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Dritter Sieg in Serie bringt Meteor Platz 3

Im Zeichen der Drei endete der vergangene Spieltag der Meteoriten beim 1. FC Lübars. Mit drei Toren Vorsprung gewinnt Meteor 06 in Lübars zum dritten Mal in Serie und übernimmt durch den 4:1-Erfolg Rang drei in der Landesligatabelle.

Von Beginn an spielte auf der Sportanlage Schluchseestraße nur eine Mannschaft, nämlich der Gast aus dem Wedding. Und so dauerte es gerade einmal fünf Minuten bis Meteor die Führung erzielen konnte. Einen weiten Ball Marc Smudas erlief sich Simon Böhm, der von zwei Gegenspielern an der rechten Strafraumkante nicht gestoppt werden konnte und den mitgelaufenen Sean Sonko in Szene setzte. Dieser gewann noch einen entscheidenden Zweikampf im gegnerischen Strafraum und hatte anschließend keine Schwierigkeiten mehr damit den Torhüter der Gastgeber auszugucken und den Ball zum 1:0 ins Tor zu schieben.

Vor allem das hohe Pressing der Meteoriten in der ersten Halbzeit brachte die Heimelf immer wieder in kritische Situationen. Gerade der bärenstarke Tim Riese fing ein ums andere Mal die Pässe der Gastgeber ab und leitete damit schnelle Umschaltsituationen ein. So auch in der 14. Spielminute, als er im Mittelfeld in einen gegnerischen Passversuch spritzte, auf die Außenbahn ging und von der Strafraumlinie den Ball quer zum einlaufenden Simon Böhm spielte. Ganz der Torjäger, der er ist, ließ er seinem Gegenüber keine Chance und schob zur frühen 2:0-Führung für Meteor ein.

Auf der anderen Seite bekam Meteor-Torwart Jens Sonnenberg in Halbzeit eins fast gar nichts zu tun. Wenn doch mal ein Schuss aus der Distanz auf den Kasten ging, war er aber hellwach und immer zur Stelle. Wirklich gefährlich vor sein Tor kamen die Gastgeber aber zunächst nicht.

Meteor war da schon deutlich zielstrebiger. Und dass die Mannschaft von Tobias Loeffler nicht nur gut Fußballspielen kann sondern auch bei Standards stets gefährlich ist, zeigte sie in der 34. Minute, als Simon Böhm einen Eckball Sarkon Eshos per Kopf zur 3:0-Halbzeitführung versenkte.

Dann passierte das, was in dieser Saison schon so häufig der Fall war. Meteor kam nach der Halbzeitpause lange nicht mehr hinein ins Spiel. Zwar hatten die Gäste immer noch deutlich mehr Ballbesitz, das Spielgeschehen spielte sich aber nun meist im Mittelfeld ab. Nach vorne ging nicht mehr viel. Dafür standen die Männer von Tobias Loeffler und Ziad El-Daoud hinten sicher. Jedenfalls bis zur 77. Minute. Dann schoss Torben Kothe zunächst einen Freistoß aus 20 Metern in die Mauer. Meteor bekam den Ball aber nicht geklärt und so konnte Dennis Josten im Nachsetzen das 1:3 erzielen. Und dieses Tor machte etwas mit den Meteoriten. Plötzlich begann man hinten unsicher zu werden und ließ die Reinickendorfer wieder ins Spiel zurückkommen.

Zwar konnten fast alle Abschlussversuche der Heimmannschaft noch irgendwie abgeblockt werden, wirklich sicher sah das aber nicht mehr aus. Und wer weiß, ob das Spiel bei einem weiteren Heimtreffer nicht noch gekippt wäre. Kurz vor Schluss konterte sich Meteor den Kopf aber wieder frei. Nahe dem eigenen Strafraum gewann Esho den Ball von seinem Gegenspieler und schlug ihn weit nach vorne zum schnellen Sonko. Der setzte sich auf der linken Außenbahn noch im eins gegen eins gegen seinen Gegenspieler durch und legte anschließend quer auf den blankstehenden Böhm. Der erzielte zwei Minuten vor dem Abpfiff mit seinem dritten Treffer nicht nur den 4:1-Endstand sondern mittlerweile auch sein achtes Ligator im vierten Spiel.

Die mitgereisten Meteorfans, immerhin rund 15 Supporter unterstützten uns in Reinickendorf, waren aus dem Häuschen. Nun geht es erstmal in die nächste Fußballpause. Das nächste Pflichtspiel steht am 08.11.2020 beim BSV Heinersdorf auf dem Programm.

Meteor-Trainer Tobias Loeffler zum Spiel:

“Das Spiel war für uns ein wichtiger Gradmesser, weil wir unser hervorragendes Spiel aus der Vorwoche gegen den Lichtenrader BC erst einmal bestätigen mussten. So lautete unsere Marschroute auch vor dem Spiel einmal ist keinmal, aber, wenn wir unsere Leistung erneut bestätigen können, dann wird uns das die nötige Sicherheit für die kommenden Wochen und das Vertrauen in unsere eigene Leistungsfähigkeit geben. Und so hatten wir uns vorgenommen gegen einen guten und ambitionierten Aufsteiger auch aufzutreten.

