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Charaktertest nicht bestanden

Charaktertest nicht bestanden

Erneut zeigt Meteor gegen eine Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel eine schwache Leistung und verliert schließlich verdient mit 0:2 gegen den BSV Heinersdorf.

Die Charakterfrage wurde gestellt vor dem Heimspiel gegen den BSV Heinersdorf, der vor Anpfiff noch auf einem Abstiegsplatz residierte. Während Meteor in der Rückrunde aus sieben Spielen gegen Mannschaften aus den Top-10 bereits 19 von 21 möglichen Zählern holte, waren es aus den sieben Spielen gegen Mannschaften unterhalb der Top-10 nur sechs von 21 möglichen Punkten. Ein eindeutiger Hinweis darauf, dass es nicht die fußballerische Qualität ist, die Meteor in dieser Saison fehlt. Mentalität ist es, was im Amateursport mindestens ebenso zählt, wie Talent. Der absolute Wille mit seinen Teamkameraden ein Spiel gewinnen zu wollen, auch dann, wenn sich der Gegner tief reinstellt und das Spiel vielleicht nicht für einen Schönheitspreis geeignet ist. Erst dann, wenn nicht Technik und Geschwindigkeit, sondern Zweikampfstärke, Laufwille und Kondition den Unterschied ausmachen, zeigt sich welche Mannschaft auch über die Schmerzgrenze hinaus geht, um ihr Spiel zu gewinnen. Zum zweiten Mal in dieser Saison war es Heinersdorf, das genau diese Qualitäten gegen Meteor auf den Platz brachte.

Schon 10 Sekunden nach dem Anpfiff feuerten die Gäste das erste Mal auf das von Leo Suilmann gehütete Tor. Ein früher Weckruf für die Heimelf war das aber trotzdem nicht. Zwar waren beide Mannschaften fußballerisch limitiert, die Heinersdorfer investierten aber dennoch mehr. Die Gästeführung nach 20 Minuten war folgerichtig. Hatte Suilmann nach einer knappen Viertelstunde noch einen Freistoß der Gäste stark gehalten, musste er gut fünf Minuten später erstmals den Ball aus dem Netz fischen. Ein Fehlpass Meteors im Mittelfeld brachte Heinersdorf in aussichtsreiche Position. Im ersten Anlauf noch gescheitert, staubte Friedrich Maximilian Kliebenstein anschließend aus fünf Metern zum 0:1 ab. Meteor selbst erspielte sich in den ersten 45 Minuten überhaupt keine Abschlussmöglichkeiten. Zwar insgesamt mit mehr Ballbesitz ausgestattet, schaffte die Mannschaft von Tobias Loeffler es nicht, die dicht gestaffelte Defensive der Gäste zu knacken. Diese waren dabei selbst immer wieder nach Kontern gefährlich. So auch in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, als Matthias König im Umschaltspiel plötzlich frei durch war. Seinen ersten Versuch konnte Meteor-Torhüter Suilmann noch halten, der starke König blieb dabei aber reaktionsschnell und brachte den Ball anschließend im Nachsetzen über die Linie. Mit diesem 0:2 pfiff Schiedsrichter Marius Dietz, der mit seinem Team eine gute Leistung zeigte, die Partie zur Pause.

Ähnlich wie in der Vorwoche in Schöneberg schien die Heimelf auch an diesem Sonntag deutlich aufgeweckter aus der Pause zu starten. Als dann der Torschütze zum 1:0, Friedrich Maximilian Kliebenstein, nur 60 Sekunden nach dem Wiederanpfiff mit gelb-rot vom Platz musste, war die Hoffnung bei den Meteoriten wieder präsent. Bestimmt 70% Ballbesitz der Heimmannschaft war die Folge. Die neun verbliebenen Feldspieler der Gästeelf hielten aber fest zusammen und ließen gegen die Meteoriten kaum etwas zu. Erst in der 67. Spielminute hatte Meteor seine erste Großchance der Partie. Nach einer Flanke vom eingewechselten Bilal El-Ahmad kam Simon Böhm einen Meter vor dem Tor zum Kopfball, scheiterte aber am sensationell parierenden Robert Kolbe im Gästetor. Viel mehr hatte der Schlussmann von Heinersdorf auch gar nicht mehr zu tun. Meteor kam einfach nicht zu Abschlüssen. Kurz vor dem Ende waren es abermals die Gäste, die hier fast noch erhöhen konnten. Musa Cetintas überlupfte aber freistehend das Tor der Meteoriten (87.). Der Frust saß tief bei der Heimelf. Als „Bonus“ ließ sich der bereits ausgewechselte Bahidir Katirci provozieren und erwies sich selbst einen Bärendienst, als er sich kurz vor dem Abpfiff auf der Bank noch eine gelb-rote Karte abholte. Dann war auch schon Schluss und erneut standen die Ungarnstraßler ohne Punkte da. Nun heißt es den Kopf wieder schnell nach oben zu nehmen, als Team zusammenzustehen und die Saison vernünftig zu Ende zu bringen. Am kommenden Sonntag besteht beim FC Internationale die nächste Chance dazu. Und wer weiß, hier ist es wieder eine Mannschaft aus den Top-10 – vielleicht ja ein gutes Omen.

