterschätzen, konzentriert das Spiel führen und nicht leichtfertig die Heimelf ins Spiel bringen. Genutzt hat diese Ansprache zunächst jedoch nur temporär etwas, nämlich für knapp acht Minuten. Bis dahin hatte sich die Gästeelf aus dem Wedding bereits zwei richtig gute Chancen herausgespielt, Jamill Mavula scheiterte jedoch beide Male an Alexander Kobert im Heimtor. Dann kam die angesprochene achte Minute. Meteor hatte bis dahin das Spiel unter Kontrolle, ein Fehlpass im Mittelfeld brachte die Rudower aber ins Spiel. Dieser landete nämlich genau bei Marco Moeckel, der handlungsschnell Kyle Kozak steil schickte, welcher anschließend Meteor-Torhüter Marcel Machalski ausgucken konnte und den Ball zur 1:0-Heimführung ins Weddinger Tor schob.

Rudow, durch dieses Tor bestärkt, machte es anschließend gut. Hinten stand man sicher, vorne wurde auf Fehler Meteors gehofft, um anschließend durch schnelle Vorstöße, meist über den flinken Kozak, vors Meteor-Tor zu kommen. Das gelang der Heimelf auch immer wieder. Fehlpass Meteor – schneller Vorstoß – Torschussversuch. Die erste Halbzeit sah überwiegend genau so aus. Auf Meteors Seite sorgten aber der bärenstarke Özkan Sarac und der agile Sean Sonko, dass es zumindest ab und zu auch nach vorne ging.  Letztgenannter hatte dann in der 28. Spielminute auch die Chance zum Ausgleich. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß durch Caga Aslan auf Bahadir Katirci, schlug der den Ball direkt nach vorne in den Lauf Sonkos. Der überlupfte aber nicht nur Torhüter Kobert, sondern gleich auch das Tor.

Besser machte es fünf Minuten später auf der anderen Seite Marco Sauppe. Kyle Kozak, steter Aktivposten der Rudower, setzte sich an der linken Strafraumgrenze gleich gegen drei Meteoriten durch und sah dann den zentral an der Strafraumgrenze positionierten Sauppe blankstehen. Dessen Schuss wurde noch abgefälscht, so dass Machalski das 0:2 aus Sicht Meteors nicht mehr verhindern konnte. Abwehrchef Marc Smuda faltete anschließend seine Mitspieler kräftig zusammen und das zeigte Wirkung.

Fünf Minuten vor der Pause gewann Simon Böhm 20 Meter vor dem gegnerischen Tor von seinem Gegenspieler den Ball und steckte diesen sofort durch zum startenden Sean Sonko. Der war schneller als sein Kontrahent und schob zum 1:2-Anschlusstreffer ein. Kurz darauf, nur eine Minute vor der Pause, eröffnete Özkan Sarac mit einem weiten Ball auf die linke Außenbahn das Spiel. Torschütze Sonko erlief sich diesen und zog eine scharfe Flanke in den gegnerischen Strafraum. Mit einem Seitfallzieher donnerte Simon Böhm den Ball zum zu diesem Zeitpunkt überraschen 2:2-Ausgleich in die Maschen. Kurz darauf pfiff Oberligaschiedsrichter Kai Kaltwaßer zur Pause.

Halbzeit zwei begann für Meteor ähnlich spektakulär wie das Ende der ersten. Nach einem zu kurzen Abschlag von Rudow-Torwart Kobert kam Tim Riese an den Ball. Seine Flanke wurde dann zwar von der gegnerischen Hintermannschaft geklärt, aber direkt zu Sean Sonko. Der zeigte erneut, dass er nicht nur Meteors-Toptorjäger ist, sondern gleichzeitig auch noch der beste Vorlagengeber im Team.  Wieder war es Simon Böhm, der dieses Mal flach bedient wurde und den Ball direkt von der Lattenunterkante zum 3:2 ins Tor schoss. Achtes Saisontor im vierten Spiel – eine Quote die sich sehen lassen kann.

Mit einer Kraftleistung hatte Meteor nun das Spiel gedreht. Anschließend ging es die meiste Zeit darum, den Ball zu kontrollieren, nicht wieder in die Fehler der ersten Halbzeit zu verfallen und die Rudower auf Abstand zu halten. Das gelang nun in der überwiegenden Zeit des Spiels, allerdings auch auf Kosten des eigenen Angriffsspiels. Folge war eine Chancenknappheit auf beiden Seiten. Nur Sonko war zehn Minuten vor dem Ende noch einmal frei durch, nachdem er von Caga Aslan aufs Tor geschickt worden ist. Freistehend schob er den Ball jedoch knapp neben den Kasten der Rudower.

Schon in der Nachspielzeit hätte es noch einmal gefährlich für die Gäste werden können, als sich Rudow nach einer Meteor-Ecke noch einmal bis zum Weddinger Strafraum konterte. Dort war aber bei Marc Smuda Schluss, der den Ball weit nach vorne klärte. Der Schiedsrichter beließ es bei vier nachgespielten Minuten und Pfiff das Spiel beim Spielstand von 3:2 für unsere Meteoriten ab.

Nicht jedes Spiel kann zu einem Leckerbissen werden. Wichtig ist, dass auch aus dem fünften Rückrundenspiel wieder drei Punkte heraussprangen. Damit vergrößert Meteor nicht nur den Abstand auf die Abstiegsplätze auf nun neun Punkte, sondern steht in der Rückrundentabelle immer noch auf Platz eins vor dem Staffelfavoriten SC Charlottenburg. Weiter so Meteoriten!