Wie gegen Lichtenrade waren wir von Beginn an hellwach in den Zweikämpfen und auch spielerisch deutlich überlegen. Wir haben in vielen Situationen anständige Lösungen gefunden, den Gegner deutlich dominiert und phasenweise tief hinten reingedrückt, ohne selbst Umschaltmomente zuzulassen. Eigentlich gab es in der gesamten ersten Halbzeit nur eine Situation, wo wir im Zentrum nicht gut gestanden haben, aber ansonsten haben wir in der ersten Halbzeit sehr gut verteidigt. In der einen oder anderen Situation hätten wir vielleicht noch etwas mehr Tempo aufnehmen können, aber alles in allem waren wir mit der ersten Halbzeit sehr zufrieden.

In der zweiten Halbzeit waren wir dann deutlich behäbiger. Da haben wir uns darauf beschränkt, das Spiel zu verwalten und ich hätte mir gewünscht, dass wir noch zielstrebiger nach vorne spielen, noch weitere Tore erzielen und frühzeitig den Deckel draufmachen. Das haben wir nicht getan, bekommen dann das 3:1 aus einer Standardsituation und bringen daher nochmal Unruhe ins Spiel. Wir haben dann aber das vierte Tor nachgelegt und dann ging das vom Ergebnis so auch in Ordnung. Alles in allem hat man auf dem Platz gesehen, dass wir deutlich überlegen waren, sowohl körperlich als auch taktisch und auch spielerisch. Das müssen wir uns bewahren, aber auch weiter ausbauen und verbessern. Wir haben jetzt den dritten Sieg in Folge geholt. Das ist eine tolle Momentaufnahme, aber wir wollen natürlich in zwei Wochen gegen Heinersdorf nachlegen und unsere Serie ausbauen. Aktuell sind wir sehr zufrieden wie es läuft.”

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Meteor reist zum Aufsteiger nach Reinickendorf

Für unsere Meteoriten geht es am Sonntag um 14:30 Uhr beim Bezirksligaaufsteiger 1. FC Lübars auf der Sportanlage Schluchseestraße um den nächsten Dreier.

Der Bezirksligameister der letztjährigen Saison ist durchschnittlich in die Saison gestartet. Nach zwei Niederlagen und einem Sieg stehen die Reinickendorfer mit drei Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz. Dabei mussten beide Niederlagen auf fremden Boden verkraftet werden, während man das einzige Heimspiel mit 4:2 für sich entscheiden konnte. Natürlich haben solche Statistiken zu Saisonbeginn noch nicht viel Aussagekraft, dennoch spricht auch die vergangene Spielzeit, als die die Gastgeber nur eine Niederlage in neun Heimspielen erlitten, für die Heimstärke des 1. FC Lübars.

Andererseits ist Meteor bisher zweimal für ein Ligaspiel an die Schluchseestraße gereist und konnte beide Spiele für sich entscheiden. Beide Partien sind aber auch schon beinahe 20 Jahre her, sodass Rückschlüsse daraus kaum noch zu ziehen sind.

Nichtsdestotrotz soll am Sonntag der dritte Gasterfolg in Lübars folgen. Meteor kam zuletzt immer besser in die Saison. Der Auftaktniederlage in Borsigwalde folgten zwei Siege gegen den SSC Südwest und den Lichtenrader BC. Dabei konnte nicht nur die von je her starke Offensive der Meteoriten punkten, sondern auch die Defensivleistungen werden immer besser. Ein deutlicher Unterschied zur vergangenen Saison, als Meteor in der Hinrunde noch eine der Schießbuden der Liga stellte. Aber nach nun sieben Siegen in den vergangenen acht Ligaspielen sind die Weddinger endgültig angekommen in der Landesliga. Auch in Lübars wird die Mannschaft von Trainer Tobias Loeffler wieder alles daran setzen den nächsten Dreier mit an die Ungarnstraße zu nehmen. Liebe Meteorfans, noch sind Zuschauer erlaubt, also unterstützt uns solange es noch geht. Wir brauchen euch für den positiven Support unserer Mannschaft! Bitte haltet euch dabei aber an die Hygieneregeln des 1. FC Lübars. Insbesondere betrifft das die Einhaltung der Abstände und das Tragen des Mund-Nase-Schutzes an allen Stellen, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann. Tragt euch in die Teilnehmerlisten am Eingang ein und befolgt die Anweisungen des Heimvereins. Wenn ihr Erkältungssymptome habt, bleibt bitte zu Hause. Das Spiel wird wie immer auf fussball.de live getickert.

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Toller 3:0-Erfolg gegen Lichtenrade

Gegen den bisher punktverlustfreien Lichtenrader BC zeigt Meteor eine starke Leistung und gewinnt verdient mit 3:0.