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Mit vollem Elan gegen Heinersdorf

Mit vollem Elan gegen Heinersdorf

In einer engen Landesligastaffel, in der sich viele Mannschaften auf Augenhöhe bewegen, trifft Meteor am Sonntag auf der heimischen Sportanlage Ungarnstraße auf den BSV Heinersdorf.

Der Tabellenvierzehnte wird dabei zu einem weiteren Charaktertest für die Meteoriten. Insbesondere gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellenfeld war Meteor in dieser Spielzeit oft nicht voll auf der Höhe. Das zeigte sich auch in der vergangenen Woche, als man in Schöneberg erst in der zweiten Halbzeit aufwachte, das Spiel dann aber letztendlich nicht mehr drehen konnte. Dieses Spiel war aber auch für Heinersdorf relevant, blieben die Pankower durch Schönebergs Sieg doch, trotz eigenen Spielgewinns, auf einen Abstiegsplatz. Den möchten unsere Gäste nun am liebsten am Sonntag verlassen, weshalb unsere Meteoriten eher nicht auf Gastgeschenke hoffen sollten. Dass Heinersdorf in der Lage ist, jeden zu schlagen, zeigten sie nicht nur in der vergangenen Woche, als sie den SC Borsigwalde in die Knie zwangen, immerhin eine Mannschaft die unter der Woche noch den Spitzenreiter Lichtenrade schlagen konnte, sondern auch schon im Hinspiel, als Meteor auf der Heinersdorfer Sportanlage mit 2:1 besiegt wurde.    Grund genug für unsere Mannschaft am Sonntag mit vollem Ehrgeiz in die Partie zu gehen. Wer möchte schon zweimal gegen den gleichen Gegner Punkte liegen lassen? Die Weddinger ganz sicher nicht und so wird die Mannschaft von Tobias Loeffler und seinem Trainerteam wieder ordentlich auf den Gegner vorbereitet und eingeschworen. Liebe Meteorfans, auch ihr könnt wieder euren Anteil an einem erfolgreichen Heimspiel haben. Kommt zahlreich auf unsere Sportanlage und feuert die Jungs aus vollem Halse an. Wir freuen uns auf euch, denn nur gemeinsam sind wir stark!

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In Schöneberg das Spiel verschlafen

In Schöneberg das Spiel verschlafen

Nach einer komplett verschlafenen ersten Halbzeit verliert Meteor, trotz zweier Traumtore durch Caglar Halici, beim 1. FC Schöneberg mit 2:3.

In den ersten zehn Minuten der Partie machten die Meteoriten den Eindruck, beim Gastgeber aus Schöneberg einen Sieg einfahren zu wollen. Dann aber passte die Mannschaft von Tobias Loeffler sich mehr und mehr dem abwartenden Spielstil des 1. FC Schöneberg an und brachte fortan in dieser Halbzeit fußballerisch kaum mehr etwas zu Stande. Ganz im Gegenteil, gegen eine nun immer mutiger agierende Heimelf fiel Meteor überraschend wenig ein. So war die 1:0-Halbzeitführung durch Alexandre Soares Santos, fünf Minuten vor dem Pausenpfiff, gar nicht mal unverdient. Einen weiten Ball nahm er stark mit der Brust an und schoss ihn von der rechten Strafraumgrenze mit Wucht ins Netz. Für Verwirrung sorgte dabei, dass der Ball plötzlich weit hinter dem Tor lag. Hatte er das Ziel doch verfehlt? Hatte er leider nicht. Das Netz war löchrig – ist es immer – aber dieses Mal umso mehr. Genau durch diese kaputten Maschen schlug Soares Santos das Leder. Nachdem sich Schiedsrichter Strahinja Marko Dulic, der ansonsten keine größeren Schwierigkeiten mit der fairen Partie hatte, bei seinem Assistenten absicherte, entschied er korrekterweise auf Heimtor. Kurz darauf war dann auch schon Pause und die mitgereisten Meteoriten konsterniert.