Von Beginn an war ordentlich Druck auf dem Kessel. Meteor wollte das Spiel unbedingt gewinnen und ist dementsprechend aggressiv, aber nie unfair, aufgetreten. Fast alle Zweikämpfe wurden gewonnen, Meteor war immer nah am Mann – so verunsichert man jeden Gegner. Hinzu kam eine gnadenlose Effizienz der Heimelf in der ersten Halbzeit. Lichtenrade spielte zwar gut mit, ein früher Doppelschlag brachte Meteor aber schnell auf die Gewinnerstraße.

Bereits in der 11. Minute konnte Sean Sonko mit einem Traumtor die Heimelf mit 1:0 in Führung bringen. Kenney Sey hatte zuvor einen weiten Ball aus der eigenen Hälfte nach vorne geschlagen, wo Sonko diesen volley in die lange Ecke verarbeiten konnte. Als nur drei Minuten später Simon Böhm nach Steckpass von Eric Warncke per Lupfer das 2:0 erzielte, waren die Messen früh gelesen. Zwar versuchte Lichtenrade schnell den Anschluss wiederherzustellen, größere Gefahr kam aber für das Tor von Jens Sonnenberg keine auf. Kurz vor dem Halbzeitpfiff, die Verlängerung lief bereits, war Böhm erneut erfolgreich. Nach einem Freistoß Hakan Cankayas verwandelte Meteors Top-Torjäger per Fuß zur 3:0-Halbzeitführung.

Nachdem die Weddinger in den letzten Spielen mehrmals in der zweiten Halbzeit noch Führungen hergeschenkt haben, sollte nun in der zweiten Halbzeit in erster Linie die Verteidigung stehen. Und die Mannschaft von Tobias Loeffler machte das nicht so schlecht. Lichtenrade zwar nun mit mehr Ballbesitz, das brachte den Meteoriten dafür aber auch häufig Umschaltsituationen. Der einzige Kritikpunkt des Trainers nach dem Spiel war, dass diese häufig nicht konsequent genug zu Ende gespielt wurden. Ansonsten ließ seine Mannschaft hinten nichts mehr anbrennen und so stand am Ende des Spiels nicht nur der zweite Heimsieg fest, sondern auch Meteors erstes Spiel ohne Gegentor in dieser Saison. Meteor schiebt sich mit diesem 3:0-Erfolg vor die Lichtenrader und steht nun auf Rang fünf.

Nach dem Spiel gab uns Tobias Loeffler noch ein kurzes Fazit:       

Die Mannschaft wurde so vorbereitet, dass sie von Beginn an mit ordentlich Druck auf dem Kessel agiert. Wir sind so dementsprechend auch in den ersten Minuten aufgetreten, haben die Zweikämpfe gewonnen, sind konzentriert und gallig gewesen und waren immer nah dran am Mann, also alles was wir uns vorgenommen haben an Tugenden und Grundtugenden war vorhanden und dadurch konnten wir den Gegner auch beeindrucken. Spielerisch war es ok, aber auch noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Eine kleine Weiterentwicklung zu den Spielen davor war es trotzdem. Man merkt wie sich die Sicherheit auf die Mannschaft überträgt, insbesondere auch auf den spielerischen Teil. Es ist also nur eine Frage der Zeit, wenn wir unsere Grundtugenden halten, dass sich unsere spielerische Qualität weiter steigern wird.

So machen wir in der ersten Halbzeit auch effizient unsere Tore, die Möglichkeiten die wir hatten nutzen wir eiskalt. Wichtiger ist, dass wir wenig zulassen, weil wir die ersten und zweiten Bälle immer ganz gut verteidigt haben und gehen dann – in der Höhe vielleicht etwas glücklich – mit einem 3:0 in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit haben wir bewusst dem Gegner vermehrt den Ball überlassen, um hinten sicher zu stehen und uns auf das Umschaltspiel zu konzentrieren. Wir haben uns in der Kabine vorgenommen, kein Tor mehr zu kassieren und wenn wir zusätzlich noch eins machen, dann ist das schön und wenn nicht, dann ist es auch in Ordnung. Und so kam es dann ja auch. Diese Vorgabe wurde umgesetzt und so haben wir zu Null gespielt und das 3:0 über die Zeit gebracht. Ein kleiner Kritikpunkt bei dem tollen Spiel, das wir gemacht haben, war lediglich, dass wir die Umschaltmomente die wir bekommen haben in der zweiten Halbzeit sehr lässig und fahrlässig nicht genutzt haben. Wir hätten dann noch zwei, drei Tore machen müssen, haben dann aber im letzten Drittel auch selber etwas zugelassen. Allerdings nicht viel Gefährliches, da der letzte Pass immer noch gut verteidigt wurde, die Abschlüsse wurde gut geblockt und wir haben keine große Gefahr für Jens entstehen zu lassen. Das war ein ganz großer Schritt in die richtige Richtung!