Ganz anders entwickelte sich daraufhin die zweite Spielhälfte. Plötzlich war Meteor wach und riss das Spiel genauso an sich, wie man das zu Beginn der Partie erwartet hätte. Gerade einmal eine Minute war gespielt, als Eric Warncke per Kopf noch an der Latte scheiterte. Genau aus dieser Situation, als Meteor am Nachsetzen war, entsprang nur wenige Sekunden später ein Freistoß an der rechten Strafraumgrenze. Caglar Halici, dessen linker Fuß sich inzwischen rumgesprochen haben dürfte, verwandelte den Freistoß direkt unter das rechte Lattenkreuz zum 1:1-Ausgleich. Meteor war nun richtig drin. Fast ausschließlich spielte sich nun das Geschehen in der Hälfte der Schöneberger ab. Wenn aber mal nicht, dann wurde es gleich gefährlich. Nach einem Ballverlust an der eigenen Strafraumgrenze hatten die Gäste noch Glück, als der wiedergenesene Jens Sonnenberg im Meteortor sensationell den Einschlag verhinderte (62.). Nur fünf Minuten später vertändelte Meteor im Aufbauspiel erneut den Ball. Dieses Mal spielte Schöneberg den folgenden Konter perfekt zu Ende und ging, zu diesem Zeitpunkt überraschend, mit 2:1 in Führung. Lukumbi Tshindaye passte zuvor von der linken Seite kommend den Ball zum auffälligsten Schöneberger, Aly Dicko, der anschließend Soares Santos per Flankenball auf der rechten Seite anspielen konnte. Soares Santos spielte die Kugel direkt weiter zu Achmed El Noumeiri, der in den Strafraum startend von der Strafraumgrenze für die Heimführung sorgte. Meteor steckte aber dieses Mal nicht auf. Mit den Erinnerungen an das letzte Heimspiel, als man mit einer enormen Willensleistung noch Sekunden vor dem Abpfiff den Siegtreffer erzielte, raffte sich das Team gleich wieder auf und startete die nächsten Angriffe. Und nur drei Minuten nach der Führung war diese auch schon wieder passé. Erneut hatte Halicis Zauberfüßchen zugeschlagen. Eine direkte Ecke ins kurze Torwarteck brachte den Meteoriten den erneuten Ausgleich. Ein sensationelles Tor! Meteor-Trainer Tobias Loeffler setzte nun voll auf Sieg. Mit Ibrahima Cisse und Simon Böhm brachte er zwei Spieler, die in der Lage sind Spiele zu entscheiden. Leider fehlte insbesondere Böhm, der in dieser Spielzeit, trotz vieles Verletzungspech, Meteors Top-Torjäger ist, die Zielgenauigkeit. Gleich zweimal setzte er sich gut an der Strafraumkante durch, schoss den Ball anschließend aber überhastet über den Kasten. Trotzdem, die zweite Halbzeit sah gut aus. Meteor versuchte weiter alles, um den Sieg zu erzwingen. Gelang am Ende aber nicht. Schlimmer noch, nachdem Meteor in der 92. Spielminute nicht ganz auf der Höhe war, vollendete Oguzhan Duman zum 3:2 und schenkte Schöneberg den Sieg. Wie schon in der gesamten Saison zeigte Meteor auch in dieser Partie zwei unterschiedliche Gesichter. Wenigstens in dieser Inkonstanz bleiben die Meteoriten konstant. Was für die Zuschauer stets Spannung bedeutet, ist für die Mannschaftsverantwortlichen wohl eher ein Fall für den Frisör. Aber graue Haare gehören zum Sport dazu und so freut sich der BFC Meteor 06 bereits jetzt auf das kommende Heimspiel gegen Heinersdorf.