 Tore:
1:0 Sean Sonko (11.)
2:0 Simon Böhm (14.)
3:0 Simon Böhm (45. +1)

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Heimspiel gegen Ex-Oberligisten

Nach erneut knapp drei spielfreien Wochen darf Meteor am kommenden Sonntag um 13:00 Uhr auf der heimischen Sportanlage Ungarnstraße gegen den Lichtenrader BC um Punkte kämpfen.

Noch immer ist COVID-19 das Thema, das die Welt durcheinanderwürfelt. Jobverlusts- und Krankheitsängste gehören mittlerweile für viele Menschen zum täglich Brot. Umso schöner ist es, dass es die Berliner Vereine zusammen bisher sehr gut hinkriegen alle Hygieneregeln einzuhalten und dadurch mit dafür zu sorgen, dass auf sportlicher Ebene halbwegs Normalität eingekehrt ist. Immerhin können Kinder und Erwachsene weiterhin dem Fußballsport nachgehen und selbst Zuschauer bei den Spielen sind möglich. Das alles funktioniert natürlich nur so lange, wie wir alle unseren Teil dazu beitragen, die Pandemie nicht noch weiter voranzutreiben. Darum bitten wir alle aktiven und passiven Besucher unserer Sportanlage sich an unser Hygienekonzept zu halten.

Kommen wir zum Fußball. Unser Gast aus Lichtenrade, der zu seinen besten Zeiten sogar in der der NOFV-Oberliga spielte, hat sich nach einem Absturz bis in die Kreisliga A, unter Trainer Detlef Garz mittlerweile als feste Größe der Landesliga etabliert. Nach zwei achten und einem vierten Platz stehen die Südberliner nun in ihrer vierten Landesligasaison in Serie. Große Stärke des Lichtenrader BC ist dabei nicht nur seine Konstanz in der Liga, sondern auch in der Mannschaft. Ein Großteil des Teams spielt bereits seit vielen Jahren zusammen, wodurch die Lichtenrader als eingespieltes Team auftreten werden, das es erst einmal zu schlagen gilt. Mit 27,5 Jahren gilt die Truppe, die auf dem Sportplatz Halker Zeile beheimatet ist, als eine der erfahrensten der Liga. Mit zwei Siegen in den bisherigen zwei Spielen sind unsere Gäste auch perfekt in die Saison gestartet. Aber auch im Pokal läuft es für die Südberliner, zog man doch mit einem 5:2-Erfolg beim SSV Köpenick-Oberspree in der vergangenen Woche in die dritte Runde ein.

Doch auch Meteor konnte sich nach der Auftaktniederlage beim SC Borsigwalde wieder fangen und am letzten Spieltag den SSC Südwest mit 5:1 nach Hause schicken. Saisonübergreifend war das bereits der fünfte Heimsieg in Serie, was klar für die Heimstärke der Weddinger spricht. Diese Serie soll nun am Sonntag gegen den Tabellenzweiten weiter ausgebaut werden. Wichtig dafür ist, dass die Mannschaft wieder als Team funktioniert und die taktischen Vorgaben von Trainer Tobias Loeffler umsetzt. Wichtig ist aber auch, wieder jede positive Unterstützung von draußen zu bekommen.

Liebe Meteorfans, feuert – unter Einbehaltung der Hygienregeln – unser Team an und helft mit, dass sich das Virus nicht weiter ausbreiten kann. Nur gemeinsam siegen wir – sowohl auf dem Spielfeld als auch gegen die Pandemie!

Unsere Hygieneregeln für die Heimspiele findet ihr unter:

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Zwei Nachzügler für Meteor

Noch vor dem ersten Heimspiel konnte die sportliche Leitung Meteors zwei weitere Neuzugänge an den Verein binden. Mit Paul Frielinghaus (links) wechselt ein 25-Jähriger Mittelfeldspieler vom Bezirksligisten BW Berolina Mitte an die Ungarnstraße. Auch der 25-Jährige Mittelfeldspieler Robert Amuri (rechts) wechselt von BW Berolina Mitte in den Wedding.

Wir heißen beide herzlich willkommen in unserer Fußballfamilie!

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5:1-Sieg zum Heimauftakt

Nach einer Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit gewinnt Meteor im ersten Saison-Heimspiel gegen den SSC Südwest mit 5:1.

13 Spieltage hatte es gedauert, bis Meteor in der vergangenen Saison den ersten Sieg ergattern konnte. In dieser Spielzeit dauerte es gerade einmal drei Halbzeiten, bis die Weddinger richtig losgelegt haben. Zunächst aber begannen die Gäste aus Steglitz druckvoller. Bereits in der dritten Spielminute drehte René Schulze einen Eckball gefährlich vors Tor der Meteoriten, der Ball wurde aber haarscharf neben den Kasten geköpft. Hektisch war das Spiel die ganze Zeit, wenngleich die erste Halbzeit trotzdem eher chancenarm verlief. Wenn es aber doch einmal gefährlich wurde, dann immer nur unter Beteiligung der Steglitzer Offensive.