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Trainerwechsel am Saisonende beim BFC Meteor

Trainerwechsel am Saisonende beim BFC Meteor

Rund fünf Jahre ist es her, dass unser Trainer Tobias Loeffler die sportliche Verantwortung als Cheftrainer der ersten Männermannschaft des BFC Meteor 06 übernahm. Fünf Jahre, in denen Tobias eine Bezirksligamannschaft in eine Landesligatruppe mit höheren Ambitionen verwandeln konnte. Bei einem Punkteschnitt von 1,74 Punkten in bisher 113 Ligapartien, verhalf er dem BFC Meteor 06 mit dem Aufstieg in die Landesliga nicht nur zum größten sportlichen Erfolg seit 45 Jahren, sondern schaffte es auch, die Mannschaft binnen kürzester Zeit in dieser Spielklasse zu etablieren und aus ihr eine echte Spitzenmannschaft zu formen.

Leider war es schließlich das Coronavirus, das eine eventuell noch bessere Bilanz verhinderte. Zwei abgebrochene Spielzeiten und viele Englische Wochen in der aktuellen Saison sorgten dafür, dass unsere Meteoriten kaum dazu kamen, sich soweit fortzuentwickeln, wie das Tobias und sein Team gerne gehabt hätten. Und trotzdem hat seine Mannschaft in der ersten vollständigen Landesligasaison gute Chancen eine Platzierung in den Top-5 zu erreichen. Nun geht jede Zusammenarbeit, egal wie gut sie auch ist, irgendwann einmal zu Ende. Die persönlichen Prioritäten verschieben sich und die gewaltige Arbeit, die in der Führung einer Herrenmannschaft steckt, lässt sich nicht mehr immer mit den privaten Aufgaben vereinen. Vor allem für seine Liebsten möchte der Familienvater in naher Zukunft wieder mehr Zeit haben. Aus diesem Grund wird er zum Saisonende die Rolle des Cheftrainers verlassen und diese an unseren Kapitän und Co-Trainer Hakan Cankaya übergeben. Dieser wird dabei weiterhin von Co-Trainer Ziad El-Daoud unterstützt werden. Außerdem wird sich ein alter Bekannter dem Trainerteam anschließen. Der ehemalige deutsche Juniorennationalspieler Volkan Altin, der bereits 2019 und 2020 für die Meteoriten auf dem Rasen stand, wird Hakan und Ziad ab der kommenden Spielzeit als Co-Trainer unterstützen.    

Der BFC Meteor bedankt sich bei Tobias Loeffler für all die geleistete Arbeit in unserem Verein. Seine Person wird immer mit dem größten sportlichen Erfolg in der jüngeren Vereinsgeschichte verbunden bleiben. Egal in welcher Rolle, ob als Fan oder als Ehrenamtler, Tobias wird beim BFC Meteor 06 immer ein Zuhause finden.

Emotionale Worte findet dazu auch unserer Geschäftsführer Adel Ghazi: „Tobias steht wie kein Zweiter für den sportlichen Erfolg der jüngeren Vergangenheit unseres Vereins. Ich möchte mich schon jetzt von ganzem Herzen für die enge und intensive Zusammenarbeit in den letzten fünf Jahren bedanken. Durch die Verpflichtung von Tobias ist es uns gelungen, die erste Herrenmannschaft stetig weiterzuentwickeln und zu einem ambitionierten Team in der Landesliga zu formen. So wie ich Tobias kenne, wird er aber auch in den verbleibenden fünf Ligaspielen alles daran setzen, den sportlich maximalen Erfolg zu erzielen, ehe es dann am letzten Spieltag, den 12.06.2022, tatsächlich Abschiednehmen heißt. Lieber Tobias, vielen Dank für die einzigartige Zeit mein Freund. Du weißt, dass die Tür bei Meteor für dich jederzeit offen ist. Ich freue mich sehr auf unsere gemeinsamen verbleibenden Wochen.“

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Mit positiver Energie nach Schöneberg

Mit positiver Energie nach Schöneberg

Nach dem Last-Minute-Erfolg im letzten Heimspiel gegen Borsigwalde, reist Meteor mit ordentlich Selbstvertrauen nach Schöneberg. Beim Tabellendreizehnten möchten die Weddinger Gäste den letzten Dreier vergolden und seinen Platz unter den Top-5 verfestigen. Hierzu wird die Mannschaft auch am Vorarlberger Damm wieder auf Sieg spielen.

Die Heimelf von Trainer Ayhan Bilek wird allerdings alles geben, um das zu verhindern. So geht es für die Gastgeber immerhin noch um den Klassenerhalt. Zwar ist der dreizehnte Tabellenrang dafür ausreichend, auf den ersten Abstiegsplatz hat man jedoch bisher nur einen Punkt Vorsprung. Schöneberg hat also nichts zu verschenken. Wie ernst es den Platz-Nachbarn des FC Internationale damit ist, zeigten sie zuletzt am vergangenen Wochenende beim SSC Südwest. Beim bis dahin zweitbesten Heimteam der Liga gewannen die Schöneberger mit 2:1. Nur unseren Meteoriten war es davor auch geglückt in Steglitz drei Punkte zu entführen. Auch kämpferisch hat der Gastgeber einiges aufzuwarten. Mit bisher 90 Gelben Karten und elf Platzverweisen steht die Mannschaft mit großem Vorsprung auf dem letzten Tabellenrang der Fairplay-Tabelle. Meteor hingegen wird sich auf seine spielerischen Qualitäten konzentrieren. Wie schon beim 5:0 Hinspielerfolg, als Meteor sich von der Diskussionsfreude der Gäste nicht anstecken lassen hat, und stattdessen in Sache Torausbeute auf sich aufmerksam machte, soll auch in Schöneberg die kürzlich wiedergefundene Siegesfreude ihre Fortsetzung erhalten. Dabei, liebe Meteoriten, könnt auch ihr uns wieder unterstützen. Seid dabei, wenn unsere Männer um 12:30 Uhr auf dem Sportplatz Vorarlberger Damm den nächsten Dreier einfahren können.

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Lucky Punch in der Nachspielzeit

Lucky Punch in der Nachspielzeit

Was bitte war das für eine Schlussphase im Spiel zwischen dem BFC Meteor 06 und dem SC Borsigwalde? Nach 2:0-Halbzeitführung gibt Meteor einmal mehr das Spiel aus der Hand, erzielt in der 94. Spielminute aber doch noch den Siegtreffer.

Explosionsartig platzte die Freude aus den Meteoriten heraus, nachdem Schiedsrichter Nikita Heidt das Spiel abgepfiffen hatte. Zu oft in den letzten Spielen hatte die Mannschaft um Kapitän Hakan Cankaya leichtfertig Punkte liegen gelassen. So auch fast im Nachholheimspiel gegen den SC Borsigwalde.

Die Gäste aus Reinickendorf hatten zu Beginn des Spiels mehr Ballbesitz und mehr Offensivaktionen als die Meteoriten. Wirklich Gefahr kam dabei für das von Leo Suilmann gehütete Tor aber nicht auf. Immer wieder fing die Hintermannschaft der Meteoriten Borsigwalde noch vor dem Strafraum ab, um im Gegenzug durch weite Bälle in die Spitze die schnellen Konter zu suchen. Aber auch diese sorgten kaum für Gefahr, so dass schon früh alles auf ein Spiel hindeutete, in dem Standardsituationen für den Unterschied sorgen könnten. Und Standards waren es auch, die die ersten brenzligen Situationen brachten. Nach knapp 20 Minuten erhielten die Gäste auf der rechten Strafraumseite einen Freistoß. Aus rund 24 Metern zielte Tugay Adigüzel jedoch knapp zu hoch, sodass sein direkter Torversuch nur an der Latte landete. Zehn Minuten später war es dann Meteor, das per Standardsituation zum Torabschluss kam. Wie schon in den vergangenen Spielen, schlug Caglar Halici erneut eine seiner scharf vor das Tor geschlagenen Eckbälle. Tim Riese stand genau richtig und köpfte zur überraschenden 1:0-Heimführung ein. Ein Tor wie aus dem nichts, aber auch ein Weckruf an seine Mitspieler. Keine 30 Sekunden später fast das 2:0. Paul Frielinghaus war zentral durchgebrochen und überlupfte den herausstürzenden Keeper. Wie schon auf der anderen Seite, landete auch Pauls Versuch nur an der Latte. Kurz vor der Pause war dann aber unglücklicherweise Schluss für den agilen 33er. Ohne gegnerische Einwirkung blieb er in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit im Kunstrasen hängen und musste daraufhin angeschlagen vom Platz. Gute Besserung! Mit dieser Aktion war aber die Halbzeit noch nicht beendet. Von der Mittellinie schlug Cankaya aus dem Stand einen Ball auf den linken Flügel zu Aytac Herdem. Der umspielte den Torhüter und hatte nur noch das leere Tor vor sich. Schien ihm aber zu einfach und so wartete er, bis Torhüter Tarik Güney wieder ins Tor gelaufen war und schoss den Ball anschließend, mitsamt dem zurückgeeilten Keeper, zum 2:0-Halbzeitstand ins Tor.