In der 28. Minute war es dann fast soweit. Filip Gritsenko ließ Marc Smuda an der linken Strafraumkante stehen und spielte anschließend einen flachen Querpass zum mitgelaufenen Oskar Schlembach. Der scheiterte aber aus zwei Metern unbedrängt am gut parierenden Jens Sonnenberg. Nur fünf Minuten später spielte Neuzugang Paul Frielinghaus, der ansonsten ein Top-Spiel ablieferte, einen Fehlpass im Spielaufbau. Daraus resultierte ein schneller Konter über Gritsenko der dieses Mal von der rechten Außenbahn Oskar Schlembach in Szene setzte. Der Offensive der Südberliner verfehlte das Tor nun jedoch komplett. Als dann kurz vor der Pause auch noch ein strammer Schuss der Gäste an der Latte des Meteor-Kastens landete, ging ein Raunen durch die Heimfans. Meteor war bis dahin noch gar nicht in Angriffslaune. Dann aber brachten sich die Gäste selbst um den Lohn. Nach dem Lattenknaller von Steglitz startete Meteor einen Konter über Paul Frielinghaus. Oskar Schlembach, bis dahin bester Gästespieler, konnte diesen nicht stoppen und senste ihn an der Mittellinie völlig unmotiviert von hinten um. Schiedsrichter Jacob Slotta zog sofort rot.

Die folgende Überzahl spielte Meteor natürlich in die Karten. Direkt nach der Halbzeitpause legten die Weddinger mit geballter Offensive los. Gerade eine Zeigerumdrehung war vorbei, als Frielinghaus Steglitz-Keeper Maximilian Heckert zur 1:0-Heimführung überwinden konnte. Zwar hielt Heckert den Abschluss zunächst auf der Linie, der Ball rutschte ihm aber wieder aus der Hand und rollte dann ins Tor.  

Rote Karte, unglückliches Gegentor – bitterer konnte man kaum zurückliegen. Steglitz aber ließ den Kopf nicht hängen und keine zwei Minuten später erzielte Florian Klett, nachdem Meteor es nicht schaffte eine gegnerische Ecke zu klären, den 1:1-Ausgleich. Dieses Mal aber ließ sich Meteor nicht hängen und je weiter die Spielzeit fortschritt, desto besser wurde das Heimteam. Nach einer guten Stunde brachte Simon Böhm eine flache Flanke Jannik Jantzens per Direktabnahme zum 2:1 im Steglitzer Tor unter. Toll herausgespielt, toll abgeschlossen, insgesamt ein wirklich schönes Tor.

Nicht einmal eine Minute später fast die gleiche Situation. Jantzen mit einer halbhohen Flanke von der rechten Außenbahn in den Strafraum. Lukas Batista wollte den Ball vor Simon Böhm klären, tat das aber mit dem Arm. Handelfmeter war die Folge. Böhm zielte bei seinem Versuch jedoch zu genau und traf nur das Aluminium. Machte aber nichts, Meteor spielte weiter nach vorne. So war Sean Sonko in der 69. Spielminute zum 3:1 erfolgreich. Zuvor hatte Aktivposten Frielinghaus den Ball von seinem Gegenspieler gewonnen und Sonko direkt in Richtung Strafraum geschickt. Der Rest ist Geschichte.

Aber auch beim 4:1 in der 74. Minute war Sonko beteiligt. Der schnelle Flügelspieler schlug von der linken Seite einen weiten Ball auf Aytac Herdem, der von rechts in den Strafraum ging und Torhüter Heckert keine Chance ließ.

Damit war der Sturmlauf in der zweiten Halbzeit aber noch immer nicht vorbei. Jannik Jantzen eroberte 30 Meter vor dem Tor den Ball und brachte Simon Böhm ins Spiel. Uneigennützig steckte aber Meteors Top-Torjäger durch zu Sean Sonko, der mit seinem zweiten Treffer den 5:1-Endstand herstellte. Zehn Minuten später war Schluss und die Freude über den ersten Saisonsieg auf Seiten der Heimmannschaft groß. Vielleicht war das Ergebnis aufgrund der ersten Halbzeit ein bis zwei Tore zu hoch, insgesamt hat sich Meteor den Sieg aber auf ganzer Linie verdient. Nun stehen erst einmal drei Wochen Fußballpause an, bis es am 18.10. zu Hause gegen den Lichtenrader BC weiter geht. Liebe Meteorfans, genießt die Zeit, bleibt gesund und in drei Wochen sehen wir uns wieder an der Ungarnstraße!

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Die Landesliga kehrt zurück an die Ungarnstraße

Am Sonntag um 13:00 Uhr empfängt unser Team den Steglitzer SC Südwest zum Heimspielauftakt dieser Landesligasaison.

Nachdem der Saisonstart in der vergangenen Woche für die Meteoriten nicht von Erfolg gekrönt war, will die Mannschaft in dieser Woche Wiedergutmachung leisten. Und das gleich im doppelten Sinne, brachten die Steglitzer den Weddingern in der vergangenen Saison doch eine der höchsten Niederlagen bei. 0:6 hieß es damals aus Sicht Meteors beim Vorletzten aus Steglitz.