Wer Meteor nun die vergangenen Spiele beobachtet hat, dem war klar, dass hier noch lange nicht alle Messen gelesen waren. Und so kam es, dass Borsigwalde deutlich stärker aus der Kabine kam und nun fast die komplette zweite Halbzeit Druck auf das Tor der Meteoriten machte. Nach 65 Minuten war das dann auch von Erfolg gekrönt. Borsigwaldes Top-Stürmer Dustin Gundlach ging auf der rechten Strafraumseite in einen Zweikampf mit Tim Riese, verlud diesen und schlug anschließend einen flachen Querpass in den Strafraum. Dort lief Kevin Kummer ein und verwandelte sicher zum 1:2-Anschlusstreffer für die Gäste. Meteor war anschließend völlig von der Rolle. Nur selten kam das Heimteam über Kontersituationen zu Entlastungsangriffen, überwiegend war es aber Borsigwalde, das hier auf den Ausgleich ging. Und so kam es, wie es kommen musste. Fünf Minuten vor dem regulären Ende war es erneut Kevin Kummer, der frei vor dem Torwart zwar zweimal in Leo Suilmann seinen Meister fand, im dritten Versuch jedoch den Ball über den nun liegenden Torhüter zum 2:2 in die Maschen drosch. Der Jubel bei den Gästen war riesig und die Anfeuerungsrufe unter den Borsigwaldern ließ erahnen, dass nun an der Ungarnstraße auch noch der Auswärtssieg geholt werden sollte. Das wiederum wollte sich die Heimelf dann doch nicht gefallen lassen und raffte sich noch einmal auf. Die letzten knapp zehn Minuten gab es ein richtiges Kick-and-Rush-Spiel zwischen beiden Mannschaften. Lennart Nerlich war es, der in der 94. Minute noch einmal einen Ball in den gegnerischen Strafraum schlug. Glück für Meteor, dass sein Versuch abrutschte und dadurch so unkalkulierbar in den gegnerischen Sechzehner flog, dass alle Verteidiger daran vorbeitraten, bis der Ball vor den Füßen Tim Rieses landete, der ihn dann wuchtig zum 3:2 ins Fußballerherz der Borsigwalder rammte. Nachdem Meteor auch den letzten Gästeeckball in der 95. Spielminute klären konnte, pfiff der Schiedsrichter, der insgesamt mit einem fairen Spiel nicht viele Probleme hatte, ab. Der oben bereits erwähnte explosionsartige Jubel ebbte erst im späten Verlauf des Abends ab. Solange gab es noch Musik, Speis und Kaltgetränke für die Sieger dieses nervenaufreibenden Spiels. Am Sonntag geht es nun bereits weiter. Auswärts beim FC Schöneberg sollen dann die nächsten Punkte folgen.

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Nächster starker Gegner an der Ungarnstraße

Nächster starker Gegner an der Ungarnstraße

Achter gegen Zehnten heißt es am 05. Mai um 19:45 Uhr an der Ungarnstraße, wenn der BFC Meteor 06 auf den SC Borsigwalde trifft. Was nach einem schnöden Gekicke im Tabellenmittelfeld klingt, ist in Wirklichkeit fast ein richtiges Spitzenspiel. Beide Mannschaften haben nämlich noch jeweils zwei Nachholspiele abzuleisten und könnten bei Siegen ihrer Spiele auf Rang drei (Meteor) oder Rang vier (Borsigwalde) stehen.

Den ersten Schritt dazu wollen beide nun am Donnerstag absolvieren. Während Meteor in der Rückrunde zwar nur eine Niederlage aus zehn Spielen einstecken musste, spielte man gleichzeitig bereits viermal Unentschieden. In der Hinrunde noch war Meteor die Mannschaft mit den wenigsten Punkteteilungen, nur einmal in 17 Partien endete es nach 90 Minuten Remis. Wenige Unentschieden haben aber auch die Gäste aus Reinickendorf bisher auf dem Platz ergattert. Erst dreimal in der gesamten Spielzeit teilte sich die Mannschaft aus dem Norden Berlins die Punkte – nur Spitzenreiter Lichtenrade schaffte noch weniger. Die Wahrscheinlichkeit ist also nicht gering, dass Meteors Unentschiedenserie reißt. Beide Mannschaften haben viel Qualität und werden auf Sieg spielen. In der Hinrunde waren es noch die Meteoriten, die sich mit 2:1 durchsetzen konnten. Doppelpacker Simon Böhm entschied damals die Partie, die gleichzeitig Meteors ersten Auswärtssieg in dieser Saison darstellte. Nun soll auch noch der Heimerfolg folgen und dafür, liebe Meteorfans, wollen wir wieder eure Unterstützung. Kommt Zahlreich auf unsere Sportanlage und feuert die Mannschaft an. Nur gemeinsam sind wir stark.