Dieses Mal sind unsere Gäste nach ihrer 0:4-Auftaktniederlage gegen Stern Britz sogar Tabellenletzter. Nach einem Spieltag hat das aber noch gar keine Aussagekraft. Auch in der vergangenen Spielzeit hat sich die Mannschaft von Philipp Schmidt nach einigen Startschwierigkeiten gefangen und sich bis zum Saisonabbruch auf Platz 13 gespielt. Einer der Garanten dafür war Eray Altunkemer, der in seinen 18 Einsätzen der Vorsaison auf immerhin 12 Tore kam. Auch gegen Meteor war der blitzschnelle Flügelspieler bester Mann auf dem Platz und kaum aufzuhalten. Ein Grund mehr für Meteor, die Konzentration im Spiel aufrecht zu erhalten.

Schließlich soll am Ende des Spiels der erste Dreier für unsere Männer herausspringen. Damit das klappt, freuen wir uns trotz des schlechten Wetters wieder auf unsere Zuschauer. Nutzt die Chance Livefußball zu sehen und unsere Meteoriten anzufeuern. Wer das regelmäßig tun will, kann sich an unserer Tageskasse gleich noch mit einer Dauerkarte eindecken. Vollzahler zahlen 25 €, ermäßigt gibt es die Karte bereits für 20 €. Also Freunde des gepflegten Ballsports, wir sehen uns morgen, wenn es wieder heißt: Meteor 06 – #fussballerleben.

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Meteor gibt erneut Spiel aus der Hand

Zum zweiten Mal binnen einer Woche verspielt Meteor eine Zwei-Tore-Führung und muss am Ende als Verlierer vom Platz.

Fünfzehn Minuten brauchte der BFC beim SC Borsigwalde, um in die Partie zu kommen. Danach kontrollierten die Gäste aus dem Wedding komplett das Spiel. Zumindest eine Halbzeit lang. Vor allem wenn es über Außen ging, hatte die Heimelf den Meteoriten kaum etwas entgegenzusetzen. Zu groß war die Lufthoheit Simon Böhms im gegnerischen Strafraum. Aber auch die Standards von Sarkon Esho waren zunächst stets gefährlich. Das 1:0 für die Elf von der Ungarnstraße fiel dann folgerichtig schon nach 20 Minuten, als eben angesprochener Simon Böhm per Kopf eine Flanke Marc Smudas einnickte. Zwei beinahe direkt verwandelte Eckbälle Sarkon Eshos später, erhöhte Böhm noch vor der Pause per Kopf auf 2:0. Vorbereiter war Sarkon Esho, durch einen weiten Freistoß von der Mittellinie. Dieses Ergebnis war dann auch der Halbzeitstand und verursachte gute Laune beim mitgereisten Weddinger Anhang.

Diese hielt nach dem Wiederanpfiff genau 15 Minuten lang. Bis dahin hatte Borsigwalde aus dem 0:2-Rückstand ein 2:2-Unentschieden erlangt. In der 55. Minute steckte Dustin Gundlach durch zu Bilal Saad. Dessen Versuch Meteor-Torhüter Leo Suilmann per Schlenzer zu überwinden scheiterte zunächst an dessen Riesenparade. Der Ball flog jedoch genau zu Roger Büttner und nachdem Leo Suilmann und Tim Riese noch einmal auf der Linie retten konnten, landete der zweite Nachschussversuch Büttners doch noch zum 1:2 im Weddinger Kasten. Nur vier Minuten später konterten die Gastgeber Meteor klassisch aus. Marcel Bubner konnte auf der rechten Außenbahn nicht gestoppt werden. Seinen Querpass in den Strafraum veredelte Burak Ongün zum 2:2.

Spätestens dann war offensichtlich, dass Meteor den Glauben an das eigene Können verloren hatte. All das, was in der ersten Halbzeit noch funktionierte, war nun passé. Ballkontrolle gab es nicht mehr, Pässe landeten hauptsächlich beim Gegner und Energie wurde mehr durchs Diskutieren verschwendet, als durchs Laufen. Borsigwalde hingegen hatte nun Blut geleckt und ging, angetrieben durch das lautstarke Publikum, auf das 3:2. Fünf Minuten nach dem Ausgleich war es dann fast auch passiert. Ein Freistoß Dustin Gundlachs landete aber glücklicherweise nur am Pfosten.

Als sich alle langsam mit dem 2:2 abgefunden hatten, brachten die Gastgeber noch einmal einen hohen Ball in den Weddinger Strafraum. Ein Kommunikationsfehler zwischen Kenney Sey und Leo Suilmann brachte letzteren dazu den Rückpass Seys im Strafraum mit der Hand aufzunehmen. Es kam, wie es kommen musste. Indirekter Freistoß von Dustin Gundlach im Strafraum der Meteoriten. Zwar stellte sich die komplette Gästeelf auf die Torlinie, der scharfgetretene Ball Gundlachs schlug aber dennoch zum letztendlich nicht unverdienten 3:2-Siegtreffer für die Heimelf ein. Die Freude bei der Heimelf war groß, die Gäste hätten geknickter kaum sein können.

Kurz darauf war Schluss und Meteor ging nach einer sicheren Halbzeitführung einmal mehr als Verlierer vom Platz. Nun liegt es an der Mannschaft zu zeigen, dass sie sich wieder aufraffen kann, um die letzten beiden Spiele vergessen zu machen. Die nächste Chance dazu hat sie am kommenden Wochenende auf dem heimischen Sportplatz Ungarnstraße gegen den SSC Südwest.

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Meteor startet in die Landesligasaison

Am morgigen Sonntag ist es endlich soweit. Meteor 06 startet wieder in die Landesliga. Auftaktgegner ist Bezirksligaaufsteiger SC Borsigwalde, der nach 17 Jahren Abstinenz wieder in der Landesliga angekommen ist.

Und in dieser möchte der Verein aus Reinickendorf gerne bleiben. Die Zeit, die den Mannschaften in dieser Saison für die eigenen Ziele bleibt, ist dabei sehr begrenzt. Gespielt wird nur die Hinrunde. Es bleiben also genau 17 Spiele, um Auf- und Abstiege zu besiegeln und die sportlichen Ziele zu erreichen.

Aufgestiegen sind die Borsigwalder in der letzten Spielzeit gar nicht wegen ihrer überragenden Offensive. 45 Treffern in 21 Spielen sind zwar keine schlechte Bilanz, dennoch gab es gleich neun Mannschaften ihrer Liga, die nicht seltener den gegnerischen Kasten getroffen haben. Nahezu die Hälfte der Tore erzielte dabei Top-Torjäger Dustin Gundlach, der in seinen bisherigen 48 Ligaspielen für die Borsigwalder gleich 55 Tore erzielen konnte. Auf ihn muss Meteors Defensive also ganz besonders achten.

Noch besser als die Offensive war die Defensive der Reinickendorfer. Mit 27 Gegentreffern stellte die Mannschaft aus der Tietzstraße die zweitbeste Abwehr der Liga. Ganze sechs Mal blieb man dabei ohne Gegentor. Ob Borsigwalde diese Bilanz auch in der Landesliga halten kann wird sich zeigen, kampflos wird sich die Mannschaft nicht schlagen lassen.

Kampflos hingegen blieb Meteor am vergangenen Wochenende in der ersten Runde des Landespokals beim Grünauer BC. Dass die 3:5-Niederlage beim Bezirksligisten ein einmaliger Ausrutscher war, muss die Mannschaft von Trainer Tobias Loeffler noch beweisen. Sportliche Qualität hat das Team, das hat es in einigen Vorbereitungsspielen gezeigt. Dass die Truppe auch Mental einiges auf dem Kasten hat, werden wir hoffentlich am Sonntag sehen. Unsere Bilanz gegen die Gastgeber ist bisher nämlich nicht sehr positiv. Zwar trafen beide Mannschaften zuletzt nur in zwei Testspielen aufeinander, beide gewannen aber die Reinickendorfer. Meteor hat also noch etwas gutzumachen.

Dafür braucht die Mannschaft aber auch dieses Mal wieder jede Unterstützung von außen.    Angepfiffen wird die Partie am Sonntag um 15 Uhr auf dem Sportplatz Ernststraße im Nachbarbezirk Reinickendorf. Wir freuen uns auf euch!

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Pokalaus nach 3:1-Halbzeitführung

In einem Pokalspiel, in dem zwei Halbzeiten unterschiedlicher kaum sein können, verliert Meteor 06 beim Grünauer BC mit 3:5.

Nach sechs Monaten Corona-Pause durfte Meteor endlich wieder ein Pflichtspiel bestreiten. Bei strahlendem Sonnenschein ging es für die Weddinger am Sonntagnachmittag zum klassentieferen Bezirksligisten Grünauer BC. Als ambitionierter Landesligist war Meteor Favorit und wollte diese Rolle auch gerne annehmen. So begannen die Männer von Trainer Tobias Loeffler von Beginn an offensiv und ballsicher das Spiel zu gestalten.

Die 1:0-Führung erzielte jedoch zunächst einmal der Gastgeber. Nach gerade einmal 60 Sekunden konterte die Heimelf einen Angriff Meteors gekonnt aus. Lucian Grabowski lief auf der rechten Außenbahn seinen Bewachern davon und brachte eine Flanke zielsicher auf den Kopf des eingelaufenen Christopher Manig, der sogleich für die frühe 1:0 Führung Grünaus sorgte.

Davon unbeirrt spielten die Weddinger Gäste aber weiter voll auf Angriff und drückten Grünau zum Teil tief in die eigene Hälfte. So fiel der Ausgleich fast postwendend. Tim Riese erkämpfte sich nach fünf Minuten in der Nähe des gegnerischen Strafraums den Ball, ging zur Grundlinie und passte ihn scharf in die Mitte des Strafraums. Simon Böhm ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und vollendete zum 1:1.