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Drittes Unentschieden in Serie

Drittes Unentschieden in Serie

Meteor tut sich auch in Charlottenburg schwer und spielt bei der abstiegsbedrohten Tennis Borussia nur 1:1-Unentschieden.

Die Stimmung bei den Weddinger Gästen war im Keller, nachdem Schiedsrichter Konstantin Herr die Partie zwischen Tennis Borussia II und Meteor 06 beim Stande von 1:1 abgepfiffen hatte. Wieder einmal hatte die Truppe von Tobias Loeffler sich viel vorgenommen, um dann auf dem Platz zu oft die falschen Entscheidungen zu treffen. Dabei ging das Spiel noch ganz gut los, als Lennart Nerlich per Kopf sein erstes Tor im Herrenfußball erzielte, nachdem Caglar Halici eine seiner gefährlichen Ecken in den Strafraum der Borussen geschlagen hatte (27.). Als dann nur fünf Minuten später auch noch Meteor-Torwart Leo Suilmann einen Strafstoß parieren konnte, Paul Frielinghaus hatte zuvor im Zweikampf unglücklich seinen Gegenspieler im Strafraum zu Fall gebracht, hätte Meteor beflügelter kaum sein können. Trotzdem brachten die Gäste nicht viel Zählbares zu Stande. Das hatte sicher teilweise auch mit dem an diesem Tage unglücklich agierenden Schiedsrichtertrio zu tun, das insbesondere bei den vielen Abseitsentscheidungen nicht immer voll auf der Höhe schien. Nichtsdestotrotz, am Schiri hats letztendlich nicht gelegen, dass Meteor seine Qualität nicht auf den Platz bekam.

In der ersten Halbzeit zumindest noch spielüberlegen, hatte man in der zweiten Spielhälfte arge Probleme gegen die ersatzgeschwächten Borussen das eigene Spiel durchzusetzen. So war der Ausgleichstreffer, ein unhaltbarer Schlenzer ins lange Eck durch TeBes auffälligsten Spieler, Mahdi Haidari (55.), zu diesem Zeitpunkt vielleicht noch nicht verdient, aber immerhin folgerichtig. Erst nach einer guten Stunde schienen sich die Meteoriten nämlich wieder halbwegs gesammelt zu haben und versuchten nun selbst das Spiel wieder an sich zu reißen. Mehr als ein gehaltener Distanzschuss vom eingewechselten Hakan Cankaya und ein knapp am Tor vorbeigezielter Abschluss von Armin Gacanovic kam dabei aber nicht mehr zu Stande. Da sich TeBe in der letzten Viertelstunde eher aufs Halten des Ergebnisses konzentrierte, gab es auch vom Gastgeber keine Tore mehr zu sehen. Das Unentschieden ist in jedem Fall zu wenig für das, was sich die Meteoriten an diesem Tag vorgenommen hatten. Trotzdem darf der positive Aspekt nicht komplett ausgeblendet werden, denn auch im siebten Auswärtsspiel in Serie gingen die Meteoriten nicht als Verlierer vom Platz. Überhaupt gab es in der Rückrunde erst eine Niederlage. Dass der Verein trotzdem nicht höher in der Tabelle steht, liegt vor allem an den vielen verlorenen Punkten gegen die Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel. Gegen mitspielende Mannschaften hingegen sah Meteor zuletzt immer gut aus. So bleibt die Hoffnung, dass im nächsten Nachholspiel am Donnerstag der Fußballgott wieder auf Seiten Meteors steht. Gegen den SC Borsigwalde wird Meteor alles aus sich herausholen müssen, um die Punkte im Wedding zu behalten.

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Zu Gast bei der Regionalligareserve von Tennis Borussia

Zu Gast bei der Regionalligareserve von Tennis Borussia

Gerade erst zu Hause gegen Neukölln gepunktet, geht es drei Tage später, am morgigen Sonntag, zu Tennis Borussia Berlin II. Der Anpfiff folgt High Noon – Punkt 12 Uhr mittags.

Für die heimischen Borussen geht es schon die gesamte Saison darum, den Klassenerhalt zu erreichen. Noch ist man von diesem Ziel zwar einige Punkte entfernt, völlig Aussichtslos ist das Unterfangen aber noch nicht. Schon allein darum sind die Borussen, trotz des nicht so prickelnden 15. Tabellenplatz, ein gefährlicher Gegner. Aber auch, weil die Mannschaft von Trainer Umberto Sacchi nur schwer auszurechnen ist. So ist oft erst kurz vor dem Anpfiff klar, ob Spieler aus der ersten Mannschaft, immerhin im sicheren Mittelfeld der Regionalliga Nord-Ost angesiedelt, oder aus der A-Jugend, die selbst auch in der Regionalliga spielt und deren Spieler somit ordentlich Qualität mitbringen, für die Zweitvertretung auflaufen. So ist es nicht überraschend, dass kaum eine Mannschaft so viele Spieler in dieser Saison eingesetzt hat, wie die Borussen, nämlich 56 an der Zahl!

Ganz anders die Meteoriten, die schon die gesamte Spielzeit mit Verletzungen oder Erkrankungen einzelner Spieler zu tun haben und nur selten in Bestformation auflaufen konnten. Trotzdem spielt die Mannschaft um Kapitän Hakan Cankaya regelmäßig erfolgreichen Fußball, so dass man auf Rang sechs stehend noch gute Chancen hat, sich ein paar Plätze nach oben zu schieben. Hierzu muss aber auch nach zwei Unentschieden in Serie mal wieder ein Sieg her. Dass Top-Torjäger Simon Böhm wegen seiner fünften gelben Karte im letzten Spiel nicht dabei sein kann, ist Schade, darf aber auch keine Ausrede sein. Auch ohne Simon bringt Meteor eine ordentliche Qualität auf den Platz. Wenn wir dann auch wieder positive Unterstützung durch unsere Fans bekommen, dann sollten wir in Charlottenburg gute Chancen haben, das Wochenende erfolgreich ausklingen zu lassen. Darum liebe Meteoriten, begleitet uns auf die Hans-Rosenthal-Sportanlage und peitscht die Jungs nach vorne. Nur gemeinsam sind wir stark!

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Torloses Unentschieden gegen Neukölln

Torloses Unentschieden gegen Neukölln

Wie bereits im Hinspiel, kommt Meteor gegen Grün-Weiß Neukölln nicht über ein Unentschieden hinaus, ist in einer engen Tabelle auf Rang sechs stehend aber nur einen Sieg von Platz drei entfernt.  

Richtig motiviert gingen die Meteoriten ins Aufwärmtraining vor dem Spiel. Leider konnte die Mannschaft von Tobias Loeffler diese Motivation nach dem Anpfiff nicht mehr in dieser Form abrufen. Es waren eher die Gäste aus Neukölln, die zu Beginn der Partie versuchten, das Spiel in die eigene Hand zu nehmen. Meteor kam mit den forschen Versuchen der Neuköllner zunächst gar nicht zurecht. Viel mehr hatte man sogar Glück nicht in Rückstand zu geraten, als die Gäste gleich zweimal am Aluminium scheiterten. Erst nach und nach übernahm dann Meteor selbst die Spielkontrolle. Neukölln besann sich derweil auf die Defensive und versuchte im Verlauf des Spiels über Kontersituationen zum Erfolg zu kommen. Spätestens aber in der zweiten Halbzeit war es dann überwiegend die Heimelf, die das Spiel bestimmte. Hier hatte Meteor dann auch die eine oder andere kleine Chance in Führung zu gehen, so war unter anderem auch auf dieser Seite einmal das Aluminium im Weg, ein Tor wollte aber keinem der Weddinger Mannen mehr gelingen. Da auch die Konterversuche der Neuköllner erfolglos blieben, pfiff Schiedsrichter Dr. Martin-Lukas Bauer, der es in einer heißen Partie nicht immer leicht hatte, beim Stande von 0:0 ab. Die Neuköllner dürften mit dem Punktgewinn nun aus den größten Abstiegssorgen raus sein, während es für Meteor in den nächsten Spielen darum geht, die Saison gut abzuschließen. Schon am Sonntag geht’s dabei gegen die Regionalligareserve von Tennis Borussia Berlin weiter.