Nur drei Minuten später fast die Führung für die Gäste. Yasin Hamlecioglu steckte einen großartig getimten Pass durch die Abwehrreihe zu Simon Böhm, der dieses Mal aber freistehend am Tor vorbeischoss. Nur wenige Sekunden später die nächste Großchance. Nach Pass Hamlecioglus auf Jannik Jantzen, brachte dieser das Spielgerät flach zu Böhm, der nun freistehend an Torhüter Julian Radeck hängen blieb. Aber Meteor war am Drücker und hatte das Spiel fest im Griff. Nur vereinzelt konnten sich die Gastgeber über Kontersituationen mal befreien. Dann konnte es aber auch gefährlich für die Meteoriten werden. So auch in Minute 27, als Marcel Kulike den mitgelaufenen Grabowski bediente und dessen Schuss direkt zu Manig abgefälscht wurde. Der schoss anschließend frei vor dem Kasten stehend aber an selbigem vorbei.

Dann aber wieder Meteor. Im Mittelfeld gewann Caga Aslan nach einer guten halben Stunde durch starkes Zweikampfspiel den entscheidenden Ball, um diesen anschließend auf Simon Böhm zu spielen. Der dribbelte sich daraufhin in den gegnerischen Strafraum und bediente Aytac Herdem, der den Ball direkt wieder zurückspielte und Simon damit in aussichtsreiche Position brachte. Meteors Top-Torjäger vollendete daraufhin gekonnt zur 2:1-Auswärtsführung.

Kurz vor der Halbzeitpause konnte die komplette Hintermannschaft Grünaus Yasin Hamlecioglu nicht aufhalten. Gleich drei Mann spielte der technisch versierte Meteorit aus und legte den Ball anschließend quer zu Aytac Herdem, der zur verdienten 3:1-Halbzeitführung vollendete.

Meteor hatte das Spiel im Griff, die zweite Pokalrunde schien zum Greifen nah. Viel passieren konnte wohl nicht mehr. Das dachten offenbar auch die Spieler, denn anders war sich der nun folgende Leistungseinbruch nicht zu erklären. Plötzlich spielte nur noch die Heimelf.

Gerade einmal vier Minuten war die zweite Halbzeit alt, als Tim Mittermüller von der Strafraumgrenze abzog und auf 2:3 verkürzte. Wer nun annahm, dass Meteor nach dem Seitenwechsel nur noch nicht richtig auf dem Platz war und dieser Treffer als Weckruf fungierte, sah sich anschließend getäuscht. Zwar brachte fünf Minuten später der eingewechselte Bilal El-Ahmad nach Flanke Caga Aslans noch einmal einen Kopfball an die Lattenunterkante des Grünauer Tors, dann war es aber vorbei mit der Spielkunst der Weddinger.

Nur zwei Minuten später folgte nämlich der Ausgleich durch Lucian Grabowski. Vorangegangen war eine Ecke, die Meteors Abwehr genau auf den Kopf Grabowskis klärte, der so zum 3:3 vollendete. Weitere fünf Minuten später gingen die Gastgeber sogar in Führung. Eine Flanke von Tom Nagel hob Michel Enders mit dem Knie direkt über Meteor-Torwart Leo Suilmann zum 4:3 in den Kasten. Spiel gedreht in 15 Minuten. Besser als es der Grünauer BC tat, kann man seine Fans nicht unterhalten.

In einer Halbzeit in der Seitens Meteors alles schief lief, lief es auch für Torhüter Suilmann nicht besser. Ein Passversuch in der 70. Spielminute auf Marc Smuda geriet zu kurz und Philipp Rogge wurde Nutznießer dieses Fehlpasses. Freistehend tunnelte er Suilmann und vollendete zum 5:3.

Nach dieser sicheren Führung konzentrierten sich die Gastgeber auf die Verteidigung und kamen nicht mehr gefährlich vor das Tor der Gäste. Ein echtes Aufbäumen Meteors kam trotz der noch 20 zu spielenden Minuten nicht mehr zustande. Erst kurz vor Spielende gab es noch einmal fast ein wenig Hoffnung für die Weddinger. Sean Sonko setzte sich auf der linken Außenbahn gut durch und passte halbhoch auf Simon Böhm. Dessen Direktabnahme fischte Grünau-Torhüter Julian Radeck aber grandios von der Linie. Die folgende Ecke nahm Aytac Herdem mit dem Kopf, aber erneut war Radeck mit einer Glanzparade zur Stelle.

Viel mehr passierte anschließend nicht mehr und so feierte kurz darauf die Heimelf das letztendlich verdiente Weiterkommen im Berliner Landespokal. Meteor kann sich nun voll auf den Ligabetrieb konzentrieren und muss bis zum Start am Wochenende noch eine ganze Schippe drauflegen, um diesen erfolgreicher zu bestreiten.